Raumordnung

Beiträge zum Thema Raumordnung

Landesrat Sepp Schwaiger: "Ich bin Vertreter des ländlichen Raums und dabei unterscheide ich nicht zwischen Bauern, Frauen oder Männern."

200 Arbeitsplätze in der Verwaltung sollen aufs Land

Landesrat Josef Schwaiger sieht konkrete Aufgabenfelder in der Verwaltung südlich des Pass Lueg. Herr Landesrat Josef Schwaiger, wie geht’s weiter bei der angekündigten Regionalisierung der Arbeitsplätze in der Verwaltung? JOSEF SCHWAIGER: Ich bin ein Vertreter des ländlichen Raums und sehe die Notwendigkeit dort qualifizierte Arbeitsplätze hinzubringen. Insbesondere für Frauen, denn die Abwanderung ist weiblich. Für 200 Posten – von insgesamt etwa 1.400 Köpfen – sehe ich konkrete...

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"Manches müssen wir noch diskutieren"

LR Hans Mayr (Team Stronach) im Bezirksblätter-Interview Mit der Verwaltungsreform werden Raumordnung und Wohnbau zusammengelegt. Damit gibt es mit Ihnen und LH-Stv. Astrid Rössler auch zwei ressortzuständige Politiker. Sind Sie beide sich immer einig? HANS MAYR: Größtenteils haben wir hier gemeinsame Zugänge: Erstens wollen wir nicht genütztes Bauland mobilisieren, und wir werden in Randlagen höher und dichter bauen. Zweitens werden wir uns überlegen müssen, ob wir nicht genutzte...

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Landesrat Sepp Schwaiger im Bezirksblätter-Interview: "Ich bin kein Mann der großen Bühne"

BB: Wie funktioniert die Umstellung vom Verwalter zum Gestalter in der Landespolitik? SEPP SCHWAIGER: Bei der Verwaltungsreform sitzen der Verwalter und der Gestalter ja im selben Boot. Beide haben in etwa denselben Zugang, Sachlichkeit steht im Vordergrund. Ich bin kein Mann der großen Bühne, ich konnte in der Verwaltung viel lernen, das ich jetzt in die Politik umsetze. In unserem Politbarometer zeigen Sie ein paar Schwächen: Nur jeder zweite Salzburger kennt Sie z.B. Und sogar innerhalb der...

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Nur dagegen zu sein, ist auf Dauer zu wenig

Kommentar LH-Stv. Astrid Rössler hat sich mit ihren Vorschlägen für eine Raumordnung neu bei Weitem nicht nur Freunde in den Gemeinden gemacht. Allzu groß ist die Angst vor "Einmischung" des Landes. Doch dass genau diese Einmischung bzw. Orientierungshilfe notwendig ist, zeigt die Praxis. Die Zersiedelung ist kein von der Grünen-Politikerin herbeigeredetes Problem, sondern in vielen Gemeinden Fakt und zieht viele Probleme nach sich. Die bisherige Gemeinde-, aber auch die Landespolitik ist auf...

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"Die Frage, auf welche Freiheiten ich verzichten muss, wenn ich mein Auto verkaufe, hat sogar mich gequält"

LH-Stv. Astrid Rössler im Bezirksblätter-Interview BB: Aus unserem Politbarometer geht hervor, dass Sie die Salzburger in etwa zwei gleich große Lager teilen: Die eine Hälfte vertraut Ihnen, die andere nicht. Wie schätzen Sie selber das ein? ASTRID RÖSSLER: 50 Prozent Zustimmung ist schon eine starke Deklaration. Für mich heißt das, dass man mich mit klaren Botschaften in Verbindung bringt. Und diese Botschaften stoßen eben auf hohe Zustimmung, aber auch auf hohe Ablehnung. Das ist in Ordnung....

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LH-Stv. Astrid Rössler will mehr Nachhaltigkeit in der Raumplanung.
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Rössler will nicht "ja und Amen" zu jeder Umwidmung in Gemeinden sagen

Gemeindebund-Präsident Mödlhammer: "Am Freitag werden wir ein Gespräch dazu führen" SALZBURG (sos). Künftig nicht mehr alle Umwidmungswünsche der Gemeinden durchwinken lassen will LH-Stv. Astrid Rössler. Die seit drei Monaten für Raumplanung zuständige GRÜNEN-Politikerin fordert von den Gemeinden mehr Sensibilität im Umgeng mit der anhaltenden Zersiedlung. Das Land als übergeordnete Instanz werde hier künftig genauer hinschauen müssen. Als Grund dafür nennt Rössler die negativen Folgen stark...

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Pro drei Baugründe wird in Tamsweg einer zu günstigeren Konditionen vergeben. Im Bild: Alois Lankmayer.
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Lungaus Hauptort vergibt Bauplätze

TAMSWEG (pjw). Der Lungauer Hauptort kämpft mit stetig steigenden Baulandpreisen. „An und für sich ist genügend gewidmetes Bauland vorhanden. Aus verschiedensten Gründen ist dieses aber oft nicht verfügbar“, bedauert Ortschef Alois Lankmayer (ÖVP). Die Gemeindevertretung will deshalb bei Neuwidmungen die Vertragsraumordnung anzuwenden. Hierbei soll pro drei neue Baugrundstücke eines durch die Kommune zu fixiertem Preis vergeben werden. Dieser Preis wird am unteren Ende des jeweiligen...

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Fachmärkte in Tamsweg kommen

TAMSWEG. Die Raumordnung ist ein Instrument, um Ortszentren vor dem Aussterben durch Einkaufszentren an den Ortsrändern, zu bewahren. Ein Beispiel: In Tamsweg sollen im unmittelbaren Nahbereich des bestehenden Einkaufszentrums nördlich der Kuenburgstraße mehrere Fachmärkte entstehen, wie Raumordnungsreferent LR Walter Blachfellner (SPÖ) informiert.

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Momentan ist dort noch ein weißer Fleck in der Landschaft, wo Bgm. Herbert Farmer (ÖVP) hinzeigt. Spätestens 2012 soll an dieser Stelle, im Pöttlerfeld, ein Drei-Sterne-Plus-Hotel mit 300 Gästebetten entstehen.

Das „Land“ soll mehr für das Land tun!

Der Ebener Bürgermeister, Herbert Farmer, fordert von Seiten des Landes ein, mehr Verantwortung für den ländlichen Raum zu übernehmen Wie in Eben die Tourismuswirtschaft angekurbelt werden soll und wie die Gemeinde im Ennspongau mit der Bevölkerungsexplosion umgeht, erläutert Bgm. Herbert Farmer im Gespräch mit dem BEZIRKSBLATT. Beschreiben Sie bitte die Struktur Ihres Ortes! HERBERT FARMER: „Wirtschaftlich betrachtet ist Eben ein Mischbetrieb. Wir haben einen starken Handel, zum Teil auch...

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