Poesie der Natur

Beiträge zum Thema Poesie der Natur

... und inmitten all der Blätter, liegt verborgen noch ein Blatt - wer vermag den Blättersegen zu zählen?
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im Kreislauf des Lebens ...
Das Herbstlaub fällt ...

Das Herbstlaub fällt zur Erde nieder- schon wird es düster, rau und kalt. Das Herbstlaub fällt, es mahnt uns wieder, die Zeit entflieht - wir werden alt! Das Herbstlaub fällt zur Erde nieder und blasser wird der Sonnenschein. Die Vöglein singen Abschiedslieder; verödet stehen Flur und Hain. Da rauscht es in des Waldes Bäumen; ein Flüstern geht von Baum zu Baum .... An deinem Herzen lass mich träumen; o, gönn mir den Frühlingstraum! Heinrich Pfeil  (1835 -...

  • Kärnten
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  • Hildegard Stauder
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unsere Erde ... in Träumen, Spiegeln und Wasser trifft man den Himmel und die Erde (aus China)
Natur ist glücklich ...

Natur ist glücklich ... doch in uns begegnen sich zuviel Kräfte, die sich wirr bestreiten: Wer hat ein Frühjahr innen zu bereiten ? Wer weiß zu scheinen? Wer vermag zu regnen? Wem geht ein Wind durchs Herz unwidersprechlich? Wer fasst in sich der Vogelflüge Raum? Wer ist zugleich so biegsam und gebrechlich, wie jeder Zweig an einem jeden Baum? Wer stürzt, wo Wasser über seine Neigung ins unbekannte Glück so rein, so reg? Und wer nimmt still und ohne Stolz die...

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GEDICHT
DER FLUSS UND DIE WÜSTE von Roland Kernstock

Ein Fluss, der hoch am Berg entsprang, der floss an grünem Gras entlang; er fiel hinab als Wasserfall und formte ein verwunsch´nes Tal an einem wunderschönen Tag - bis eine Wüste vor ihm lag. Er hatte während vieler Stunden Hindernisse überwunden und dachte sich: Mir wird´s gelingen, die Wüste hinter mich zu bringen. Ich werde meine Wege finden und diese Wüste überwinden. Doch merkte er, wie rasch im Sand sein Wasser niedersank und schwand. Da konnte er die Wüste hören: "Du...

  • Gmünd
  • Roland Kernstock
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Frühlingsahnung ...
Vorfrühling ....

Es läuft der Frühlingswind durch kahle Alleen; seltsame Dinge sind in seinem Wehn. Er hat sich gewiegt, wo weinen war, und hat sich geschmiegt in zerrüttetes Haar. Er schüttelte nieder Akazienblüten, und kühlte die Glieder die atmend glühten. Lippen im Lachen hat er berührt, die weichen und wachen Fluren durchspürt. Er glitt durch die Flöte als schluchzender Schrei; an dämmernder Röte flog er vorbei. Er flog mit Schweigen durch flüsternde Zimmer, und löschte im Neigen der...

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Poesie: Rainer Maria Rilke
Wolkenspiel am Himmel ...

Lauschende Wolke über dem Wald.  Wie wir sie lieben lernten, seit wir wissen wie wunderbald sie als weckender Regen prallt  an die träumenden Ernten. Rainer Maria Rilke  (1875 - 1926)

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wundersame Natur - im Kreislauf des Lebens
Poesie der Natur ...

Bald fällt von diesen Zweigen das letzte Laub herab. Die Busch' und Wälder schweigen; die Welt ist wie ein Grab. Wo sind sie denn geblieben? Ach, sie sangen einst so schön! Der Reif hat sie vertrieben; weg über Tal und Höh'n. Und lange wird's und länger und öd' in Feld und Hag; die Nächte werden länger und kürzer wird der Tag. Die Vöglein sind verschwunden, suchen Frühling anderswo. Nur wo sie den gefunden, da sind sie wieder froh. Und wenn von diesen Zweigen das letzte Laub...

  • Kärnten
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The Colours of Autumn by Sir Kristian Goldmund Aumann

Blatt für Blatt, bist du mein geworden, du goldener Herbst...
Poesie im Oktober von Sir Kristian Goldmund Aumann

Oktober Blatt für Blatt, bist du mein geworden, du goldener Herbst Spiegelbild, meines Herzens, auf lange Schatten gebettet Komm, kehr ein in meine Seele mit Diamant leuchtenden Tränen Oder, fürwahr, lass mich doch noch einen Moment verweilen Erst später, voll Harmonie, nimm mich zärtlich an der Hand; Und, langsam aber stetig, lass mich in deiner Pracht verglühen Sir Kristian Goldmund Aumann, Poet, Oktober 2019

  • Tulln
  • Sir Kristian Goldmund Aumann
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Nach Regen kommt Sonne

So trübe es schon war am Morgen Doch er hat ein wahres Wunder verborgen Die Wolken, ach sie waren schwer Mussten sich dringend machen leer Tropfen fielen schier ohne Ende Herab vom Himmel in großer Menge Manch Getier konnte davon naschen Blumen haben sich damit gewaschen Mit den Perlen sich Flora schmückt Ihr Anblick jedes Aug entzückt Kaum war die Sonne wieder frei War sie beim Trocknen gleich dabei Gefüllt mit Frische ward die Luft Überall zu riechen der Blüten Duft

  • Linz
  • Margarete Hochstöger
Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn du deinem Kind den Regenbogen zeigst.
Aber der Regenbogen wartet nicht, biss du mit der Arbeit fertig bist. (chinesisches Sprichwort)
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wundersame Natur!
Der bunte Reigen ...

FREUNDSCHAFT - ist wie ein Regenbogen: Rot, wie ein Apfel; süß bis ins Innerste. Orange, wie eine brennende Flamme, die niemals auslöscht. Gelb, wie die Sonne, die deinen Tag erhellt. Grün, wie eine Pflanze, die nicht aufhört zu wachsen. Blau, wie das Wasser, das so rein ist. Purpur, wie eine Blume, die bereit ist, aufzublühen. Indigo, wie die Träume, die dein Herz erfüllen. Mögen wir alle Freundschaften finden, die dieser Schönheit gleichen! Für den heutigen Tag, wünsche ich...

  • Kärnten
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  • Hildegard Stauder
Das strahlende Licht des Himmels, scheint wie gehalten oder gefangen in der verzweigten Astgabelung des Baumriesen ...
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Poesie
Im März ...

Graublaue Nebel schleichen durch winterlich Gefild; graublaue Berge dämmern - gleich blassem Traumgebild. Der Regen rieselt leise im blattlosen Wald; vom kühlen Wind das Flüstern - aus dürren Zweigen hallt. Dort droben zwitschert ein Vogel schüchtern sein kleines Lied; weiß nicht, ob Herbst, ob Frühling, die stille Welt durchzieht. Ferdinand Ernst Albert Avenarius (1856 - 1923) deutscher Dichter

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wundersame Natur - im Kreislauf des Lebens
Du wacher Wald ...

Du wacher Wald, inmitten wehen Wintern - hast du ein Frühlingsfühlen dir erkühnt. Und leise lässest du dein Silber sintern, damit ich seh' - wie deine Sehnsucht grünt. Und wie mich weiter deine Wege führen, erkenn' ich kein Wohin und Woher und weiß: vor deinen Tiefen waren Türen - und sind nicht mehr. Rainer Maria Rilke

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Eiszapfen - sie  wachsen ständig über Nacht
und hängen vom Dache; dort klammern sie sich fest. 
Bei Nacht leuchten sie im Mondeslicht 
und funkeln tagsüber im Sonnenschein...
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** wundersamer Winterzauber **
WINTERNACHT

Wie ist so herrlich die Winternacht! Es glänzt der Mond in voller Pracht,  mit den silbernen Sternen am Himmelszelt. Es zieht der Frost durch Wald und Feld und überspannt jedes Reis, und alle Halme silberweiß. Er haucht über dem See, und im Nu, noch eh'  wir's denken, friert er zu. So hat der Winter auch unser gedacht und über Nacht uns Freude gebracht. Nun wollen wir auch dem Winter nicht grollen und ihm auch Lieder des Dankes zollen. August Heinrich Hoffmann von...

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Übrigens ist der Regen keines Menschen Freund, aber wohl der Natur, der Tiere, denn nicht nur das Gras wächst schön ...

Gesang der Geister über den Wassern ... Des Menschen Seele gleicht dem Wasser: Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es... und wieder nieder zur Erde muss es, ewig wechselnd. Strömt von der hohen, steilen Felswand, der reine Strahl, dann sträubt er lieblich in Wolkenwellen zum glatten Fels... und leicht empfangen wallt er verschleiernd leise rauschend zur Tiefe nieder. Ragen Klippen dem Sturz entgegen, schäumt er unmutig Stufenweise zum Abgrund - im flachen Bette schleicht...

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In tiefer Stille ruht der Teich - von Ingo Baumgartner

In tiefer Stille ruht der Teich; er spiegelt, milde wie sein Wesen das grün behauchte Uferreich. Ja, malt ein buntes Buch zugleich und lässt dich staunend Märchen lesen. Ein Lichtstrahl durch der Zweige dicht tupft Gelbes in die grünen Töne. Rückt einen Schwan verspielt ins Licht, der weiß aus Farbenanmut sticht. Auch er hat Augen für das Schöne. So pflügt er nicht durchs Spiegelglatte; treibt regungslos als Teil des Buches. Ich wende sorgsam Blatt für Blatt, verweile,...

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Stimmungsvolle Abenddämmerung am See ...
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Abendwerden - von Ingo Baumgartner

Der Abend fährt nicht ungestüm  ins Licht der bunten Tagesstunden.  Er scheint Gebüsche und Geblüm' mit zarter Rücksicht zu umrunden. Erst nimmt er Blau dem Firmament, lässt Rot sich in die Ränder mischen; beginnt mit feinem Instrument Konturen langsam zu verwischen. Dann greift er malend in den See, legt Blattgold auf die stillen Flächen. Der Birke schafft er Rinderschnee, sie leuchtet auf im Dunkelbrechen. Bald ist die Arbeit dann getan, die Schwester Nacht ergreift das...

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Gewitter im Gebirge - von Julius Sturm

Der Herr mit seiner Allmacht Hand berührt der Berge Gipfel. Da lagert sich, ein graues Band, der Nebel um die Wipfel! Und dicht und immer dichter zieht sich um die Höh'n die Binde. Doch plötzlich zittert sie und flieht, getrieben von dem Winde. Und jetzt - es zuckt herab ein Strahl; welch Krachen und welch Rollen!! Es zieht von Berg zu Berg durchs Tal ein immer dumpferes Grollen . Die Wolke öffnet sich und gießt die Flut aus voller Schale. Der Bergbach schwillt und...

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