Mehr Gewicht dem Gedicht

Diese Seite wurde vom Bezirksblatt Pinzgau initiiert. Sie soll eine Plattform für Gedichte aller Art sein.Wir Redakteure finden es nämlich sehr schade, dass Verse und die Lyrik meistens viel zu kurz kommen. Und wir sind davon überzeugt, dass wir mit dieser Meinung nicht alleine sind. Daher: Mehr Gewicht dem Gedicht!

Wenn Sie also zuweilen gerne zur „Feder“ greifen - und wir meinen, dass Sie sich damit in guter Gesellschaft befinden - so lassen Sie uns doch daran teilhaben! Uns, unsere Leser und die Besucher dieser Plattform. In einer kleinen Pause vom Alltag. Oder vielleicht auch mittendrin im Trubel.

Alles ist willkommen!

Ob kürzer oder länger, tiefsinnig oder leichtfüßig, ob witzig, traurig oder zum Nachdenken anregend. Ob schön oder schaurig, ob in Schriftsprache oder im Dialekt… Alles erfreut die Herzen, alles ist willkommen!

Veröffentlichung in unserer Printausgabe

Natürlich werden wir so viele Gedichte wie möglich auch in unsererem Bezirksblatt Pinzgau veröffentlichen. Dieses wird jede Woche allen hiesigen Haushalten per Post zugestellt.

So einfach gehts! Um ein Gedicht hochzuladen, ist es notwendig, sich mir Ihrem Account anzumelden oder sich neu zu registrieren! Aber keine Angst - das Mitmachen auf meinbezirk.at ist kostenlos! Einfach rechts oben auf "Registrieren" klicken, mit E-Mail-Adresse und Passwort anmelden, Bestätigungslink per Mail aktivieren und schon kann es los gehen! Damit Ihr Gedicht auf unserer Seite www.meinbezirk.at/mehrgewichtdemgedicht erscheint ist es notwendig, bei der Beitragserstellung die Stichworte "Mehr Gewicht dem Gedicht" anzugeben.

Zur Einstimmung gibt‘s hier ein kleines Gedicht aus der Redaktion. Viel Spaß!



Mehr Gewicht dem Gedicht

Beiträge zum Thema Mehr Gewicht dem Gedicht

Lokales

Licht im Buchenwald

Es stehen die Stämme der mächtigen Buchen wie Säulen im Bärlauchgrün. Farnwedel suchen - im Wissen, geduldig zu sein, wird sich lohnen - das Licht durch den Baldachin schattender Kronen, die windbewegt Strahlen durch blattfreie Türen zum Wohle der Zwerge des Waldbodens führen. Der Zilpzalp erlaubt sich ein Ständchen, zwei Spechte beklopfen im Wechsel das Holz, eine Flechte bringt leuchtendes Gelb ins Gefurche der Rinden, die Ameisen huschen, um Larven zu finden. Ein Käuzchen...

  • 30.04.14
  •  1
Lokales

reparatur

ich fliege nicht schwebe nur hängend an fäden hauchdünner seide im gegenlicht eine spur luftrüttelschäden die ich nicht leide in zusatzschicht schnur um schnur strauchgeister reden nun von geschmeide

  • 30.04.14
  •  1
Lokales

Albtraum

Wolkenlast, düsterer Himmel, zwei Krähen lassen zum Spiel sich vom Winde verwehen, flattern dann wieder zurück. Aus den Fichten dringt lautes Krächzen, fünf Schwarzvögel richten glänzende Augen zum Treiben der Schwestern. Plötzlich erscheint - wie aus Dutzenden Nestern - Wotans Gefolge. Das höllische Lärmen schwillt bis zum Weckruf von weiteren Schwärmen nachtdunkler Raben und teerfarbner Dohlen. Mehr, immer mehr scheint der Wirbel zu holen. Ängstlich verfolgen die Dörfler das...

  • 30.04.14
  •  1
Lokales

Hummelblüten

Es ist das Licht, das Blütengelb mit Lust am Spiel .durch Gold ersetzt. Ein Strahl dringt in das Blattgewirr und malt, was jedes Auge schätzt. Die Rose wird zum Elfenthron, die Tulpe wandelt sich zum Gral und jeder Nektarkelch verspricht dem Gast ein wohlgesüßtes Mahl. Die Gartenhummel weiß ihr Ziel zu finden. Ihres Pelzes Pracht entzückt noch mehr in diesem Bild, weil Schönes sie noch schöner macht.

  • 30.04.14
Lokales

Naturskulptur

Kein Auge rührt sich, keine Feder, Skulptur beinahe, steingehauen, gebannt als Hieroglyphe, steht er und lässt als Steinkunst sich beschauen. Doch plötzlich zwingen zwei Karauschen den Reiher seinen Schein zu tauschen. Der spitze Dolch gleicht einem Pfeile, der von der Sehne schnellt, ein Leben bestärkt ein anderes. Auch heile und schöne Welt kennt Nehmen, Geben. Der Vogel auf dem Binsenschopf erstarrt erneut von Fuß bis Kopf.

  • 30.04.14
Lokales

Ach, wie reh!

Ach, wie reh ist’s heut im Tann und wie has am Wiesenrain. Wie forell im Bach, es kann nirgendwo fasaner sein. Fink ist‘s da, ein kräher Ort, marder wuchert hier ein Strauch. und so rebhuhn ist es dort, wiesler noch als sonst der Brauch.

  • 30.04.14
  •  2
  •  4
Lokales

Muattatog

Wos sog i heier za da Mama fei‘, es soll doch nit ollwei dos gleiche sei. Donksche, a‘ Bleamal und long mecht ma Di no hom. Na, oamoi mecht i gonz wos ondas sog'n: I liab Di so wia Du bist und bin i a nit ollwei a nett's Kind, bittsche dass Du mi a donn nit vagisst. Jo, tat d'Mama donn sogn gonz gschwind, wos a passiert, Du bleibst ollwei mei Kind. Dass ma die Mama nia vagisst und an sie denkt, wär wohl für sie dos schenste Muattatogsgschenk.

  • 29.04.14
  •  3
  •  5
Leute
Zur Einstimmung ein erstes Foto noch ganz ohne Slogan.  Das Lächeln passt perfekt!
12 Bilder

Fotoshooting mit Madita & Rebecca Großbötzl aus Mittersill

Pinzgau: Die Zwillingsschwestern stellten sich gerne als "Werbeträgerinnen" für unsere neue Bezirksblatt-Initiative "Mehr Gewicht dem Gedicht" zur Verfügung. Wir sagen Dankeschön! PINZGAU/MITTERSILL. Am Tag des Fotoshootings herrschte richtiges April-Wetter. Mit ganz kurzen Pausen regnete es, aber es war zum Glück nicht allzu kalt. Goldrichtig: Das Felberturmmuseum Die Wahl des Ortes - das Felberturmmuseum in Mittersill - erwies sich als goldrichtig, denn während der überwiegend...

  • 28.04.14
  •  3
Lokales
Dieses schöne Foto von Helga Berger aus Saalfelden war die Inspiration für dieses rosarote Gedicht ;-)

Mohnblumen im Morgenlicht

Mohnblumen im Morgenlicht ihr seid so wie ein sanft' Gedicht das laute Regsamkeit durchbricht. Ihr seid als ob zwei Herzen schlagen einander sich im Gleichklang tragen sich zärtlich gegenseitig laben. Mohnblumen im Morgenlicht was seid ihr für ein sanft' Gedicht so zart, so schön im Angesicht. Ihr seid so wie ein Liebespärchen wie Junker Hans und sein Klärchen Prinz und Prinzessin in einem Märchen. Mohnblumen im Morgenlicht ihr seid so wie ein sanft' Gedicht doch weiß...

  • 28.04.14
  •  4
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.