Gedenken

Beiträge zum Thema Gedenken

Lokales
Reise in die Vergangenheit: Orthodoxe Juden am Mathildenplatz (heute Gaußplatz) im Jahr 1918.
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Rückblick Brigittenau
Jüdisches Leben im 20. Bezirk

Ob Synagoge Kaschlschul oder Mathilden-Kino: Am Tag des Judentums wird an die jüdischen Wurzeln der Brigittenau erinnert. BRIGITTENAU. Bevor der Faschismus in Wien die Oberhand gewann, gab es im 20. Bezirk ein vielfältiges jüdisches Leben. In der benachbarten Leopoldstadt entstand nach dem Zweiten Weltkrieg wieder eine lebendige jüdische Kultur, nicht aber im 20. Bezirk. In Erinnerung an die einstigen jüdischen Zentren in Wien wird am 17. Jänner der "Tag des Judentums" gefeiert. Bei...

  • 13.01.20
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Lokales
Gedenkspaziergang: Historikerin Shoshana Duizend-Jensen (3.v.l). begab sich mit Interessierten auf die Spuren der jüdischen Geschichte der Brigittenau.
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Gedenkspaziergang Brigittenau
Jüdischem Leben auf der Spur

Ein Rundgang stummer Zeugen: Auf die Spuren jüdischen Lebens begab sich ein Spaziergang der besonderen Art in der Brigittenau. BRIGITTENAU. „Es gab eine blühende jüdische Kultur in der Brigittenau mit ganzen 540 jüdischen Vereinen, aber alle wurden von den Nationalsozialisten aufgelöst, verboten und ihr Vermögen konfisziert“, erzählt Historikerin Shoshana Duizend-Jensen. Gemeinsam mit Kulturwissenschaftlerin Birgit Johler organisierte sie einen Spaziergang der besonderen Art. Mit rund 50...

  • 01.10.19
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Lokales
Gedenken: Lichtinstallationen markieren die ehemaligen Standorte der 25 Wiener Synagogen.
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Jüdische Vergangenheit
Erster Gedenkspaziergang in der Brigittenau

Beim ersten Gedenkspaziergang durch den Bezirk wurde an die jüdische Vergangenheit erinnert. BRIGITTENAU.  Sechs Monate. So lange dauerte die Organisation des ersten Gedenkspazierganges durch die Brigittenau, erzählt Bezirkschef Hannes Derfler. „Es sollten Fachleute vor Ort sein, denn es soll ja einen Mehrwert für die Leute haben.“ Und Experten gab es einige. Auf einer Länge von über einem Kilometer hatte der Gedenkspaziergang fünf Stationen. Rund 50 Personen spazierten, beginnend beim...

  • 04.03.19
Lokales
Vom Brigittaplatz bis zur Karajangasse wird die Geschichte der Juden in Wien aufgearbeitet.
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Gedenkspaziergang
Auf den Spuren der jüdischen Vergangenheit

Im Rahmen eines Gedenkspazierganges durch den 20. Bezirk wird an die jüdische Vergangenheit erinnert. Mit dabei sind Experten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und Bezirksvorsteher Hannes Derfler BRIGITTENAU. Blickt man auf die Geschichte Wiens zurück, war sie schon immer durch Personen unterschiedlicher Herkunft und Religion, wie der Jüdischen Gemeinschaft, geprägt. Besonders in der Brigittenau spürt man heute noch den Zeitgeist des frühen 20. Jahrhunderts. Bevor der Faschismus in...

  • 29.01.19
Lokales
Die Synagoge in der Neudeggergasse wurde während der Novemberpogrome geplündert und niedergebrannt.

Geschichte
Durch die jüdische Josefstadt

80 Jahre Novemberpogrome: Wie viel jüdische Geschichte steckt noch in der Josefstadt und wo kann man sie heute noch entdecken? JOSEFSTADT. Im Jahr 2018 steht ganz Österreich im Zeichen des Gedenkens. Eine gute Gelegenheit, um sich auch mit der Geschichte des eigenen Bezirks zu beschäftigen. Genau das hat das Bezirksmuseum getan. In der neuen Ausstellung "Jüdische Josefstadt" liegt der Fokus auf der jüdischen Geschichte des Bezirks. Viel ist davon heute jedoch nicht mehr übrig, wenn man...

  • 13.11.18
Lokales
Lisz Hirn, eine der Planerinnen der philosophischen Andacht.

Rudolfsheim-Fünfhaus
Gedenkabend für den Turnertempel

Mit einer philosophischen Andacht wird am 9. November an die Geschehnisse der Pogromnacht 1938 erinnert. RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Gegen das Vergessen: Das Gedenkjahr 2018 geht auch am Rudolfsheimer Verein für praxisnahe Philosophie nicht spurlos vorüber. Für den Herbst hat sich das Team, das regelmäßig zu Veranstaltungen wie "Philosophie im Grätzel" lädt, ein besonderes Kunstprojekt überlegt. Am 9. November findet am Gedenkort Turnertempel eine philosophische Andacht an den Terror der...

  • 08.10.18
Lokales
Grüner Anstoß zum Gedenken: Philipp Rohringer, Verena Knogler und Michi Reichelt (v.li.) vor dem Flakturm.

Neues Denkmal für den Flakturm beim Haus des Meeres

Das Weiner-Denkmal wird verschwinden, doch Ersatz ist bereits geplant. MARIAHILF. Dass das Weiner-Denkmal am Flakturm eher früher als später Geschichte sein wird, ist beschlossene Sache. Der Umbau des Haus des Meeres schreitet voran und der Schriftzug wird demnächst verschwinden. Verena Knogler und Philipp Rohringer von den Mariahilfer Grünen wollen es dabei jedoch nicht belassen. "Gedenkpolitik ist eine Investition in die Zukunft", sagt Bezirksrat Rohringer. Auf Initiative der beiden...

  • 13.08.18
Lokales
Bei der Eröffnung: Peter Bogner (Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler Privatstiftung), Sandra Tretter (Klimt-Foundation), Künstlerin Brigitte Kowanz und Peter Weinhäupl (Klimt-Foundation).
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Gustav Klimt: Weißes Leuchten über dem MuseumsQuartier

Zum 100. Todestag von Gustav Klimt präsentierte die Klimt-Foundation als Auftakt zahlreicher Projekte die Lichtinstallation „eighteensixtytwo nineteeneighteen“ von Brigitte Kowanz. NEUBAU. Schrift, Zahlen und Linien aus Neon: Damit setzt die Klimt-Foundation in der Breite Gasse das erste Zeichen zum Gedenken an den Künstler. Die Lichtinstallation von Brigitte Kowanz ist der Auftakt zahlreicher Projekte anlässlich des 100. Todestages von Gustav Klimt. Der – zugegebener Maßen – etwas sperrige...

  • 08.02.18
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Lokales
Irmtraut Karlsson: "Die Erinnerung muss wach bleiben."

Synagoge Neudeggergasse: Gedenken mit Blick nach vorne

Am 9. November jähren sich die Novemberpogrome. 1938 brannte auch die Synagoge in der Josefstädter Neudeggergasse. JOSEFSTADT. Gedenkarbeit braucht Ausdauer. Davon bringt Irmtraut Karlsson einiges mit. Als Obfrau des Vereins "Steine der Erinnerung Josefstadt" ist es zu einem großen Teil ihr zu verdanken, dass heute ein Gedenkstein an die Vernichtung der Synagoge in der Neudeggergasse erinnert. Bis dahin war es ein weiter Weg. Im Jahr 1998 fand erstmals eine Erinnerungsaktion von ehemaligen...

  • 06.11.17
Lokales
Das Buch "... lebte in der Josefstadt" dokumentiert die Geschichten jener, an die in der Öffentlichkeit die "Steine der Erinnerung" erinnern.
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10 Jahre "Steine der Erinnerung": Mahnung für die Zukunft

Die "Steine der Erinnerung" erinnern an jene, die von den Nazis aus dem Achten deportiert und getötet wurden. Inzwischen gibt es den Verein, der sich darum kümmert, seit 10 Jahren. JOSEFSTADT. Es sei ein Projekt von "Berufung". Das sagt Irmtraut Karlsson über die "Steine der Erinnerung" in der Josefstadt. Gemeinsam mit Manfred Kerry hat sie vor genau zehn Jahren den Verein gegründet, der sich dafür einsetzt, an jene zu erinnern, die einst von den Nazis aus der Josefstadt vertrieben oder...

  • 27.03.17
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Lokales

BUCH TIPP: Großer Krieg in einer Gesamtschau

Die zerstörerische Kraft der Industrialisierung wurde in der Zeit des 1. Weltkrieges offensichtlich. Das und viele Facetten des Krieges werden im visuell aufbereiteten Schmökerband beeindruckend dargestellt mit 700 Fotos, Karten, Illustrationen und Exkursen. Historiker R.G. Grant geht chronologisch vor, beschreibt alle Kampfplätze, Material, Personen und Alltag. Verlag Dorling Kindersley, 360 Seiten, 36,- € Weitere Buch-Tipps finden Sie hier: Bezirksblätter Buch-Tipps

  • 20.03.14
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Politik
Der Brigittenauer Tempel in der Kluckygasse. Aufnahme eines unbekannten Fotografen um 1900 (abgedruckt in: Pierre Genée: Wiener Synagogen 1826-1938, Wien 1987)

Gedenkveranstaltung vorm ehem. Brigittenauer Tempel

Vor 75 Jahren zerstörten nationalsozialistische Plünderer in der Kluckygasse einen größten jüdischen Tempel Wiens. Die Plünderung begann am Morgen nach der Pogromnacht (von den Nazis später zynisch "Reichskristallnacht" genannt), am 10. November 1938 um 7 Uhr früh. Anlässlich des 75. Jahrestages lädt die Arbeitsgemeinschaft der NS-Opfer-Verbände (Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen, ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten, KZ-Verband) zu einer Gedenkveranstaltung vor der 2008...

  • 05.11.13
Lokales
Gedenken an die sieben vertriebenen und ermordeten jüdischen Mieter: Ernst und Susanne Piffl, Hedwig Seyr-Glatz und Heidrun Pirchner (v.l.n.r.) kämpfen mit ihrem Projekt gegen das Vergessen.

Verfolgt, vertrieben und ermordet

Das Projekt „Verlorene Nachbarschaft“ erinnert an Josefstädter Nazi-Opfer In der Josefstädter Straße 29 erhält eine Gedenktafel die Erinnerung an vertriebene jüdische Bewohner. (siv). Sieben Mieter und deren Familien wurden während der Nazizeit von hier vertrieben. Einigen gelang die Flucht. „Für sechs Menschen, die zunächst mit vielen anderen in Sammelwohnungen gepfercht wurden, endete der Lebensweg mit der Deportation und der Ermordung in Todeslagern: Theresienstadt, Minsk, Maly Trostinec,...

  • 30.03.11
  •  1
Lokales
4 Bilder

Auf den Spuren der Vergangenheit

Wilhelm Bettelheim erzählt die Geschichte seiner jüdischen Familie Der kürzlich eröffnete„Weg der Erinnerung“ führt auch zu jenen Steinen, die den Verwandten von Wilhelm Bettelheim gedenken, die in Auschwitz ermordet wurden. Wer mit offenen Augen durch den Bezirk geht, dem werden schon seit Längerem die Gedenksteine aufgefallen sein, die im Boden vor Wohnhäusern angebracht sind. Durch das Setzen dieser „Steine der Erinnerung“ will der gleichnamige Verein das Gedenken an die jüdischen...

  • 04.11.10
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