Traumfänger gegen schlechte Träume

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Kinder der Marktgemeinde Straden trafen sich im Rahmen des Kinderferien(S)Passes in Stainz bei Straden, ganz genau in Federlshausen. Sie wollten dem Geheimnis des Traumfängers auf die Spur kommen. Ein Experte auf diesem Gebiet ist Hanz Matz, „weiße Feder“ oder „Federl“, wie er von seinen Freunden genannt wird, hat sich Zeit seines Lebens mit der Kultur der Indianer beschäftigt. Bei Indianern spielt der Traumfänger eine ganz besondere Rolle, soll er doch böse Träume von Menschen fernhalten. Indianische Legenden erzählen, dass nachts, während wir schlafen, sich die Luft über uns mit guten und mit bösen Träumen füllt. Die guten Träume kennen die geheimen Wege durch das Traumfänger- Netz und schleichen sich leise zu unserem Kopf herunter, während wir keinen blassen Schimmer davon haben. Der böse Traum dagegen bleibt fest im Traumfänger stecken und verschwindet gleich nach Sonnenaufgang mit den ersten Sonnenstrahlen.
Traumfänger sind etwas ganz persönliches und so gestaltete ihn jedes Kind nach seinen eigenen Vorstellungen. Es wurde ein Weidenzweig geschnitten, die Enden miteinander verbunden und mit Leder umwickelt. Eine Herausforderung war dann das Knüpfen des Netzes. Durch die Anleitungen und die Mithilfe von Federl schafften die Kinder aber auch diese Hürde. Interessant dann, welche kleinen Schmuckstücke jedes Kind in seinen Traumfänger einbaute. Ein Salbeiblatt und ein wenig Tabak in einem kleinen Stoffbeutel müssen als Geschenk für die Geister aber jedenfalls dabei sein. Das Anbinden verschiedener Federn ganz am Schluss machte jeden Traumfänger zu einem besonderen Schmuckstück. „Träumt gut!“, wünschte Hans Matz all den Kindern zum Abschluss der Veranstaltung.

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