06.11.2016, 10:28 Uhr

Festival für Lesen und Spielen

Kulturmotoren: Bgm. Josef Ober, Kulturreferent und Stadtamtsdirektor Michael Mehsner und Andrea Meyer, Leiterin Abteilung Kultur (v.r.).

Drei Tage Kultur: Die Stadt Feldbach verkuppelt Theaterspiel und Literatur.

Zu einer intakten Nahversorgung in einer Gemeinde gehören im Speziellen Kunst und Kultur. Mit dem Kulturtourismus in die Ballungszentren geht freilich auch Wertschöpfung verloren. So wie es sich die WOCHE mit der Aktion "Wir kaufen daheim" zur Aufgabe gemacht hat, den Blick auf die regionale Auswahl zu schärfen, so nimmt die Stadtgemeinde Feldbach ihren Auftrag wahr, das Kulturangebot daheim zu verfeinern. Man wolle die Kulturhauptstadt der Region sein, so Bgm. Josef Ober.
Während private Anbieter die Feldbacher kulturell mit Musik und Kabarett versorgen, will Kulturreferent Michael Mehsner mit unkonventionellen Formaten einen Ausgleich dazu schaffen. Eines davon ist das Festival "Nebel reißen" vom 15. bis 17. November. "Wir vermischen Theater und Literatur", klärt Mehsner über die propagierte Spezialität des Programms auf. Auch was das Künstlerengagement betrifft, gibt es eine gute Durchmischung. Heimische Kulturschaffende wie Opernsänger Jörg Wolf treffen auf prominente Künstler von auswärts wie Schriftsteller Alfred Komarek.


Wer bekommt die Trophäe?

Im Rahmen von "Nebel reißen" findet mit der Preisverleihung im Zentrum Feldbach am 15. November um 19.30 Uhr das Finale des Literaturwettbewerbs "Happy End" statt. Die Preisträger lesen ihre prämierten Texte vor. Eine Auswahl von 26 Beiträgen vom Essay bis zum Gedicht ist zu einem Buch gebunden, das im Zuge der Preisverleihung präsentiert und für 12 Euro zum Kauf angeboten wird.


Nebel reißen

15. November: Literaturwettbewerb "Happy End", Preisverleihung
16. November:
• Alfred Komarek "Polt und die Frauen"
• Bettina Wechselberger und Jörg Wolf "Alles Musik – Welthit trifft Oper"
• Christoph Bochdansky und Die Strottern "Im Blut"
17. November:
• DaHier Theater "Heiratsgeschichten und Liebessachen"
• Winnetou I – einmal anders
• "Europas heilige Krieger" – Drama in 9 Szenen von Siegmund Kleinl
Zentrum jeweils 19.30 Uhr
Karten und Tischreservierung: 03152/2202-310
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