Herz-Kreislauferkrankungen

Beiträge zum Thema Herz-Kreislauferkrankungen

Durch regelmäßiges Blutdruckmessen sind etwaige Krankheiten frühzeitig erkennbar.

Medizin
Land OÖ will 2019 Bewusstsein für Herzgesundheit stärken

OÖ. Der Herzinfarkt ist in Österreich und damit auch in Oberösterreich die häufigste Todesursache. Laut Statistik Austria waren fast 40 Prozent der Todesfälle 2017 in Österreich auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen, in Oberösterreich starben daran 5.330 Menschen. Das Land OÖ legt daher den Gesundheitsschwerpunkt 2019 auf das Herz. Stress reduzieren, Blutdruck messen Durch einen gesunden Lebensstil lassen sich Herzinfarkt und Schlaganfall vermeiden. "Wir möchten das Bewusstsein der...

  • Linz
  • Lisa-Maria Langhofer
Ärzte und Apotheker raten, den Blutdruck regelmäßig zu kontrollieren.

Volkskrankheit
Im Winter steigt Risiko für Bluthochdruck

FREISTADT, RAINBACH. Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen in Österreich neben Krebs zu den häufigsten Todesursachen. Vor allem Bluthochdruck lässt das Risiko von Herz-Kreislauf-Beschwerden deutlich steigen. Erhöhter Blutdruck ist heute eine wahre Volkskrankheit. "Patienten, die an erhöhtem Blutdruck leiden, nehmen die Krankheit jedoch häufig nicht wahr, da keine spezifischen Beschwerden mit ihr einhergehen", erklärt die Inhaberin der Freistädter Apotheke Jaunitzbach, Katharina Berger. "Die...

  • Freistadt
  • Elisabeth Klein
80 Prozent der Todesfälle von Herz-Kreislauf-Erkrankungen können durch eine gesunde Lebensführung verhindert werden.
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Weltherztag
Kann nicht früh genug anfangen, Herz zu schützen

Der 29. September steht ganz im Zeichen jenes Organs, das den Rhythmus unseres Lebens vorgibt – unser Herz BEZRK (ebd). Auch wenn die moderne Kardiologie Todesfälle immer öfter verhindern kann, sterben trotzdem über 33.000 Menschen in Österreich jedes Jahr an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. 80 Prozent dieser Todesfälle können durch eine gesunde Lebensführung verhindert werden. Oft sind es nur kleine Änderungen im Alltag, die das Herz schützen und das Leben verlängern. Rund drei Milliarden Mal...

  • Schärding
  • David Ebner
Moderatorin Angelika Pehab mit Kardiologin und Primaria Uta Hoppe. Sie referierte im Rahmen des Mini Med Studiums in Salzburg über "Kreislaufkollaps – Ursachen, Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten mit Schwerpunkt kardiale Synkope".
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Wenn die Ohnmacht vom Herzen kommt

SALZBURG (red). Viele von uns kennen das: Eine plötzlich eintretende Bewusstlosigkeit gefolgt von einer raschen und spontanen Erholung nach wenigen Sekunden. Oft beobachten Betroffene kurz vorher das Auftreten von Schwindel, Unsicherheit, Wärmegefühl oder einem Kribbeln. "In der Medizin sprechen wir dabei von einer Synkope", erklärt die Salzburger Kardiologin und Primaria Uta Hoppe. Sie referierte vergangene Woche im Rahmen des Mini Med Studiums zum Thema: "Kreislaufkollaps – Ursachen,...

  • Salzburg
  • Salzburg-Stadt
  • Angelika Pehab
Kurt Widhalm ist Präsident des österreichischen akademischen Instituts für Ernährungsmedizin.

Krankheiten mit Essen vorbeugen

Kann gesunde Ernährung Krebs und Herzerkrankungen vorbeugen? Was ist bewiesen? WEYREGG. Der Kneipp Aktiv Club Weyregg lädt am Freitag, 27. Jänner, zu einem Gesundheitsvortrag von Primar Kurt Widhalm, Präsident des österreichischen akademischen Instituts für Ernährungsmedizin, ein. Beginn ist um 19 Uhr im Gasthaus Sonne. Widhalm erklärt in seinem Vortrag, welche Rolle gesunde Ernährung in der Prävention spielt und welche Nährstoffe Krebs und Herzerkrankungen vorbeugen können. Wann: ...

  • Vöcklabruck
  • Maria Rabl
LH Josef Pühringer testete das Messgerät.

Erfindung zur Bestimmung des Gefäßalters aus Wels

WELS. Bluthochdruck ist laut Klinikum Wels-Grieskirchen der größte Risikofaktor für vorzeitige Todesfälle, Leben mit Behinderung und in hohem Maße ausschlaggebend für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Rund die Hälfte der Menschen mit Bluthochdruck in Österreich sei sich ihrer Erkrankung nicht bewusst. Mit der Messung des Gefäßalters kann einfach abgeklärt werden, ob ein Risiko zum Bluthochdruck besteht. Dank einer Erfindung der kardiologischen Abteilung des Klinikum Wels-Grieskirchen und des AIT...

  • Wels & Wels Land
  • David Hollig
Frauenherzen: Frauen haben bei Vorhofflimmern ein erhöhtes Schlaganfallrisiko.

Vorhofflimmern: Gefährlich für Frauen

Frauenherzen ticken anders als Männerherzen, auch bei Herzerkrankungen wie Vorhofflimmern. Frauen, die unter Vorhofflimmern leiden, haben ein höheres Risiko für einen Schlaganfall als Männer. Zu diesem Ergebnis kam nun eine Studie, für die Daten von mehr als vier Millionen Menschen ausgewertet wurden. Das Risiko, an einem Schlaganfall zu sterben, lag bei Frauen mit Vorhofflimmern (gegenüber Frauen ohne diese Störung) um 69 Prozent höher. Bei Männern stieg das Risiko um 47 Prozent. Das...

  • Sabine Fisch
Gesundes Getreide: Gerstenbrot unterstützt das Herz-Kreislaufsystem.

Gerste ist gut für den Stoffwechsel

Gerstenbrot kann bei Diabetes helfen. Wer ganze gekochte Gerstenkörner verzehrt, beeinflusst Blutzucker, Appetit und Stoffwechsel rasch positiv. Das hat eine Studie der schwedischen Universität Lund ergeben. Die Studienteilnehmer nahmen – über einen Zeitraum von drei Tagen – zu allen drei Mahlzeiten Gerstenbrot zu sich. Nach jedem Abendessen wurden Parameter für Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen beurteilt. Dabei zeigte sich niedrigere Blutzucker- und Insulinwerte als in der...

  • Sabine Fisch
Dr. Hubert Wohlschlager ist Allgemeinmediziner in Braunau
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Vorsorge(n) ist die beste Medizin

Wann haben Sie sich zuletzt durchchecken lassen? Jetzt kostenlos zur Gesundheitsvorsorge. BRAUNAU (höll). Wintercheck und Pickerl-Überprüfung - beim Auto sind regelmäßige Kontrollen selbstverständlich. Geht es aber um die eigene Gesundheit, zieren sich viele Österreicher. Obwohl der jährliche Gesundheitscheck für alle ab 18 Jahre kostenlos ist. "Die Aufgabe von uns Hausärzten ist es, die Patienten auch auf die Möglichkeit dieser Vorsorgeuntersuchung hinzuweisen. Viele wissen garnichts...

  • Braunau
  • Petra Höllbacher
Keine Angst: Ein verlangsamter Herzschlag verursacht kein höheres Risiko for Herz-Kreislauferkrankungen.

Langsamer Herzschlag nicht schädlich

Menschen mit Bradykardie leiden unter Benommenheit und Kurzatmigkeit. Die asymptomatische Bradykardie, also ein verlangsamter Herzschlag, kann zwar unangenehm für die Betroffenen sein, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen aber nicht. Dies hat eine Studie ergeben, die kürzlich in den USA durchgeführt wurde und für die rund 7.000 Menschen untersucht wurden. Normal ist ein Ruhepuls zwischen 60 und 100. Bei Menschen mit Bradykardie liegt diese Frequenz unter 50 Schlägen pro Minute. Die...

  • Sabine Fisch
Innere Uhr: Wenn der Wecker zu früh klingelt, können gesundheitliche Probleme entstehen.

Schlafrhythmus: Eule oder Lerche?

Ständig gegen die eigene innere Uhr zu leben, kann gefährlich sein Wer aufgrund der Arbeitszeiten, ständig sehr früh aufstehen muss, obwohl er oder sie am liebsten bis Mittag schlafen würde, gefährdet seine Gesundheit. Das haben Forscher der Universität Pittsburgh herausgefunden. Der Grund: Die innere Uhr im Gehirn gestaltet maßgeblich die Stoffwechselaktivitäten im Körper mit. Wird sie lange Zeit ignoriert, können Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen die Folge sein.

  • Sabine Fisch
Wer dauerhaft unter unzumutbarer Lärmbelästigung leidet, kann davon auch körperlich krank werden.
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Dauerlärm macht körperlich krank

Lärm kann erschreckende Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden haben. Wer hat das nicht schon einmal erlebt: NachbarInnen, die sich über mehrere Zimmer hinweg schreiend unterhalten, ständig zu laute Musik oder häufige Partys mit Lärm bis in die frühen Morgenstunden. Was von den VerursacherInnen oft gar nicht böse gemeint ist, kann jene, die der Dauerbeschallung ausgesetzt sind, auf lange Sicht krank machen – körperlich und seelisch. „Wer unter lauten Nachbarn leidet“, sagt der...

  • Sabine Fisch
Die Erforschung von Nierenerkrankungen schreitet stetig voran.

Nierenkrankheiten schaden dem Gefäßsystem

Nierenkranke leiden oft an einem geschädigten und schlecht funktionierenden Gefäßsystem. Kranke Nieren verändern das – eigentlich „gute“ – HDL-Cholesterin in „böses“, das für Schäden im Blutgefäßsystem sorgt. Langfristig führt dies zu Herz-Kreislauferkrankungen. Auch bestimmte Genaktivierungen tragen zu den Schäden bei. Das hat jetzt ein Projekt des Wissenschaftsfonds herausgefunden. Die neuen Erkenntnisse sollen zu neuen Therapien beitragen.

  • Wien
  • Meidling
  • Sabine Fisch
Das Spritzen von Insulin ist ein tägliches Ritual für alle Diabetes-Betroffenen in Österreich.

Gesund leben hilft nicht immer

Eine Umstellung des Lebensstils führt nicht bei allen Menschen mit Diabetesrisiko zum Erfolg. Menschen mit einem Risiko, an Typ 2-Diabetes zu erkranken, wird in der Regel empfohlen, ihren Lebensstil umzustellen, kalorienarm zu essen, Übergewicht zu reduzieren und Gewicht abzunehmen. Auch in den Therapieleitlinien der Österreichischen Diabetes Gesellschaft wird dies empfohlen. Studien haben nun gezeigt, dass dies nicht immer funktioniert. So müssen sieben Personen mit Diabetes-Vorstufen über...

  • Wien
  • Meidling
  • Sabine Fisch

Vortrag mit OA Dr. Koschutnik

Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen Wann: 21.05.2015 16:00:00 Wo: Rehabilitationszentrum, Vogelsangweg 11a, 7431 Bad Tatzmannsdorf auf Karte anzeigen

  • Bgld
  • Oberwart
  • Bezirksblätter Oberwart

Vortrag

Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen mit OA Dr. Martin Koschutnik Wann: 26.03.2015 16:00:00 Wo: Rehabilitationszentrum, Vogelsangweg 11a, 7431 Bad Tatzmannsdorf auf Karte anzeigen

  • Bgld
  • Oberwart
  • Bezirksblätter Oberwart
Service-Center-Leiter Martin Gasser von der Scheibbser Gebietskrankenkasse (NÖGKK).

Scheibbs: Broschüre der NÖGKK klärt auf

BEZIRK. Die niederösterreichische Bevölkerung weiß viel zu wenig über Herz-Kreislauferkrankungen sowie ihre Ursachen und unterschätzt, daran zu erkranken. Das ergab eine Studie der medizinischen Universität Wien und der NÖ Gebietskrankenkasse. Das mangelnde Wissen und ein sorgloser Umgang mit Alarmzeichen und Risikofaktoren sind sehr gefährlich. Die koronare Herzkrankheit ist die Haupttodesursache in den Industrieländern. 2013 verstarben in Niederösterreich 47,8 Prozent der Frauen und 36,9...

  • Scheibbs
  • Roland Mayr

Vortrag

Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen Wann: 20.03.2014 16:00:00 Wo: Rehabilitationszentrum, Vogelsangweg 11a, 7431 Bad Tatzmannsdorf auf Karte anzeigen

  • Bgld
  • Oberwart
  • Bezirksblätter Oberwart
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Gegen den Herztod: NÖGKK-Tipps für eine herzgesunde Lebensweise

Welt-Herz-Tag 29.9.2013: Herz-Kreislauferkrankungen Todesursache Nummer 1 – nachhaltige Änderung des Lebensstils minimiert Risikofaktoren Herz-Kreislauferkrankungen sind die häufigste Todesursache in Österreich. Im Vorjahr waren 42,7 Prozent der Sterbefälle darauf zurückzuführen. Allein in Niederösterreich sind 2012 mehr als 7000 Menschen an den Folgen von Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall gestorben. Von Herzinsuffizienz (Herzschwäche) sind 60 000...

  • Baden
  • Österreichische Gesundheitskasse Kundenservice Baden
Ein Herzinfarkt im Alter hat die Ursache oft in schlechtem Lebenswandel in jungen Jahren.
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Die Pumpe fit halten: So beugen Sie Herzinfarkt vor

BEZIRK. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Österreich noch immer die Todesursache Nummer eins. Was gerade viele junge Menschen nicht wissen oder nicht hören wollen: Die Weichen für spätere oft lebensbedrohliche Akut-Erkrankungen werden oft schon im frühen Alter gestellt und sind durchaus beeinflussbar. „Risikofaktoren wie Rauchen, falsche Ernährung, Übergewicht und wenig Bewegung führen über Jahre hinweg zu hohem Blutdruck, steigendem Cholesterin und schleichend zur Verkalkung in den...

  • Rohrbach
  • Karin Bayr
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