Die jungen wilden Schnapsbrenner

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Einen Paradeis-Schnaps gibt es ja bereits. Jetzt machte sich eine kleine Aktivgruppe der jungen wilden Gemüsebauern daran, einen Edelbrand aus ihren Beeren zu erzeugen. „Aber aller Anfang ist schwer“, so der Techniker in der Gruppe der Schnapsbrenner, Matthäus Lenz. „Wir haben uns von rundherum Tipps geholt, zum Beispiel von Seriensieger Josef Tischler aus Muggendorf oder Hubert Ranftl aus Dirnbach“, so der Sprecher des Beerengutes Straden Armin Lenz. Zwei Tage waren anberaumt, um die Maische aus Himbeeren und Heidelbeeren zu brennen. Und Initiator Peter Lenz: "Ich habe schon im Sommer begonnen nur die besten Himbeeren und Heidelbeeren einzumaischen, also das Ausgangsprodukt könnte nicht besser sein." Und damit die Zeit schneller vergeht, sind so wie in früheren Tagen auch die Nachbarn gekommen, um das edle Produkt zu verkosten. Da wurde Karten gespielt und „alte Geschichten“ ausgetauscht. „Unser Ziel ist es, noch besser zu werden und da gibt es schon noch Luft oder besser gesagt Geist nach oben“, waren sich alle anwesenden Schnapsbrenner nach diesen zwei Tagen einig.

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