27.03.2017, 13:30 Uhr

Wie bereit sind wir für ein Blackout?

Markus Kopcsandi (Foto: KK)
Ein Freund sagt immer "Wasser ist Leben." "Lassen wir ihn reden", haben wir uns früher in der Runde oft gedacht. Um den Wahrheitsgehalt dieses Satzes zu begreifen, bedurfte es noch einiger Jahre bzw. alltäglicher Situationen. In den wenigen Momenten des Wassernotstands schnellte der Puls bei mir recht schnell nach oben. Im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Trockenen zu sitzen, ist ein Horrorszenario und gar nicht mal so weit hergeholt. Josef Ober und das Team der Wasserversorgung Grenzland Süd-Ost haben Gott sei Dank rechtzeitig gehandelt. Im Verbandsgebiet gibt's auch bei einem Blackout, heißt einem langandauernden Stromausfall, bis zu sechs Tage lang Wasser. Ein nun eröffnetes Notstromsystem macht es möglich. Gelassen werden wir uns wohl jetzt darauf verlassen. Ob das reicht, ist die Frage. Was wäre eigentlich, wenn wir eine Woche lang nicht alles um die Ecke kaufen könnten – wenn wir von der Grundversorgung abgeschnitten wären? Vielleicht sollten wir es Ober und Co. gleichtun und ein paar Schritte nach vorne denken.
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