29.11.2016, 09:51 Uhr

Die Gewaltspirale muss angehalten werden

Markus Kopcsandi (Foto: KK)
Das Weihnachtsfest rückt immer näher. Die Zeit, gedacht für Ruhe und Besinnlichkeit, ist meist von großen Emotionen geprägt. Diese sind aber nicht immer zwangsläufig fröhlicher Natur. Streit und Gewalt sind allgegenwärtig. Das belegen die Zahlen der Innova Frauen- und Mädchenservicestelle. 26,5 Prozent der Beratungen an den Standorten Feldbach, Mureck und Weiz – und somit um 11,5 Prozent mehr als im Vorjahr – drehen sich rund um das Thema Gewalt. Diese spielt sich zumeist in der Partnerschaft bzw. im engsten Familienkreis ab. Die Flucht aus der Gewaltspirale ist meist keine einfache und wird oft etwa durch finanzielle Abhängigkeiten erschwert. Das Leid überträgt sich auch auf die Kinder. Die Konfliktmuster, die sie in ihren Familien beobachten oder von denen sie selbst unmittelbar betroffen sind, werden später meist Teil der eigenen Lebensgeschichte. Laut Innova-Team lässt sich aus den steigenden Beratungszahlen wenigstens ein positiver Aspekt ableiten: Die Betroffenen nehmen die Hilfe (früher) an!
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