04.04.2017, 09:46 Uhr

Mureck: Schule als nächste Herausforderung

Am Rechnen: Für Murecks Bürgermeister Anton Vukan steht nun die Modernisierung der Bildungseinrichtungen am Plan.

Sanierung der NMS steht nach Neulösung für Freizeiteinrichtungen in Mureck am Plan.

Sparen ist für Murecks Bürgermeister Anton Vukan seit dem Amtsantritt 2015 angesagt. Mureck wurde mit Jahresbeginn 2015 ein Sanierungsplan des Landes auferlegt.
54.000 Euro Überschuss im ordentlichen und 107.000 im außerordentlichen Haushalt stehen nun im Rechnungsabschluss 2016 der Stadtgemeinde Mureck zu Buche. Um dies zu erreichen, wurde u.a. das Personalwesen der Gemeinde gestrafft – vier Positionen wurden nicht nachbesetzt. Verkauft wurde u.a. der Bauhof in Oberrakitsch, für das ehemalige Gemeindeamt in Eichfeld wurde eine Nachnutzung durch die Lebenshilfe erzielt. Laut Vukan, der vom Land mit 1,8 Millionen unterstützt wurde, galt es vor allem, im Bereich der Freizeiteinrichtungen der Gemeinde Kosten zu sparen. Im Vorjahr wurde die Tennishalle verkauft. Eben wurden das Jugendgästehaus, die Freibadgastronomie und der Campingplatz als Paket an drei Wiener Gesellschafter verpachtet. Am Campingplatz sind schon die Bagger aktiv. 67 Stellplätze für Reisemobile und 16 Plätze für Wohnwägen werden geschaffen. Weichen musste dafür der Mini-Golf-Platz. "Der Platz war nach 37 Jahren veraltet und hat im Jahr zuletzt rund 500 Euro brutto eingebracht", erklärt Vukan.

Fragezeichen rund um Finanzierung

Neben dem Verkauf der ehemaligen Volksschule Brunnsee und des ehemaligen Gemeindeamts Gosdorf steht für Vukan nun die Optimierung der Bildungseinrichtungen an. Ein Brocken wartet mit der Sanierung der Neuen Mittelschule bzw. des Poly. Diese kostet laut Vukan sechs Millionen Euro, wobei umliegende Gemeinden je nach Schülerzahl mitzahlen sollen. Hinter der Finanzierung stehen Fragezeichen. So kommen z.B. auf Mettersdorf Kosten von über einer Million zu. Für Bgm. Johann Schweigler eine "Überraschung", die im Budget nicht mehr unterzubringen ist. Eine Projektvorstellung für die Bürgermeister folgt noch. Vukan glaubt, dass man mit dem Land eine Lösung findet, mit einem Projektstart vor Sommer 2018 ist nicht zu rechnen. Auch den Bund will Vukan für seine Kindergartenpläne gewinnen. Er will die Kindergärten in Eichfeld und Gosdorf sowie den Übungskindergarten der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik zu einer Einrichtung zusammenführen.
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