17.10.2014, 13:47 Uhr

Filmkritik: Gone Girl

Thriller / 149min / USA 2014 / R: David Fincher

Nick (Ben Affleck) kommt am Morgen seines fünften Hochzeitstages, aber nicht ohne eine kleine alkoholische Ermunterung, nach Hause und findet ein verwüstetes Wohnzimmer und weitere seltsame Indizien, nur seine Frau Amy (Rosamund Pike) ist verschwunden. Was David Fincher in seiner Verfilmung von Gillian Flynns gleichnamigem Roman hiermit anstößt nimmt einen derartig unerwarteten, Hacken schlagenden und abgründigen Handlungslauf, dass einem der Mund offen bleibt. Fincher leitet sein Publikum gekonnt durch die diversen Ebenen der Geschichte, mit zwei Protagonisten als Brennpunkte, die weder glaubwürdig noch klar einzuordnen sind. Wenn das noch nicht genug ist bearbeitet er wie im Nebenher Kontrollverlust des Einzelnen sowie die manipulative Macht der Medien. Schade nur, dass sich letzten Endes fast alle Fragen klären. FAZIT: Wunderbar wendiges Murder Mystery! (Elisabeth Knittelfelder) ++++
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