Bad Radkersburg/Gornja Radgona
Visionäres für die Murstädte

Studierende und Professoren vom "Camillo Sitte Bautechnikum" und Verantwortungsträger der beiden Städte im Zehnerhaus.
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  • Studierende und Professoren vom "Camillo Sitte Bautechnikum" und Verantwortungsträger der beiden Städte im Zehnerhaus.
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Studenten zeigten mögliche Projekte für Bad Radkersburg und Gornja Radgona.

Sie werden überrascht sein", versprach Bürgermeister Heinrich Schmidlechner, bevor 55 Studierende des "Camillo Sitte Bautechnikums" aus Wien im Zehnerhaus 15 Projekte präsentierten, die mögliche Entwicklungen von Bad Radkersburg und Gornja Radgona unter dem Motto "Zwei Städte - ein Ziel" aufzeigten.
"Die jungen Leute haben einen frischen Blick für die Situation und entdeckten Dinge, die wir gar nicht mehr wahrgenommen haben", war auch Stanislav Rojko, Bürgermeister von Gornja Radgona, von den Projekten der Studierenden angetan, die ihre Visionen in Wort, Bild und Modellen eindrucksvoll präsentierten. Ausgangspunkt war eine zweitägige Begehung der Projektstandorte vor einem Jahr. Im Rahmen ihrer Studienabschlussarbeiten beschäftigten sich die Studierenden seither unter der Leitung von Johann Szedonja mit den Planungen von Projekten für beide Städte.

Zwei Brücken
Ein besonderer Hingucker war das Projekt einer Gruppe rund um Anas Refai. In der Region schon lange im Gespräch, zeigten sie, wie man eine Bahntrasse mit Brücke und Bahnhof in Gornja Radgona spektakulär lösen könnte. Eine Geh- und Radbrücke in Nähe zur Park- therme stand im Mittelpunkt des Projekts einer Gruppe rund um Danho Jittel. Unter dem Titel "Green Village und Brücke" präsentierten sie Ferien-Bungalows mit Parkhaus und Brücke im Bereich Podgrad. Da es in Gornja Radgona zurzeit kein einziges Hotel gibt, beschäftigten sich gleich vier Projekte mit diesem Thema. Auch eine Neugestaltung des Hauptplatzes von Gornja Radgona sorgte für viel Staunen unter den vielen Besuchern im Zehnerhaus.

Wohnen und Urlaub
Zwei Studentengruppen präsentierten Wohnprojekte für den Ortsteil Laafeld. Wie man in Zukunft "Urlaub am Liebmannsee" machen könnte, zeigte eine Gruppe rund um Ahmed M. Nada. Ein Hospiz in den Fidler-Häusern, ein Pferdehof in einem ehemaligen Gasthaus und der Umbau des Finanzamtes zu einem Hotel waren weitere Themen. Viele Impulse also, und auf die Kosten aller Projekte angesprochen, meinte Szedonja, dass hundert Millionen "wohl nicht ganz reichen werden".

• Visionen für Bad Radkersburg und Gornja Radgona:
• Bahntrasse mit Brücke, Bahnhof und Retentionsbecken als infrastrukturelle Erweiterung • Carmel Ranch in Apac, •Urlaub am Liebmansee • Green Village und Brücke • Hotel Obergries und Hotel Golar • Umbau des Finanzamtes • Sporthotels an der Mur und bei der Messe • Neues Wohnen und Reihenhäuser in Laafeld • Fidler-Häuser • Wohnen am Park • Hauptplatz und Musikschule Gornja Radgona • Pferdehof

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