Ortsreportage Mettersdorf Teil I
Zuzugsgemeinde mit Familiensinn

Der Ortskern von Mettersdorf verfügt über eine perfekt ausgebaute Infrastruktur.
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  • Der Ortskern von Mettersdorf verfügt über eine perfekt ausgebaute Infrastruktur.
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Mettersdorf baut auf Familienfreundlichkeit und liegt damit goldrichtig. 

METTERSDORF. Die Marktgemeinde Mettersdorf kann auf eine prächtige Entwicklung verweisen. "Klein, aber oho" – kann man getrost sagen. Die Marktgemeinde mit 1.358 Einwohnern bietet sage und schreibe 650 Arbeitsplätze vor Ort. 70 Dienstgeber sorgen für eine herausragende Wirtschaftsleistung. 

In der Kinderkrippe blühen die Kleinen voll auf.
  • In der Kinderkrippe blühen die Kleinen voll auf.
  • Foto: Marktgemeinde Mettersdorf
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"Wir sind eine der wenigen Gemeinden, die Zuzug hat", freut sich Bürgermeister Johann Schweigler ganz besonders. Worauf er das zurückführt? Unter anderem darauf, dass man in puncto Nahversorgung noch alles vor Ort hat. Ein weiteres attraktives Merkmal ist natürlich auch die gute Anbindung an die Autobahn und die Ballungszentren Graz und Leibnitz. 
Ein besonderes Anliegen ist den Gemeindeverantwortlichen die Familienfreundlichkeit – deshalb hat man im Vorjahr auch wieder die Rezertifizierung als familienfreundliche Gemeinde durchgeführt. 

Kinderbetreuung mit Bestnoten 

Was besonders für die Marktgemeinde spricht, ist die Kinderbetreuung. Laut dem AK-Kinderbetreuungsatlas zählt Mettersdorf hier zu zu den steirischen 1A-Gemeinden. Seit dem Vorjahr verfügt man – hier kam man dem großen Bedarf nach – über eine eigene Kinderkrippe, die in Holzriegelbauweise direkt neben dem örtlichen Kindergarten, errichtet worden ist.
In der Kinderkrippe, im Kindergarten und auch in der Volksschule bietet man eine Nachmittagsbetreuung. Die Kinderkrippe soll übrigens im kommenden Frühjahr offiziell eröffnet werden bzw. soll es einen Tag der offenen Tür geben. 

Bürgermeister Johann Schweigler

Auch die ältere Bevölkerung ist in Mettersdorf sehr gut aufgehoben. Das örtliche Eco-Pflegehaus wurde im Vorjahr baulich erweitert. Im Endausbau bietet man eine Kapazität von 80 Betten. 

Schluss mit dem Hochwasser

Ein Projekt, das schon seit rund zehn Jahren lokal ein Thema ist, ist das Rückhaltebecken in Rannersdorf – ein Ortsteil, dessen Zentrum regelmäßig von Überflutungen betroffen war. Das Rückhaltebecken Graggerngraben mit einem Speicherinhalt von 7.616 m³ und einer Staufläche von 4.205 m² soll in Kürze seiner Bestimmung übergeben werden. 

Christoph Greiner (4.v.l.) war Mettersdorfs Goldjunge bei den "EuroSkills".
  • Christoph Greiner (4.v.l.) war Mettersdorfs Goldjunge bei den "EuroSkills".
  • Foto: Marktgemeinde Mettersdorf
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Bei all den Projekten soll aber auch der Stolz auf das Geleistete nicht zu zu kurz kommen – in jenem Fall auf die Kompetenz der heimischen Fachkräfte und ausbildenden Unternehmen. Bei den "EuroSkills" spielte die Mettersdorfer Power eine wesentliche Rolle. Der Mettersdorfer Christoph Greiner, er ist beim Unternehmen Glas-Süd in Mureck tätig, holte sich in der Kategorie Glasbautechnik die Goldmedaille. 

Das Unternehmen Preglau und die Gemeinde sind stolz auf Florian Franz Scheucher (2.v.l.)
  • Das Unternehmen Preglau und die Gemeinde sind stolz auf Florian Franz Scheucher (2.v.l.)
  • Foto: Marktgemeinde Mettersdorf
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Der Gnaser Florian Franz Scheucher, der zum Team der Preglau GmbH in Mettersdorf gehört, freute sich bei den Fliesenlegern über Bronze. 

Ortsreportage Mettersdorf Teil II – das Freizeitangebot im Überblick

Ortsreportage Mettersdorf Teil III – die Klimazukunft

3 Fragen an Mettersdorfs Bürgermeister Johann Schweigler:

Wie ist Mettersdorf durch die Pandemie gekommen?
Ich würde sagen, dass wir gut durch diese herausfordernde Zeit gekommen sind. Wir haben in der Gemeinde auch eine überdurchschnittliche Durchimpfungsrate. Wir als Gemeinde haben die Bürger auch immer laufend informiert.
Wie sieht es aktuell mit dem gesellschaftlichen Leben aus?
Wir haben unserer Festkultur auf ein Minimum heruntergeschraubt. Generell wird auch noch der Winter abgewartet – wir sind zuversichtlich, dass wir kommendes Jahr wieder voll durchstarten können.
Und wie geht es der Wirtschaft?
So weit ich weiß, sind die Unternehmen gut durch die Krise gekommen. Die Auftragsbücher sind voll – viele Betriebe suchen auch neue Mitarbeiter.

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