Corona-Krise
Der Weg zurück führt über das Gemeinsame

Versprühen Optimismus: ÖVP-Bezirksobmann LAbg. Franz Fartek mit NAbg. Agnes Totter (l.) und LAbg. Julia Majcan.
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  • Foto: WOCHE
  • hochgeladen von Heimo Potzinger

Bezirk gilt als Corona-frei. Nun geht's mit Bundesmillionen an den "Wiederaufbau".

Mit dem nächsten Öffnungsschritt am 15. Juni traten die regionalen Abgeordneten der ÖVP zum ersten Mal seit dem ersten Covid-19-Fall am 12. März an die Öffentlichkeit. Mit 62 jemals positiv getesteten Personen, 651 Absonderungsbescheiden und 319 Südoststeirern in Heimquarantäne nach Auslandsaufenthalten sei der Bezirk vergleichsweise glimpflich davongekommen. Auch aus wirtschaftlicher Sicht habe die Region Resilienz bewiesen. Nun gelte es, den Gemeinden finanziell unter die Arme zu greifen, wie ÖVP-Bezirkschef Landtagsabgeordneter Franz Fartek verspricht.

8,8 Millionen für Bezirk

Die sogenannte Gemeindemilliarde soll Investitionen ermöglichen und Projekte finalisieren lassen. 8,8 Millionen Euro entfallen auf die Südoststeiermark – sie werden auf die 25 Gemeinden aufgeteilt. „Umgerechnet zwischen 103 und 106 Euro pro Einwohner“, wie Nationalratsabgeordnete Agnes Totter konkretisiert. Bis zu 50 Prozent der Kosten übernehme der Bund für Projekte in den Bereichen wie Kinderbetreuung, Schulen, Wohnbau, Gemeindestraßen, Ortskernattraktivierung, Sanierung von Kulturstätten, Breitbandausbau uvm. Nahezu kompensieren soll die Gemeindemilliarde den Ausfall an Ertragsanteilen, der fast 40 Prozent beträgt, und die Einbußen bei der Kommunalsteuer. Aber: „Die Gemeinden müssen selbst ansuchen“, informiert Agnes Totter, jedenfalls solle das Geld innerhalb einer Woche ab Antragstellung da sein.

Vorbild Vulkanland

Die Gemeinden seien ein wichtiger Arbeitgeber, sie müssten aber auch liquid bleiben – Franz Fartek begrüßt die Finanzspritze durch den Bund. Er selbst ist in der Stadt Fehring als Vizebürgermeister in der Kommunalpolitik engagiert – und freilich, er dürfte wissen, wovon er spricht. Die Gemeinden, ihre Bürgermeister und Mitarbeiter in der Verwaltung hätten „eine in der Nachkriegsgeschichte nie dagewesene Ausnahmesituation sehr gut gemeistert“. Dieses Miteinander schaffe vor allem auch Vertrauen in die Gemeinden.
Aber selbstverständlich waren auch die Bürger gefordert, wie Landtagsabgeordnete Julia Majcan betont. Im Besonderen die „innovativen Modelle der Grundversorgung“ wie Lieferservice, kontaktloser Ab-Hof-Vertrieb oder Automatenverkauf hätten gezeigt, wie flexibel die Nahversorger seien. Und genau jene beispiellose Stärke sei wiederum auf die vorbildliche Arbeit in der Regionalentwicklung im Vulkanland zurückzuführen, lobt Fartek.
Übrigens: Der letzte positive Test in der Südoststeiermark am 5. Mai liegt rund sechs Wochen zurück. Der Bezirk gilt damit zurzeit als Corona-frei.

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