Obdachlosigkeit

Beiträge zum Thema Obdachlosigkeit

In kalten Wintermonaten brauchen Obdachlose viel Hilfe. Diese finden sie unter anderem in Margareten.
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Wärmestuben in Margareten
Wärme und Essen für Bedürftige

Dank eines Hygienekonzeptes gibt es im 5. Bezirk wieder Wärmestuben um Bedürftige mit einer Mahlzeit zu versorgen und ihnen eine Unterkunft zu ermöglichen. MARGARETEN. Wenn es wieder kälter wird, bekommen das besonders obdachlose Personen zu spüren. Ohne eine Unterkunft, in der man sich aufwärmen kann und auch eine Mahlzeit erhält, ist der Winter nicht nur unerträglich, sondern auch gefährlich. Um Bedürftigen zu helfen, gibt es 27 Wärmestuben, die von Pfarren in ganz Wien betreut werden – so...

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  • Barbara Schuster
[f]Wilhelm Jaschke[/f] leitet die Zweite Gruft: „Für Obdachlosigkeit gibt es viele Gründe, aber niemand lebt freiwillig auf der Straße.“

Zweite Gruft in Währing
"Viele sind bei uns gestrandet"

In der Lacknergasse liegt die Zweite Gruft der Wiener Caritas, wo obdachlosen Menschen geholfen wird. WÄHRING. „Herzlich willkommen in der Zweiten Gruft“, begrüßt Wilhelm Jaschke beim Eingang in der Lacknergasse 98, „machen wir einen Rundgang?“ Gern. Beim Betreten des Caritas-Hauses für obdachlose Menschen muss man aufpassen, nicht auszurutschen: „Nach dem Mittagessen wird bei uns täglich überall aufgewaschen“, erklärt Jaschke im Stiegenhaus, das in den Speisesaal im Mezzanin hinaufführt. Die...

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  • Mathias Kautzky
Leiterin Kibar Dogan (r.) mit zwei Betreuerinnen des Obdach Ester
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Obdach Ester Mariahilf
Spendenaufruf verzeichnet großen Erfolg

Mariahilfs Einwohner helfen sich in Krisenzeiten. Auch dem Obdach Ester kam dieser Zusammenhalt nun zugute. MARIAHILF. Mariahilf beweist wieder einmal, dass das Wörtchen "Miteinander" bei seinen Bewohnern groß geschrieben wird. Denn das Tageszentrum Obdach Ester, beheimatet in der Esterházygasse 18, benötigte dringende Unterstützung. Gesucht wurden Winterjacken, Hauben, Schals, Handschuhe sowie warme Socken und Schuhe. Gemeinsam mit der Bezirksvorstehung wurde ein Spendenaufruf organisiert....

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  • Larissa Reisenbauer
Ein Adventessen für obdachlose Menschen.
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Adventessen für Obdachlose
Robin Hood’s Arche sucht Spenden für Adventessen

Für ein Adventessen sammelt Robin Hood’s Arche in Floridsdorf Lebensmittel. Damit werden obdachlose Menschen versorgt. Kleine Spenden sind deshalb willkommen. FLORIDSDORF. "Derzeit wird vieles für Flüchtlinge getan, das ist auch gut so. Aber wir haben auch viele Österreicher, denen es nicht gut geht", wird von Robin Hood’s Arche verlautbart. Daher die Bitte von Robin Hood´ s Arche: Lebensmittel spenden für Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben. Diese Lebensmittel werden für ein...

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  • Sophie Brandl
Jacken, Mäntel, Hauben und Schals werden im Obdach Ester dankbar entgegengenommen.
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Spendenaufruf in Mariahilf
Wintersachen für obdachlose Frauen werden gebraucht

Das Tageszentrum Obdach Ester braucht dringend Winterkleidung für wohnungslose Frauen. MARIAHILF. Winterjacken, Hauben, Schals, Handschuhe und auch Winterschuhe ab Größe 37 werden dankbar entgegengenommen. Auch mangelt es an Hygieneartikeln: „Deos sind bei uns sehr begehrt“, weiß Teamleiterin Kibar Dogan. „Die Spenden geben den Frauen ein Stück Hoffnung zurück und vielleicht sogar einen Weg aus ihrer akuten Notsituation“, appelliert Bezirksvorsteher Markus Rumelhart, „warme Kleidung ist jetzt...

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  • Mathias Kautzky
Das große „M“ rechts im Vordergrund steht nicht für Markus (Rumelhart, l.) oder Mathias (Kautzky, r.), sondern für Mariahilf.
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Interview mit Markus Rumelhart
In Mariahilf stehen große Vorhaben an

Markus Rumelhart (SPÖ) hat das Amt des Mariahilfer Bezirkschefs bei der Wien-Wahl 2020 erfolgreich verteidigt. Mit der bz sprach er über die Zukunft des 6. Bezirks. Die Grünen haben vor der Wahl siegessicher gewirkt, Ihnen das Bezirksvorsteherbüro abnehmen zu können. Haben Sie damit gerechnet? MARKUS RUMELHART: Zu rechnen ist immer mit allem (schmunzelt). Die Voraussetzungen für die Grünen waren nicht schlecht: In Wien haben sie mit ihren Pop-ups viel Aufmerksamkeit erhalten, auch wenn es diese...

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Vera Howanietz hat immer ein offenes Ohr für ihre Mitarbeiter.
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Mut zur Arbeit
Auch Sozialarbeiter brauchen Unterstützung

Sozial schwächeren Menschen helfen kann belastend sein. Vera Howanietz unterstützt ihre Mitarbeiter. MARIAHILF. Vera Howanietz studierte Soziologie und arbeitete anschließend einige Jahre in der Steuerberatung. Schon damals zog es sie jedoch schon mehr zu sozialen Projekten als zu sturen Berechnungsgrafiken. Daher sattelte sie um und startete ihren zweiten Bildungsweg im Bereich der Sozialarbeit. Heute ist sie Bereichsleiterin der städtischen Sozialeinrichtungen von Obdach Wien. Dazu zählen das...

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Im Neunerhaus braucht man Spenden für die medizinische Betreuung obdachloser Menschen.
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Corona in Wien
Neunerhaus startet Spendenaktion

Im Neunerhaus kümmert man sich auch um die medizinische Versorgung Obdachloser. Dafür braucht man dringend Spenden. MARGARETEN. Obdachlose und Menschen ohne Krankenversicherung bekommen im Neunerhaus kostenlos medizinische Versorgung und Beratung, auch in der Coronakrise. "Denn gerade diese Gruppe ist oft wegen chronischer Vorerkrankungen besonders ansteckungsgefährdet", so Daniela Unterholzner vom Neunerhaus. "Nach Woche sieben sind wir laut WHO 'über den Berg'. Aber was bedeutet das für...

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Wohnungslose Menschen sind dem Ansteckungsrisiko während der Coronakrise besonders ausgesetzt. Deshalb wird nun das Winterpaket bis August verlängert.
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Obdachlose in Wien
Winterpaket bis August verlängert

Obdachlose Menschen sind während der Coronakrise besonders gefährdet. Für sie wird nun das Winterpaket der Stadt verlängert: Betreuungseinrichtungen bleiben länger offen. WIEN. "Bleiben Sie zu Hause!" lautet die Devise während der Coronakrise. Für Obdachlose ist das nicht umsetzbar: Stehen wohnungslosen Menschen doch nur gemeinschaftliche Betreuungseinrichtungen zur Verfügung, wie etwa die Häuser des Obdach Wien/Fonds Soziales Wien oder der VinziRast. Nun wurde das sogenannte Winterpaket für...

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  • Mathias Kautzky
Überwundene Wohnungslosigkeit: Die Leopoldstädterin Sandra (50) wurde als "Frau des Jahres" ausgezeichnet. Sie ist ein Sprachrohr für viele betroffene Frauen.
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Soziale Initiative Supertramps
Ehemals obdachlose Leopoldstädterin als "Frau des Jahres" ausgezeichnet.

In der Leopoldstadt wurde die "Frau des Jahres" gekürt.  Sandra (50) überwand die Obdachlosigkeit. Bei Spaziergängen der Sozialinitiative "Supertramps" zeigt sie "ihre Leopoldstadt". LEOPOLDSTADT. "Ich möchte anderen Frauen eine Stimme geben", sagt Sandra (50). Mehrmals überwand sie die Wohnungslosigkeit, was sie noch stärker machte. Als Tourguide der Initiative "Supertramps" zeigt sie nun "ihren 2. Bezirk" (mehr dazu direkt hier nachzulesen). Am Sonntag, 8. März,  wurde Sandra eine besondere...

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  • Kathrin Klemm
Leiterin Kibar Dogan (r.) mit zwei Betreuerinnen des Obdach Ester in der Gumpendorfer Straße, Ecke Esterházygasse.
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Obdach Ester Mariahilf
Rückzug für obdachlose Frauen

Die bz erhielt einen genaueren Blick hinter die Kulissen des Obdach Ester. MARIAHILF. Viel zu schnell kann es in der heutigen Gesellschaft passieren, dass auch Frauen plötzlich vor dem Nichts stehen. Kein Job, keine Wohnung, keine Perspektiven. Doch auf der Straße zu leben bedeutet für Frauen nicht nur draußen zu schlafen, sondern auch schutzlos zu sein. Denn erkennt man sie als obdachlos, werden sie oftmals Ziel von Gewalttaten. Ein Platz für FrauenDaher ist es für die Frauen so wichtig, einen...

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  • Larissa Reisenbauer
Marion Draxler eröffnete die Jubiläumsfeier im Speisesaal der Gänsbachergasse mit einer launigen Einstiegsrede.
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Soziales Wien
30 Jahre Obdach Gänsbachergasse

Seit 1990 werden in der Gänsbachergasse Menschen auf ihrem Weg aus der Wohnungslosigkeit begleitet. LANDSTRASSE. "Etwa dreieinhalb Jahre lebe ich schon hier in der Wohngruppe D. Im zweiten Stock sind wir 18 Leute, ’jeder hilft jedem’ ist unser Gruppenmotto", erklärt ein 58-jähriger Herr bei der 30-Jahre-Jubiläumsfeier des Obdach Gänsbachergasse. "In der Freizeit machen wir auch Ausflüge miteinander, etwa auf den Fußballplatz oder ins Museum." Florian Rossmann von Obdach Wien erzählt, wie das...

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In kalten Wintermonaten brauchen Obdachlose viel Hilfe. Diese finden sie unter anderem in Margareten.

Wärmestuben
Essen und Beratung für Bedürftige in Margareten

In Margareten gibt es auch in diesem Jahr wieder Wärmestuben, die Menschen ohne festen Wohnsitz Unterstützung bieten. MARGARETEN. Wenn es wieder kälter wird, bekommen das besonders obdachlose Personen zu spüren. Ohne einen Unterschlupf, in dem man sich aufwärmen kann, ist die Kälte nicht nur unerträglich, sondern auch gefährlich. Um Bedürftigen zu helfen, gibt es heuer 35 Wärmestuben, die von Pfarren in ganz Wien betreut werden. In Margareten öffnet der Pfarrverband Margareten (Einsiedlergasse...

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  • Barbara Schuster
50 Schlafplätze für Frauen gibt es im Obdach Favorita, einen davon benützt Nicole mit ihrem Hund.
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Notschlafstelle für Frauen in Favoriten
Ein Schlafplatz für die Nacht

Das Obdach Favorita in der Laxenburger Straße 8–10 ist eine Notschlafstelle nur für Frauen. FAVORITEN. "Nach einer Trennung bin ich auf der Straße gestanden. Ich würde jeden Job annehmen, mit meiner leichten Behinderung finde ich mit 50 aber keinen mehr", sagt Magdalena, die im Obdach Favorita schläft. "Frauen gehen mit Obdachlosigkeit anders um, als Männer: Sie versuchen möglichst lange, ihre Situation zu verbergen und privat zu lösen", sagt Hausleiterin Gabriele Mechovsky. "Viele sind...

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Yildirim Koc (r.) träumt von mehr Quartieren für Obdachlose, Klaus Schwertner von der Caritas ist der Traumpate.
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Träum dein Wien
Mehr Quartiere für Obdachlose

Mehr als 1.000 Träume wurden für „Träum dein Wien“ eingesendet. Zehn sollen nun umgesetzt werden. WIEN. Was kann, wird und soll sich in Wien ändern? Das wollte die bz-Initiative „Träum dein Wien“ von den Wienern wissen. Yildirim Koc träumt zum Beispiel davon, dass es mehr Quartiere für Obdachlose gibt. Warum? „Als ich mit meiner Klasse einmal die Obdachlosen-Unterkunft Gruft der Wiener Caritas besucht habe, hat mir dort ein Mann erzählt, wie er obdachlos geworden ist“, erinnert sich der...

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  • Mathias Kautzky
Kämpfen gegen die Scham: Die Plakatmodels Marcel, Schauspielerin Gerti Drassl, Wolfgang und René.

Neunerhaus
Schluss mit der Scham bei Obdachlosigkeit

Die Sozialorganisation Neunerhaus hat ihre neueste Kampagne vorgestellt. Diese soll obdachlose Menschen entstigmatisieren. MARGARETEN. Obdachlose Menschen haben mit vielen Dingen zu kämpfen. Nicht nur, dass es eine der härtesten Formen der Armut ist – auch die Scham gegenüber der restlichen Gesellschaft begleitet sie durch ihren Alltag. Das Neunerhaus hat nun diese Thematik in der neuen Kampagne "#KeineSchande, #KeineScham" aufgegriffen. Dafür ließen sich Plakatmodels in mittelalterlichen...

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Obdachlos
Tageszentrum Josi lud zur Infoveranstaltung

Obdachlos, was nun? Das Tageszentrum Josi in der Josefstädter Straße hilft all jenen, die sich selbst nicht mehr aufrichten können. JOSEFSTADT. Aufgrund des Standorts halten sich im Bereich rund um die U-Bahn-Station Josefstädter Straße tagsüber Menschen aus sozialen Randgruppen auf. Berührungsängste bei Passanten und Anrainern stehen auf der Tagesordnung. Um diese zu minimieren und Fragen über die Organisation zu beantworten, veranstaltet Josi einmal jährlich im Mai einen Informationstag....

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Neuzugang Eva Kvarda mit Kollegin Marie Pezet und Bezirkschef Markus Rumelhart (v. l. n. r.).
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Fair-Play-Team
Für alle im Bezirk unterwegs

Das Fair-Play-Team.06 ist ab sofort zu dritt und hilft auch im Winter dort, wo es nötig ist. Schlummernde Konflikte als Motor für Veränderung nutzen und gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme fördern – das ist die Grundidee des Fair-Play-Teams in Mariahilf. Seit neun Jahren verbessern die vom Bezirk und der Stadt subventionierten Sozialarbeiter das Zusammenleben im Bezirk bereits. Jetzt bekommt das bisher zweiköpfige Team des Vereins Juvivo Verstärkung: Eva Kvarda ergänzt seit Anfang des...

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  • Davina Brunnbauer
Das Interview fand in der Notschlafstelle der Gruft in Wien statt.
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Interview
Caritas-Präsident Landau – "Familien dürfen nicht zu Verlierern werden"

Caritas-Präsident Michael Landau über den gesellschaftlichen Klimawandel und was man dagegen tun kann. Seit 2013 ist der gebürtige Wiener Michael Landau Präsident der Caritas Österreich. Im Interview kritisiert er die geplante Mindestsicherung Neu und weist einmal mehr darauf hin, dass Armut und nicht armutsbetroffene Menschen bekämpft werden müssen. Gerade im Winter hilft die Caritas vielen Menschen. Wie steht es denn um die Hilfe seitens der Bevölkerung? MICHAEL LANDAU: In unserem Land gibt...

  • Nicole Gretz-Blanckenstein
Obdach Wien-Chefinnen Monika Wintersberger-Montorio (l.) und Doris Czamay (r.) mit Susanne Winkler (Fonds Soziales Wien).
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Obdach Ester feiert fünf Jahre

In der Gumpendorfer Straße bekommen obdach- und wohnungslose Frauen ein Zuhause auf Zeit. MARIAHILF. Seit fünf Jahren ist das Obdach Ester für Frauen da, die alles verloren haben. Das Tageszentrum in der Gumpendorfer Straße 64 bietet ihnen ein Stück Zuhause und versucht, mit ihnen einen Weg aus der verzwickten Lage zu finden. Ein Grund zum Feiern und einen Blick auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre zu werfen. Denn eines steht fest: Auch wenn weibliche Obdachlosigkeit in der öffentlichen...

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  • Andrea Peetz
Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery (SPÖ), ihre Stellvertreterin Nikola Furtenbach (Grüne) und neunerhaus-Geschäftsführerin Daniela Unterholzner pflanzten fleißig.
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Eine Grätzeloase zum Ausspannen

In der Margaretenstraße lädt neunerhaus zum gemütlichen Beisammensein am neuen Grätzlbeet. MARGARETEN. Sie ist selbst im Vorbeigehen kaum zu Übersehen: Die neue Grätzeloase bei neunerhaus in der Margaretenstraße. Gemeinsam mit der Lokalen Agenda 21 wurde ein kleines Paradies mitten in der Stadt geschaffen. Die Eröffnung des Kräutergartens für alle fand im Rahmen des Festivals "Kunst der Nachbarschaft" statt. Die Frage nach einem Schani-#+garten vor dem neunerhaus-Café stand seit einiger Zeit...

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  • Yvonne Brandstetter
Stafan Csaba und Petra Schmidt sitzen im Innenhof der Zweiten Gruft.
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Die Zweite Gruft: Im Winter ist besonders viel zu tun

Für viele Obdachlose ist die Einrichtung in der Lacknergasse überlebenswichtiger Ersatz für Familie und Zuhause. WÄHRING. Die Tage werden wieder kürzer, die Nächte kälter. Aber wenn man im Kreise der Familie eine Tasse Tee schlürft, kann der Winter durchaus auch schön sein. Doch genau das ist für viele keine Selbstverständlichkeit. Wie viele Obdachlose es in Wien gibt, lässt sich schwer sagen. Im Winter, so viel steht fest, wird ihre Situation prekärer. Wenn sich das Thermometer dem...

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  • Johannes Gress
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Weibliche Obdachlosigkeit: "Es kann jede treffen"

Heidi und Hedy leben seit mehreren Jahren im Wienerwald. Auf einem Rundgang erklären sie, warum insebesondere Frauen vom Sozialsystem benachteiligt werden. MARIAHILF. Knapp 10.000 obdachlose Menschen leben derzeit nach offiziellen Angaben in Wien – die tatsächliche Zahl schätzt man weit höher ein. Das Leben ohne permanentes Dach über dem Kopf, an sich schon ein hartes, ist vor allem für Frauen mit besonderen He-rausforderungen verbunden. Im Rahmen einer "Supertramps"-Sondertour führten Hedy und...

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  • Johannes Gress
Kritischer Geist: Ferdinand (52) spart bei seinen Touren nicht mit Kritik am österreichischen Sozialsystem.
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Mit einem Obdachlosen auf Tour durch Ottakring und Hernals: Ein kurzer Weg ins Nichts

Von der Wattgasse bis zur Wurlitzergasse führt der Wohnungslose Ferdinand bei der "Supertramps"-Tour quer durch Ottakring und Hernals. OTTAKRING/HERNALS. Von "akustischer Umweltverschmutzung" über die Polizeisirene bis hin zum "modernen Raubrittertum", also den Transaktionskosten bei Banken: Nur wenige Dinge schaffen es, sich Ferdinands Kritik zu entziehen. Stets vorgetragen in ausdrucksstarkem Wienerisch, führt er bei den "Supertramps"-Touren durch den 16. und 17. Bezirk. Nachdem der...

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