Erster Weltkrieg

Beiträge zum Thema Erster Weltkrieg

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Kriegsgefangene aus Russland kehren heim
Paradigmenwechsel vor 100 Jahren

Am 3. Jänner 1921 legte ein Schiff im Hafen von Triest an. Auf ihm befanden sich entlassene Kriegsgefangene die aus Russland heimkehrten. Unter ihnen gab es welche, die vor sechseinhalb Jahren als Ungarn in den Krieg gezogen waren. Jetzt, bei ihrer Rückkehr, würden sie Österreicher und Burgenländer sein.Aus der Gegend des neu entstandenen Burgenlandes stammend waren sie 1914 von Ödenburg Richtung Russland an die Ostfront aufgebrochen. Auch wenn man sieben Kinder hatte, die Frau mit dem achten...

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Das Grab zweier polnischer Zwangsarbeiter auf dem Friedhof von Bocksdorf.
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Kriegsgräberfürsorge und Ahnenforschung
Schwarzes Kreuz Burgenland wurde heuer 100 Jahre alt

Als im November bei Königsdorf das Skelett eines Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurde, war Wolfgang Wildberger zur Stelle. Der Landesobmann des Schwarzen Kreuzes wird in solchen Fällen immer zu Rate gezogen. Ewiges RuherechtDas hat nicht nur mit seiner Expertise, sondern auch seiner Funktion zu tun. "Das Schwarze Kreuz ist dafür zuständig, die Gräber verstorbener Soldaten zu schützen und ihr ewiges Ruherecht in Würde zu ermöglichen", erklärt der Kukmirner. Sogar im Staatsvertrag...

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Vor dem Denkmal (von links): Bgm. Andreas Grandits mit Johann Kloiber, Bernadette Rafetseder und Valentin Sifkovits vom seinerzeitigen Stinatzer Kameradschaftsbund.

Stinatzer Kriegerdenkmal wurde restauriert

Das Kriegerdenkmal in Stinatz ist von der Steinmetzfirma Kalch aus Tobaj renoviert worden. Die Kosten von 4.800 Euro wurden aus den Mitteln aufgebracht, die der Stinatzer Kameradschaftsbund nach seiner Auflösung der Gemeinde mit dem Zweck überantwortet hatte, Instandhaltungsarbeiten am Kriegerdenkmal durchzuführen. Auf den Tafeln des Denkmals sind die Namen von über 170 Stinatzern und Hackerbergern verewigt, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallen sind oder seit dem Krieg vermisst sind. Zu...

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Herausgeber Robert Hajszan (2.v.l.) präsentierte das neue Pannonische Jahrbuch in Stinatz.

Fünfsprachiges Jahrbuch als Kriegsgedenken

Dem Attentat von Sarajevo und dem Ausbruch des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren ist das Pannonische Jahrbuch 2014 gewidmet, das vom Pannonischen Institut mit Sitz in Güttenbach herausgebracht wurde. Obmann Robert Hajszan hat dazu Beiträge in fünf Sprachen (Deutsch, Burgenlandkroatisch, Standardkroatisch, Ungarisch, Slowenisch) gesammelt. Bei der Präsentation des Jahrbuches in Stinatz besorgte der Tamburizza-Nachwuchs „Stinjačko Kolo“ den musikalischen Rahmen, Robert Hajszan und Franz Osztovits...

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Lesung im Rathaus Oberpullendorf

OBERPULLENDORF (SH). Der Kulturverein Oberpullendorf und Buchwelten Herta Emmer freuten sich Prof. Dr. Manfried Rauchensteiner, Autor des Buches "Der erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie", vergangenen Freitag im Rathaus Oberpullendorf begrüßen zu dürfen. Er hinterließ mit seinen Erzählungen und Aufklärungen bei den zahlreichen Besuchern sowohl faszinierende als auch fassungslose Eindrücke. Rauchensteiner ist Professor für Österreichische Geschichte an der Universität Wien und...

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Eine Kanone aus dem Heeresgeschichtlichen Museum,Landeshauptmann Niessl und Landesrat Bieler
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Zwischen Schützengraben und Heimatfront 1914 bis 1918

Eine Sonderausstellung im Landesmuseum Burgenland beleuchtet ein „Land im Krieg“ EISENSTADT (sk.) Großes Publikumsinteresse gab es vergangene Woche bei der Eröffnung der Sonderausstellung „Land im Krieg“ im Landesmuseum. Unter den Gästen waren auch viele der Leihgeber, die für die Schau Objekte aus der Zeit des Ersten Weltkrieges zur Verfügung stellten. Private Fotos, Feldpostkarten, Tagebücher und andere Erinnerungsstücke widerspiegeln beispielhaft die Schicksale von Großeltern und Eltern und...

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