Raunachtbrauchtum

Beiträge zum Thema Raunachtbrauchtum

30 Glöckler aus dem Ennstal wurden eingeladen, um durch Döbriach zu ziehen und die Raunachtgestalten zu vertreiben
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Ennstaler Glöckler zogen durch Döbriach

Mit Glöckler-Brauch sollen dunkle Raunachtgestalten vertrieben werden. DÖBRIACH. Über 600 Besucher staunten nicht schlecht, als die Glöckler-Passen aus Stainach im Ennstal durch den Ort zogen. Im Zuge der Sagamundo-Raunacht-Veranstaltungen wurden 30 Glöckler eingeladen, um diesen mystischen Brauch, ursprünglich aus dem Salzkammergut stammend, auch in Kärnten zu präsentieren. Weg durch den Ort Der Weg führte entlang des Ortes mit kurzen Stops bei Döbriacher Betrieben, welche die...

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Lichtgestalten der Raunächte in Döbriach

Im Sagamundo wurde es mystisch. DÖBRIACH. Eine besonders mystische Veranstaltung rund um die Raunächte lockte die Besucher ins Sagamundo nach Döbriach. Die Zeit zwischen 21. Dezember und Dreikönigstag, zeichnet sich vor allem durch seine unheimlichen Gestalten aus. Diese Veranstaltung jedoch war den wenigen Lichtgestalten rund um diese besondere Zeit gewidmet. Hintergrund der Raunächte Martina Radinger erzählte auf gekonnte Art und Weise über die Raunächte und Ihre Bedeutung. Sie wurde von...

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Lungauer Perchtln - Raunachtsbrauch im Biosphärenpark Lungau

Die Leute wissen nicht wann sie erscheinen. Sie sprechen nicht. In der Stube, Küche und im Stall, wird mit dem Besen das Glück hinein und das Unglück hinaus gekehrt. In Alte Kleider gehüllt, meistens mit einer Maske oder sonst mit Werchzottln, die das geschwärzte Gesicht verdecken, ziehen die Perchtln in der letzten Raunacht am 5. Jänner, dem Vorabend zum Fest der heiligen drei Könige, von Haus zu Haus um Glück zu bringen. Sie erscheinen alleine oder in Gruppen von 4 - 5 Perchtln, immer...

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Das Thomõ Mandl

Am 21.12. (Thomastag) war noch vor 70 Jahren das Thomõ Mandl im Lungau unterwegs. Er kündigte mit einem tiefen, fürchterlichen: " Thomõ, Thomõ reckt in Tog o " die längste Nacht des Jahres an! Schwarz gekleidet, mit Werchzottln vor dem Gesicht und mit Birken- oder Haselnussstecken in der Hand lief er um die Häuser, sagte seinen Spruch: " Thomõ, Thomõ reckt in Tog o " und verschwand in die dunkle Nacht.

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01 Krampuslauf in Zams. © Ing. Günter Kramarcsik
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Krampus- und Perchtenläufe unterscheiden sich im Ursprung wesentlich

Beide sind altes Brauchtum, haben jedoch unterschiedlichen Hintergrund. Der Ursprung des Krampus wurde bereits im Artikel „Krampuslaufen ist ein vorchristliches und somit altes Brauchtum“ erklärt. Der Percht hat vom Wortursprung her den selben Sinn und die selbe Bedeutung, wie das Wort Bär. Damit wollte man die unbändige Kraft und Bedrohung der Natur bezeichnen und ebenfalls in einer Sagengestalt darstellen. Ursprünglich war der Percht eine weibliche Gestalt, die als Frau „BRECHTE“...

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