22.10.2017, 13:25 Uhr

Die Kurzparkzonen werden jetzt blau und grün

Die öffentliche Parkfläche in Feldbach teilt sich in Blau und Grün. (Foto: Ingenieurbüro Johann Rauer/Grafik)

Feldbach krempelt Parkkonzept um. Gebühren fallen weiterhin keine an.

In der Stadt Feldbach sollen die öffentlichen Parkflächen in Zonen eingeteilt werden. Geplant ist, dass in der Innenstadt in der blauen Zonen künftig Parken nur noch für die Dauer von 90 Minuten statt bisher 2 Stunden erlaubt ist. In der grünen Zone in den Randbereichen des Stadtkerns soll Parken bis zu 180 Minuten gestattet sein. Da wie dort bleibt Parken in der Stadt Feldbach weiterhin gratis. Und: Die Parkplatzsituation in den Siedlungen könnte durch sogenanntens "wechselseitiges Parken" entschärft werden.
Schon von Beginn seiner Amtszeit an hat sich Feldbachs Bürgermeister Josef Ober dem Parkplatzproblem in Feldbach angenommen. Seit 2015 hat der Stadtchef das Angebot um 340 Stellplätze ausgebaut, weitere 110 Parkplätze dürften folgen. Danach wird die Stadt über ein Drittel mehr Parkplätze verfügen als noch vor drei Jahren. 1.215 Parkplätze zählt Feldbach im Innenstadtbereich zurzeit. Dazu kommt ein Kontingent von 500 im "Park & Ride"-Bereich und 210 beim Freizeitzentrum.

Fahrplan für die Zonen

Den Plänen des Verkehrsausschusses mit Vizebürgermeister Anton Schuh an der Spitze und des Regionalwirtschaftsausschusses unter Obmann Gerhard Ertl liegen eine Bestandsaufnahme und die Expertise von Johann Rauer vom gleichnamigen Ingenieurbüro in Bad Blumau zugrunde. Was nun folgt, ist ein Beteiligungsprozess, in dem sich Unternehmer, Anrainer und Touristiker einbringen können. Nach einem Gemeinderatsbeschluss ist die Umsetzung im März 2018 realistisch.

Die Zonen in Blau und Grün

Um eine größere Fluktuation zu erzielen, wie Verkehrsplaner Rauer erklärt, soll im Stadtkern Parken nur noch für eineinhalb Stunden erlaubt sein. Innerhalb der blauen Zone befänden sich beispielsweise der Hauptplatz, die Ungarstraße, die Bürgergasse, die Bindergasse, der östliche Teil der Ringstraße, die Bismarckstraße, der Torplatz oder etwa der Kirchenplatz. Daran angrenzend könnte das Parken in der grünen Zone für 3 Stunden möglich sein. Das sind die Gebiete außerhalb der blauen Zone bis zur Raab im Norden, der Schillerstraße im Süden, der Grazer Straße im Westen und der Vogelsanggasse im Osten. Auch von hier aus seien die Innenstadtgeschäfte zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar, so Ober. Und: Die Tiefgarage in der Ringstraße ist "grün".

Fixe Parkplätze für Anrainer

In den fürs Abstellen der Fahrzeuge eigentlich zu engen Siedlungsstraßen wie in der Feldgasse wolle man das Parken legal machen – mithilfe des Konzepts des "wechselseitigen Parkens".
Anrainer sollen gegen eine preiswerte Miete einen Parkplatz fix zugewiesen bekommen.
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