30.05.2017, 15:17 Uhr

Moderner Bahnweg ist sicherer und schneller

Der Bau des neuen Weges samt neuer Brücke hat die Auflösung bestehender Eisenbahnkreuzungen möglich gemacht. (Foto: ÖBB/Finker)

ÖBB und Stadtgemeinde Fehring investierten in Hatzendorf in die Sicherheit.

In Kooperation haben die Stadtgemeinde Fehring und die ÖBB die Eisenbahnkreuzung im Osten des Ortsteiles Hatzendorf und den Übergang am Landwirtschaftsschulweg aufgelassen. Als Alternative wurde ein neuer 94 Meter langer Weg mit einer Brücke über den Grazbach errichtet. Damit ist die Verbindung zum Mitterweg I gewährleistet.
"Durch den Bau des Bahnweges ist es uns gelungen, künftige Erhaltungskosten für die Gemeinde auf eine Minimum zu reduzieren", behauptet Bgm. Johann Winkelmaier. Unter Bedachtnahme auf die Verkehrssicherheit sei die günstigste Variante umgesetzt worden. Andernfalls wären Lichtzeichenanlagen notwendig und "die Gesamtkosten für die Gemeinde deutlich höher gewesen".
Die Kosten habe die ÖBB-Infrastruktur AG übernommen, wie Regionalleiter Ewald Jantscher betont. Den Grund hat die Stadtgemeinde zur Verfügung gestellt. Winkelmaier betrachtet die abgeschlossenen Baumaßnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses übrigens als Teilprojekt der geplanten Umfahrung von Brunn mit Baubeginn Anfang 2018.

Johann Winkelmaier, Bürgermeister Fehring:
"Neben dem Aspekt der Sicherheit wurde das sparsamste Projekt umgesetzt. Durch eine ansonsten notwendige Neuerrichtung von Lichtzeichenanlagen wären die Gesamtkosten für uns deutlich höher gewesen. Künftige Erhaltungskosten für die Gemeinde wurden auf ein Minimum reduziert."

Walter Wiesler, Ortsteilbürgermeister Hatzendorf:
"Die weitere Nutzung des Weges für Fahrzeuge, Traktoren und auch für Spaziergänger und Nordic-Walker ist gesichert. Im Zuge der späteren Evaluierung hätte eine Sperre gedroht. Außerdem ist die Brücke so hoch und weit gebaut worden, dass sie einem 100-jährlichen Hochwasser standhält."

Ewald Jantscher, Regionalleiter ÖBB Infrastruktur:
"Zur Vermeidung der hohen Errichtungs- und der zukünftigen Erhaltungskosten von Eisenbahnkreuzungssicherungsanlagen ist die nachhaltigste, wirtschaftlichste und sicherste Variante die nun neu errichtete Wegverbindung mit der modernen Brücke über den Grazbach."

LAbg. Franz Fartek, Ortsteilbürgermeister Brunn-Johnsdorf:

"Wir sind der Evaluierung von 2018 bis 2020 zuvorgekommen. In diesem Zeitraum wären die Eisenbahnkreuzungen auf den Strecken in Richtung Graz und Wien ohnehin aufgelassen worden – und das unter Kostenbeteiligung der Stadtgemeinde Fehring. Nun haben die ÖBB bezahlt."

Walter Jansel, Ausschussobmann Infrastruktur:
"Im Zuge des Projekts wurde zur Erhöhung der Sicherheit von der neuen Brücke rauf zur Siedlung ein Gehweg errichtet. Kosten: 22.000 Euro. Außerdem: Die neue Bahnstraße südlich der Linie macht den Radweg R11 sicherer, da er nun nicht mehr durchs Ortsgebiet von Johnsdorf führt."
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