31.10.2016, 11:24 Uhr

Regionale Jobs als beste Pendlerhilfe

Die Arbeitnehmervertreter Günther Ruprecht, Franz Haberl, Franz Gosch und Johann Hartinger (v.l.) auf Bezirkstour.

Erfolgreiche WOCHE-Aktion ist Vorbild für ÖAAB und FCG.

Franz Gosch, Vizepräsident der steirischen AK, Franz Haberl, stellvertretender ÖBG-Vorsitzender, und ÖAAB-Landesgeschäftsführer Günther Ruprecht besuchten mit ÖAAB-Bezirksobmann Johann Hartinger Betriebe in der Südoststeiermark. Für Gosch wurde in den Gesprächen offensichtlich, dass die Marke Vulkanland in der Bevölkerung verankert ist und für eine Aufwärtsstimmung sorgt. Trotz eines Aufschwungs in der Beschäftigungsstatistik ist festzuhalten, dass die Südoststeiermark in puncto Auspendler mit mehr als 73 Prozent steiermarkweit an dritter Stelle liegt. 6.700 Pendler nehmen den Weg nach Graz auf sich, ca. 2.500 in den Raum Graz Umgebung, gefolgt von Leibnitz mit 2.000.
Umso mehr pocht Gosch, gemeinsam mit Franz Haberl Gründungsmitglied der Pendlerinitiative, darauf, auf keine Förderung zu verzichten. So verweist Gosch auf die Pendlerbeihilfe des Landes Steiermark und der AK. Johann Hartinger betont, dass auch Teilzeitkräfte von der Pendlerpauschale im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung profitieren, da sich die Negativsteuer erhöht. Die beste Pendlerinitiative ist laut Gosch und Co. aber das Schaffen von Jobs vor Ort. Von der WOCHE-Aktion "Wir kaufen daheim" inspiriert, betreibt man aktiv Bewusstseinsbildung bei den Konsumenten. "Kauf heimisch – kauf steirisch", lautet die aktuelle Initiative von ÖAAB und FCG, die den Einkauf in der Region fördern soll.
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