Auf Steirisch

Beiträge zum Thema Auf Steirisch

Jörg Hartmann wurde vom Wiener zum Südoststeirer.

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Um einen "Muckngiana" länger

Der Wiener Jörg Hartmann ging in Straden trotz anfänglicher Verständigungsprobleme nicht unter.  STRADEN. Als einer, der aus Wien zugereist ist, hat sich Jörg Hartmann in Straden zunächst mit Mundartausdrücken natürlich schwer getan. Bei einer Chorprobe des Singkreises Stainz bei Straden, dessen Obmann Hartmann ist, wurde über die zunehmende Länge der Tage nach der Wintersonnenwende geplaudert. Ums Gähnen einer Mücke „Zu Weihnachten ist der Tag schon um einen Muckngiena länger“, erklärte da ein...

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Alexander Platzer ist derzeit als Zivildiener aktiv.

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Der Alex und seine "Janisch"

Alexander Platzer hat für die Pute ein besonderes Mundartwort auf Lager.  DRAUCHEN. Alexander Platzer aus der Ortschaft Drauchen in der Marktgemeinde Halbenrain ist einer der "Jungen Wilden Gemüsebauern" bzw. derzeit als Zivildiener beim Roten Kreuz beschäftigt.  Sein Dialektausdruck kommt aber aus der Tierzucht: „Janisch“ sagt er zu den Puten. Woher kommt das Wort? Ein Irrglaube als "Wortwurzel"Die spanischen Seefahrer glaubten bei der Entdeckung Amerikas, sie seien in Westindien gelandet und...

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Hannes Matzhold ist mit der Mundart aufgewachsen.

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Hannes brachte Papa den "Mölchsechta"

Bereichsfeuerwehrkommandant Hannes Matzhold kennt sich am Bauernhof aus.  DIRNBACH. Lange Jahre hat Hannes Matzhold bei der Viehwirtschaft seiner Eltern in Dirnbach bei Straden mitgearbeitet. Wenn sein Vater um den „Mölchsechta“ gebeten hat, wusste Hannes ganz genau, was er bringen musste. „Ich glaube, viele Kinder wissen heute nicht mehr, dass der „Mölchsechta“ das Dialektwort für den Milcheimer ist. Der Melker zwängte diesen zwischen den Knien ein und die Kuh wurde mit der Hand gemolken“,...

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Elias Neubauer ist lieber aktiv als faul.

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Elias läuft wie ein "Burradl"

Elias Neubauer kennt kein Faulenzen, er ist lieber aktiv. UNTERHATZENDORF. Elias Neubauer aus Unterhatzendorf ist, was seine Hobbys anbelangt, wahrlich vielseitig. Er spielt Theater, zupft die Gitarrensaiten, fährt Motorrad und ist etwa auch im Vorstand des Kulturkreises Gniebing aktiv. Flott und fleißig unterwegsKein Wunder also, dass man von Elias sagt, dass er wie ein "Burradl" läuft. Mit diesem Mundartwort ist gemeint, dass jemand Aktivitäten schnell und emsig ausübt. Der Begriff hat seinen...

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Lernt gerne vom Großvater: Gemüsebauer Armin Lenz.

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Was will der Opa mit der "Aumreida"?

Gemüsebauer Armin Lenz kann von seinem Opa noch viel lernen. DIRNBACH. „Ja, was heißt denn das wieder?“, fragt sich Armin Lenz – er bildet gemeinsam mit Irene Gombotz das Führungsduo von  "Die jungen wilden Gemüsebauern" – wenn er von seinem Großvater das Wort "Aumreida" hört. „Die Aumreida ist ein Sieb, das früher zum Trennen von Streu und Weizen verwendet worden“, erklärt ihm sein 90-jähriger Opa Karl Lenz senior. Kapellen-Obmann feuert Sturm anDas große Wissen der älteren Generation weiß der...

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Otmar Walter geht gerne mal abends aus.

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Der Otmar ist schon wieder "schlunzara"

Ab und an holt Otmar Walter einfach die Müdigkeit ein. Für diesen Zustand gibt es natürlich das passende Mundartwort. DIRNBACH. Otmar Walter aus Dirnbach liebt es mit seiner Frau Marianne, mit seinen Arbeitskollegen oder Freuden am Abend auszugehen. Und da kann es manchmal schon spät werden. Ab einer gewissen Zeit wird er schläfrig. Dann flüstert der Außendienst-Mitarbeiter eines Versicherungsunternehmens seiner Frau ins Ohr: „Ich bin schon so schlunzara!“ Da weiß sie dann gleich, dass es Zeit...

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Josef Kirwasser ließ sich in seiner Jugend die Mutprobe nicht entgehen.

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"Boamhupfn" war Mutprobe nach Josefs Geschmack

Josef Kirwasser hatte in seiner Jugendzeit ein ganz besonderes Hobby.  STRADEN. Josef Kirwasser vom Rosenberg in der Marktgemeinde Straden hat viele Jahre lang in der Buschenschank Semlitsch-Kirwasser mitgearbeitet. Nun führt Tochter Marika jene unter dem Namen „Rosenbergl“. In seiner Jugendzeit war Josef Kirwasser des Öfteren mit seinen Freunden auf einem Bauernhof auf Besuch – und zwar zum „Boamhupfn“. „Wir sind gerne vom Heuboden ins frisch gedroschene Stroh gehüpft“, erzählt Josef von der...

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Ulrike Majczan wollte es ganz genau wissen.

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"Reiwl" kostete Ulrike Recherchearbeit

Ulrike Majczan ging dem Dialektwort "Reiwl" auf den Grund. HUMMERSDORF. „Ich habe das Wort Reiwl oft gehört und verwende es auch selber – woher es aber kommt und wie es in der Schriftsprache heißt, wusste ich nicht“, erzählt Ulrike Majczan aus Hummersdorf bei Bad Radkersburg. Nach einiger Recherche hat sie folgende Erklärung parat: Der "Wiener Vorreiber" oder "Fensterreiber" ist ein einfacher Fenster- oder Türbeschlag. Dieser besteht aus Eisen bzw. manchmal auch aus Holz. Mit dem "Reiwl" kann...

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Für Josefine Holler hat Morgenstund Gold im Mund.
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Josefine steht recht "zeitla" auf

Josefine Holler ist keine Langschläferin. KRUSDORF. Josefine Holler aus Krusdorf bei Straden ist eine Frühaufsteherin. „Heute bin ich wieder zeitla aufgestanden“, formuliert Josefine das Ganze in Mundart. Eigentlich könnte sie ja länger schlafen, denn sie ist schon in Pension und müsste nicht so zeitig in der Früh aus dem Bett. „Ich gehe aber wochentags gerne zur Lebenshilfe nach Straden, weil ich da gut betreut werde und ich meine Freundinnen treffe“, erklärt die Hobby-Malerin. Beim...

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Karl Hafner hat in seiner Zeit bei der Post viele Menschen und Frisuren gesehen.

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Immer diese Mädchen mit dem "Mausglanda"

Karl Hafner hat schon so manchen Zopf gesehen.  STRADEN. Karl Hafner aus Straden war jahrzehntelang Postvorstand in der Marktgemeinde Straden. „Manchmal kamen Frauen oder Mädchen mit einem Mausglanda zu mir ins Amt, um Briefmarken zu kaufen“, scherzt der Herr Amtsdirektor im Ruhestand. Das „Mausglanda“, auch als Gretchenzopf bekannt, war eine spezielle Frisur, bei der die Zöpfe der Frauen oberhalb der Stirn verflochten waren. Karl Hafner kennt sich aber nicht nur mit Frisuren aus, sondern auch...

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Josef Wolf weiß, wie man richtig anpackt.

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Josef reißt auch große "Bloutschn aus"

Josef Wolf hat keine Scheu vor Mundart und großen Blättern.  STRADEN. Josef Wolf vom Rosenberg in der Marktgemeinde Straden hat als gelernter Fleischhauer und Weinbauer viel mit der Natur zu tun. Bearbeitet er den Weingarten mit der Hand, so muss er manchmal auch große "Bloutschn" ausreißen. „So nennt man in unserer Gegend große Blätter“, erklärt Josef und lacht über diesen schon selten gewordenen Ausdruck. Sehr aktiv ist Josef Wolf übrigens auch in der Pfarre Straden als Vorsitzender des...

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Margret Schober hat die Jägerschaft im Griff.

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Die Margret ist nicht "gschami"

Margret Schober weiß sich durchzusetzen.  WILHELMSDORF. Der Gatte von Margret Schober aus Wilhelmsdorf in der Gemeinde Bad Gleichenberg ist ein passionierter Jäger. Natürlich lässt sich Margret Schober auch in Jägerkreisen blicken. „Wenn ich im Winter beim Wildbretverkauf der Stainzer Jägerschaft Rehgulasch und Bier ausschenke, darf ich nicht gschami sein, denn da werden oft Witze erzählt, die manchmal leicht unter Gürtellinie sind“, erzählt sie und meint damit, dass sie nicht zu schüchtern...

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Hans Peter Flor ist gerne sicher mit dem Auto unterwegs.

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Schon bald wird es wieder "aureimi"

Die kalte Jahreszeit hat ihre Nebenwirkungen. Dafür gibt's auch ein Mundartwort.  DIRNBACH. "Da ich beruflich zu meinem Arbeitsplatz als Koch viel mit dem Auto unterwegs bin, hoffe ich, dass es noch lange nicht aureimi wird“, erzählt Hans Peter Flor aus Dirnbach. Er meint damit, dass kleine Straßenstellen mit gefrorenem Tau das Fahren risikoreicher machen. „HP kocht“, wie er im Freundeskreis genannt wird, kommt übrigens gerne auf kleinen Feiern vorbei und lässt da so richtig den „Schmäh...

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Leonhard Maitz liebt seinen Job und seine Ziegen.

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Leonhard hat ein Händchen für die "Klua"

Leonhard Maitz hat am Bau und im Ziegenstall alles im Griff.  DEUTSCH HASELDORF. „Heute muss ich bei meinen Ziegen die Klua putzen“, erzählt Leonhard Maitz aus Deutsch Haseldorf. Seit 36 Jahren arbeitet Leonhard bei den Basaltwerken in Klöch als Lader und Muldenfahrer. Sein großes Hobby sind aber die Ziegen. „Der Ziegenbock Bambi ist so zahm, dass er sogar im Auto mitfährt oder ich mit ihm längere Wanderungen unternehmen kann“, lacht der Tierliebhaber. Mit „Klua" meint Leonhard übrigens die...

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Elfriede Praßl hat beim Einkauf immer Kleingeld mit dabei.

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"Schners Göld" ist immer praktisch

Elfriede Praßl spricht im Dialekt über "Geldangelegenheiten".  DIRNBACH. Elfriede Praßl aus Dirnbach arbeitet in der Fleischabteilung eines Supermarktes in Bad Gleichenberg. Von ihrer Oma hörte sie beim Einkaufen oft die Frage: „Hast a schners Göld?“ Sie meinte damit, ob Elfriede Kleingeld in ihrer Geldtasche habe. „Dieser Begriff ist heute komplett abgekommen, ich habe ihn schon lange nicht mehr gehört“, so Elfriede Praßl, die in ihrer Freizeit gern mit dem Fahrrad unterwegs ist. Hier gibt es...

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Antonia Augustin hatte beim Heimathaus auch einen "Olmbam" stehen.

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Ein "Olmbam" als Blitzableiter

Für Pyramidenpappeln gibt es natürlich auch ein Mundartwort.  DIRNBACH. Pyramidenpappeln wurden früher im Steirischen Vulkanland in der Nähe von Gehöften gesetzt, um als Blitzableiter zu dienen. Durch die Höhe der Bäume sollte der Blitz angezogen werden und somit nicht die Gebäude selbst treffen. „Pyramidenpappeln sagte bei uns aber kein Mensch, sondern das waren Olmbama oder Olmen“, erklärt Antonia Augustin aus Dirnbach in der Marktgemeinde Straden. Die begeisterte Chorsängerin hatte bei ihrem...

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Josefine Schuster ist passionierte Dichterin.

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Der "Goagn" in Josefines Gedicht

Josefine Schuster dichtet gerne – und das in heimischer Mundart.  FRUTTEN-GIEßELSDORF. Josefine Schuster aus Frutten-Gießelsdorf bei St. Anna am Aigen schreibt leidenschaftlich gerne Gedichte, die sich reimen. Viele Ideen sind der südoststeirischen Hobbypoetin beim Melken ihrer Kühe gekommen.  „Risola und Oagn ham oan Wogn und des is a Goagn“, zitiert Josefine Schuster aus einem ihrer Gedichte und übersetzt: „Risola und Aigen haben einen Wagen und das ist ein alter Fuhrwagen." Zur näheren...

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Leopold Riedrich ist ein Ehrenmann und half mit, den Stier zu fangen.
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Statt zur Braut ging es zum Stier

Leopold Riedrich weiß lustige Anekdoten im Dialekt zu erzählen.  NÄGELSDORF. Im Stall angehängtes Rind gibt es heutzutage nur mehr selten. Leopold Riedrich aus Nägelsdorf  bei Straden erinnert sich zurück, dass junge Stiere früher manchmal durch die Kette geschlüpft sind, um dann durch die Stalltür ins Freie zu flüchten. Mit dem Ruf „Da Stier is o'kemman“ wurden dann die Nachbarn verständigt bzw. alarmiert. Gemeinsam hat man dann in der Folge den Stier wieder eingefangen. „Frisch verheiratet...

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Christian ist sein eigener "Bodewaschl"

Christian Rindler hat in seinem Garten die Aufsicht.  STRADEN. Christian Rindler, Landwirt aus Dirnbach bei Straden, ist sehr vielseitig. In seiner Freizeit fährt er gerne Rad oder schwimmt eine Runde. Im eigenen Pool im Garten kann er sich jederzeit abkühlen. Als sein eigener "Bodewaschl", sprich Bademeister, ist er natürlich für das Rundherum verantwortlich. So überprüft er regelmäßig die Wasserqualität, schöpft Laub ab und bereitet für seine Familie die Liegestühle und erfrischende Getränke...

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Rosa Fink kennt jede Menge Dialektausdrücke.
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Der "Hodrawachl" schaut ja wieder aus

Rosa Fink hat für Leute in Lumpen einen passenden Mundartausdruck. GUTENDORF. Rosa Fink aus Gutendorf bei Kapfenstein ist begeisterte Sängerin und Köchin. Gerne verwendet die Landwirtin das Dialektwort "Hodrawachl".„Kommt jemand in zerschlissenen Kleidern daher, dann ist diese Person ein Hodrawachl“, lässt uns Rosa Fink wissen. Das Wort kommt von "Hadern" – ein altes Wort für Kleider oder Lumpen. Hergeleitet wird der Begriff ursprünglich übrigens vom althochdeutschen Ausdruck "hadara"...

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Auch Gemüsebauer Markus Puntigam lernt nie aus.

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Ohne "Triechl" geht da nix weiter

Gemüsebauer Markus Puntigam lernt laufend Dialekt dazu.  „Kannst du bitte das Triechl zum Traktor hängen“, wird der junge wilde Gemüsebauer Markus Puntigam aus Karla beim Abliefern seiner Heidelbeeren aufgefordert. Markus verstand anfangs nur Bahnhof und musste nachfragen, um was es eigentlich geht. „Triechl“ ist ein anderes Wort für Kippmulde. Diese wird für den Transport kleinerer Lasten gebraucht. „Da bin ich wieder ein Stück gescheiter geworden“, scherzt Markus Puntigam. Hier geht es zu...

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Rudolf Dunkl kam schon viel Mundart zu Ohren.
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Wenn sich jemand "aslan" bewegt

Rudolf Dunkl kennt "richtungsweisende" Mundartausdrücke.  STRADEN. Der pensionierte Volksschulpädagoge Rudolf Dunkl aus der Marktgemeinde Straden hörte oft von seinen Kindern Dialektausdrücke, die er noch nicht gekannt hat. Ein Begriff war ihm allerdings schon der Ausdruck „aslan“. Das Mundartwort ist quasi eine Richtungsbezeichnung. Das Wort bedeutet nämlich, dass man sich verkehrt bewegt. Rudolf Dunkl selbst bewegt sich übrigens gerne auf Kulturevents – davon gibt es in Straden ja...

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Anna Gangl hat so manches in Erfahrung gebracht.

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Alle Neuigkeiten gibt es bei den "Trotschbettln"

Am Ortsrand kommen die Leute zusammen.  Meist am Ortsrand jeder Katastralgemeinde gab es früher Gemüsegärten, die von den Bewohnerinnen des Ortes gemeinsam gepflegt wurden. Anna Gangl aus Haselbach bei Deutsch Goritz kann sich noch gut daran erinnern und kennt sie als „Trotschbettln“. „Wir Hausfrauen haben uns dort meist am Vormittag getroffen und alle Neuigkeiten ausgetauscht", so die ehemalige Landwirtin mit dem Vulgo-Namen Veitl-Oma. Noch mehr Mundart findet man hier...

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Hans Lautner ist stolz auf seinen Sohn Karl.

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Die gute Faser liegt in der Familie

Hans Lautner hat seinem Sohn Karl viel Gutes vererbt. BAD RADKERSBURG. Hans Lautner, Bezirksobmann des Seniorenbundes Radkersburg, besucht auch mit seinen fast 90 Jahren noch gerne Veranstaltungen der Ortsgruppen. Kürzlich wurde er von Stradens Obfrau Anna Leitl auf seinen Sohn Karl Lautner, Bürgermeister von Bad Radkersburg, angesprochen. „Er hot jo an guatn Fosl“, gab er zur Antwort. Hans meint damit, dass sein Sohn von guter Abstammung sei. „Fosl kommt von Faser“, erklärt Hans Lautner voller...

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