Regionales Handwerk
Produktion bleibt in eigener Hand

Stehen für regionales Handwerk ein: Christian Krotscheck, LAbg. Franz Fartek, Bgm. Ferdinand Groß, Bgm. Robert Hammer, Bgm. Johann Winkelmaier und Klaus Sundl von der Stadtgemeinde Fehring (v.l.).
  • Stehen für regionales Handwerk ein: Christian Krotscheck, LAbg. Franz Fartek, Bgm. Ferdinand Groß, Bgm. Robert Hammer, Bgm. Johann Winkelmaier und Klaus Sundl von der Stadtgemeinde Fehring (v.l.).
  • Foto: WOCHE
  • hochgeladen von Markus Kopcsandi

Im Steirischen Vulkanland hat man es geschafft, die Produktionsbetriebe zu halten.

Als regionaler Leuchtturm in Sachen Handwerk möchte sich die Stadtgemeinde Fehring gemeinsam mit Kapfenstein und Unterlamm positionieren. Im Zuge des Projekts "Handwerk Region FAIRing im Steirischen Vulkanland" betreibt man u.a. an Schulen Bewusstsseinbildung in puncto Handwerk. Des Weiteren wird z.B. im Rahmen des Ferienprogramms in Kooperation mit acht Betrieben ein mobiles Haus gebaut.
Bauen kann man im gesamten Vulkanland auf die Produzenten von Sachgütern, wie Christian Krotscheck – er begleitet die drei Gemeinden rund um die Themen Handwerk und Standortentwicklung – betont. Der Leiter des Projekts Handwerksregion Vulkanland hat die Entwicklung der letzten Jahrzehnte analysiert.

Qualität brachte Trendwende

Laut Krotscheck hat in Europa vor ca. 20 Jahren die Auslagerung der Sachgüterproduktion in den Osten begonnen. Als Grund dafür nennt er u.a. geringere Personalkosten. Unter anderem wegen mangelnder Qualität sei aber sukzessive wieder eine Rückverlagerung passiert.
In der Region habe man es gemäß Krotscheck geschafft, die produzierenden Betriebe zu "halten". "Produzieren ist in", betont er und verweist auf Zahlen des "Wirtschaftspolitischen Berichts- und Informationssystems". 33 Prozent der Beschäftigen waren laut Statistik 2018 im Bezirk in der Sparte Gewerbe bzw. Industrie beschäftigt. Im Vergleich waren es in der Steiermark 28,8 Prozent bzw. in Österreich 25,4 Prozent.
Krotscheck spricht von einer besonders positiven Entwicklung zwischen den Jahren 2012 und 2018. Hier habe es alleine im Produktionssektor einen Zuwachs von 1.068 Jobs gegeben.
Eine besonders positive Dynamik herrsche im Bauwesen, der Sparte Elektronik und Elektrotechnik, in der Kulianarik, bei Metallerzeugnissen, Holzwaren und in der Landwirtschaft.

Zahlen und Fakten
Unternehmensstruktur: seit dem Jahr 2002 sind in der Region im Bereich "Gewerbe und Handwerk" 1.800 neue Betriebe entstanden
Wertschöpfung: seit 2002 ist den Betrieben im Bezirk ein Plus von 250 Millionen Euro an Bruttowertschöpfung geblieben

Autor:

Markus Kopcsandi aus Südoststeiermark

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