17.07.2017, 15:50 Uhr

Neues Gesetz für noch innovativere Regionen

Zukunftsausblicke am Murufer: Michael Schickhofer (4.v.l.) unter anderem mit Vertretern des Regionalmanagements.

Michael Schickhofer gab in Bad Radkersburg Einblicke in
das Regionalgesetz.

Im Herbst wird der Steirische Landtag über das neue Regional- und Landesentwicklungsgesetz abstimmen. Die Vorzeichen für eine positive Abstimmung stehen gut. Einen Ausblick auf das, was sich mit dem Gesetz ab Beginn des kommenden Jahres ändern könnte, gab nun Michael Schickhofer, stellvertretender Landeshauptmann bzw. Verantwortlicher für die Regionalentwicklung, bei einem Besuch in Bad Radkerburg.


Schnelle Entscheidungen

Schickhofer erklärte, dass es für alle sieben Regionen in der Steiermark einen Masterplan geben wird, der mit der Landesregierung abgestimmt wird. Wesentlich schneller soll die Projektabwicklung funktionieren. So will man in der zuständigen Abteilung 17 bei Anträgen alle nötigen Player vom Land zusammenholen bzw. Entscheidungen zentral koordinieren. "Wenn ein Unternehmer investieren will, muss es rasch gehen", unterstreicht Schickhofer.
Auch in puncto Finanzen wird sich was tun. Sollte das Gesetz kommen wie geplant, wird es für die Steiermark ab 2018 ein zusätzliches Fixbudget von 12,5 Millionen Euro pro Jahr geben. 1,2 Millionen davon würden in unseren Bezirk fließen.

29 aktuelle Projekte

„Das Regionalgesetz stärkt die Eigenverantwortung der Gemeinden. Das erfordert natürlich eine hohe Eigenverantwortung aller politischen Akteure", so Anton Gangl, Vorsitzender des Regionalmanagements im Bezirk zum Gesetzesentwurf.
29 Projekte wurden in der aktuellen Förderperiode in der Südoststeiermark bereits umgesetzt bzw. befinden sich in der Umsetzung. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt mehr als 5 Millionen Euro, 3,5 Millionen Euro davon sind EU-Fördermittel aus den verschiedensten Förderprogrammen.

„Die wichtigsten Schwerpunkte der Zukunft sind nicht nur Landwirtschaft und Tourismus, sondern vor allem auch Gesundheit und Pflege. Wir müssen daher die Voraussetzungen schaffen, um die Region als Kurstandort zu stärken", so Walter Rauch, Gangls Stellvertreter im Regionalmanagement.
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