02.10.2017, 12:15 Uhr

Bad Radkersburg: Antworten für eine vitalere Innenstadt

Als Arbeitsauftrag sehen die Gemeinde rund um Michael Peterka und das Wirtschaftsforum die Resultate.

Stadtgemeinde und Wirtschaftsforum Bad Radkersburg bauen auf Fragebogen-Resultate.

Wie die WOCHE berichtet hat, erhielten Bad Radkersburgs Haushalte, die Innenstadtunternehmer und die Betriebe bzw. Hotels im Kurviertel Anfang Juni einen Fragebogen. Absender waren die Stadtgemeinde und das Wirtschaftsforum Bad Radkersburg. "Wir wollten von Bewohnern, Gästen und Unternehmern wissen, wo die Stärken der Altstadt liegen und in welchen Bereichen wir noch nachhinken", so Jugendgemeinderat Michael Peterka, der gemeinsam mit Vizebürgermeister Josef Sommer die Idee zur Befragung hatte.

Repräsentatives Ergebnis

Die Rücklaufquote – 487 Bögen wurden retourniert – lassen repräsentative Antworten zu. Immerhin knapp 80 Prozent der Befragten sind mit dem Altstadtangebot "sehr zufrieden" bzw. "zufrieden". Nachholbedarf besteht laut den Resultaten in puncto Barrierefreiheit. Eine erste Maßnahme wurde in der Zwischenzeit bereits gesetzt. Hinter der Stadtpfarrkirche wurde im Übergangsbereich zum Stadtpark im Bereich der Treppen ein Lift für Menschen mit Gehbehinderung installiert.
Eine Lösung will man auch für den Frauenplatz finden – dort bereiten die Pflastersteine vor allem älteren Menschen Probleme. Generell soll es laut Michael Peterka in Kürze eine Begehung geben, um einen Überblick über alle Stufen, Kanten etc. in der Innenstadt zu bekommen.
Unternehmer und Bewohner sind sich einig, dass die Altstadt ein Angebot an Spielwaren und Elektrogeräten braucht. Auch ein Friseur soll dringend her. Diesen Bedarf will man nun auf der Website der Gemeinde publik machen und so Unternehmer motivieren, die Nachfrage zu decken und eine Win-win-Situation herzustellen.
Vor allem aus den Antworten der Bad Radkersburg-Besucher lässt sich herauslesen, dass ein größeres Angebot an Altstadttouren gefragt ist. Laut Peterka will man dementsprechend die Sehenswürdigkeiten und historischen Bauten der Stadt künftig bewusster vermarkten und auch mit zusätzlichen Angeboten bespielen.

Infos zur Befragung

Adressanten: Bewohner, Besucher, Altstadtunternehmer
Rücklauf: Gäste (208 Bögen), Bewohner (200), Unternehmer (59)
Gliederung: 5 Multiple-Choice-Fragen und eine offene Frage, eine Frage zu personenspezifischen Daten
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