Salzburger G'schichten

Beiträge zum Thema Salzburger G'schichten

Lokales
Ihr Herz schlägt für Leopold Kohr: Susanna Vötter-Dankl und Christian Vötter.
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Small is beautiful: Leopold Kohr & die Erben seines geistigen Nachlasses

Als der Philosoph und Weltbürger Leopold Kohr aus Oberndorf in jungen Jahren in einen Zug nach London steigt, erstaunen ihn die strengen Kleidervorschriften: Auf fast allen Schildern ist das Wort „Smoking“ zu lesen. Zum Glück hat sich der Denkfehler aufgeklärt, sonst wäre es womöglich nichts geworden mit der ersten großen Reise. Eine Reise, die schon eine Grundlage dafür ist, dass der 1994 verstorbene Salzburger ein vielfältiges geistiges Erbe hinterlassen kann. Dieses Erbe wird nun in der...

  • 11.10.16
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Lokales
„Hauserbauer“ Alois Blaikner aus Bramberg zeigt hier die sogenannte „Überlauf-Froschklappe“
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Salzburger Wasser schmeckt so gut - Besuch auf einer Pinzgauer Alm und im W.H.U.-Labor in Bischofshofen

Wenn wir Salzburger uns ein Glas Leitungswasser einschenken, können wir davon ausgehen, dass es sich um ein gesundes und einwandfreies Getränk handelt. Schön zu wissen! Und spannend zu sehen, welche Maßnahmen dahinterstehen. Aber auch interessant zu hÖren, worauf Hausbesitzer trotzdem achten sollten... Ein kleiner Einblick in die Arbeit der W.H.U. GmbH., einer akkreditierten Prüf- und Inspektionsstelle für Wasser, Hygiene und Umweltanalytik. Der Chef und zehn Mitarbeiter - Inspektoren...

  • 11.10.16
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Lokales
Die Fremdenführerin Inez Reichl weiß: „Salzburg ist auch bei Regen schön“. Den Touristen empfiehlt sie kleine Schirme gegen den Schnürlregen: „Dann kommen sie leichter durch die Getreidegasse.“

Nirgendwo ist schlechtes Wetter charmanter

Niederschlag ist in Salzburg nicht einfach nur Wasser, das vom Himmel tropft. Der „Zauber“ der Mozartstadt macht ihn zum einzigartigen Schnürlregen. Wenn es in Salzburg regnet und sich tausende Touristen durch die Getreidegasse schieben – Schirm an Schirm, Regenjacke an Regenjacke – dann kann dem einen oder anderen Urlaubsgast das Lachen schon vergehen. Hier verkeilen sich die „Regenschützer“ beim aneinander Vorbeigehen, dort patscht ein Kind in eine Pfütze und anderswo bekommt ein Flanierer...

  • 11.10.16
Lokales
Tauernhauswirtin Elisabeth Scharfetter mit Rupert Scharfetter, ihrem zweiten Ehemann. Er hat sie im Rahmen der „Krimmler Judenflucht“ tatkräftig unterstützt
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Elisabeth Scharfetter und die Krimmler Judenflucht - eine Rückschau

In der jüngeren Vergangenheit war das Thema Flüchtlinge noch nie so präsent wie gerade jetzt. Gefragt ist Menschlichkeit, gepaart mit sinnvollem Handeln. Eine, die das vor fast 70 Jahren bei der „Krimmler Judenflucht“ vorgezeigt hat, war Elisabeth Scharfetter, Wirtin im Krimmler Tauernhaus Ein Rückblende in das Jahr 1947 Im Gelände der heutigen Kaserne der Pinzgauer Stadtgemeinde Saalfelden halten sich in einem Flüchtlingslager zahlreiche Juden, die den Holocaust irgendwie überlebt haben,...

  • 11.10.16
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Lokales
Erni Reindl denkt noch oft an den Tag zurück, als sie beim Preiselbeeren Pflücken den Luftballon von Christine fand.
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Unser Hochkönig – deine Geschichte

Der Hochkönig ist mit einer Höhe von 2.941 Metern der höchste Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen. Der Hauptgipfel, der ebenfalls Hochkönig heißt, überragt alle Berge im Umkreis von 34 Kilometern. Der Berg verbindet den Pongau und den Pinzgau miteinander ebenso wie auch die Menschen, die an seinem Fuße leben. Einige von ihnen erzählen uns ihre Geschichte mit dem Hochkönig: Die Mutter des Hochkönigs Die Sonne scheint in die Stub’n des passionierten Jägers. Wo das Licht auf den Fußboden...

  • 11.10.16
Lokales
Noch heute gefällt Georg Steinbacher die Frisur seiner Greti, die er sich ohne Gretlfrisur gar nicht vorstellen kann.
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Gretl hatte die Haare schön

Früher schmückte die Gretlfrisur Frauenköpfe aller Generationen. 70 Zentimeter lange Zöpfe waren dafür notwendig. "Mei, das war schön bei den jungen Mädchen, wenn sie mit ihrer Gretlfrisur und den Dirndl-Gwandln über den Marktplatz spaziert sind. Da haben wir Burschen was zum Schauen gehabt. Auch meine Greti hat mir so den Kopf verdreht“, lächelt Georg Steinbacher und tätschelt seiner Margarethe die Hand. Seine 70-jährige Gattin trägt die Gretlfrisur immer noch. „Dass sie sich ihre langen Haare...

  • 11.10.16
Wirtschaft
„Der Schi-Tourismus wird schrumpfen“, prognostiziert Kurt Luger, Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für „Kulturelles Erbe und Tourismus“ an der Universität Salzburg.
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Kennst du das Land, wo die Schneekanonen glühn?

Dank des Einsatzes einer regelrechten Heerschar von Schneekanonen merkt man den Salzburger Skigebieten noch nicht allzu viel an, aber wer genauer hinschaut, erkennt: der Branche schmilzt ihre Lebensgrundlage, der Schnee, auf der Piste weg. „Die Alpen werden sich mehr erwärmen als alle anderen Regionen der Welt. Diese Prognose ist unter Klimaforschern unbestritten“, sagt Kurt Luger, Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für „Kulturelles Erbe und Tourismus“ an der Universität Salzburg. Bedingt durch den...

  • 11.10.16
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Lokales
Ächtleng-Ernte im Lungau.
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"Eachtling" – Wahrer Mythos oder alles nur Show?

Er ist rundlich geformt, wächst unter der Erde und soll einfach besser schmecken: im Lungau wird er "Ächtleng" (als Marke "Eachtling") genannt – die Kartoffel! SALZBURG. Im Lungau wird ihm sogar Jahr für Jahr ein eigenes Kulturfestival gewidmet. Die Rede ist vom „Eachtling“, wie man die Kartoffel aus dem südlichsten Salzburger Bezirk, dem Lungau, nennt. „Ein regionales Top-Produkt, das unseren hohen Qualitätsansprüchen gewachsen ist – und das direkt vor meiner Haustüre! Für mich kaum...

  • 11.10.16
Leute
Maria Kutschera als Schülerin
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Wer war Maria Kutschera?

Salzburg Museum-Chefkurator Peter Husty über die unbekannten Jahre der späteren "Baronin von Trapp" Noch bis Ende Oktober ist die Jubiläumssausstellung zu „200 Jahre Salzburg bei Österreich“ im salzburg museum zu sehen. Hinter den Kulissen laufen bereits die Vorbereitungen für das nächste "Jahrhundertprojekt": Bis 2019 – rechtzeitig vor dem 55-Jahre-Jubiläum des Filmklassikers mit Julie Andrews soll das „Sound of Music“-Museum im ehemaligen Barockmuseum, als weiterer Standort des Salzburg...

  • 06.10.16
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Lokales
Für ein gutes Brot braucht es nicht viel: Mehl, Wasser und Salz, weiß Ernährungspädagodin und Brot-Bäckerin Gerda Freiberger.
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"Nicht jedes Brot wird gleich, und genau das ist das Reizvolle"

Roswitha Huber über das Brotbacken "Wer backt noch selber Brot? Wer backt noch selber Kuchen ohne Fertigteigmischung? Wer macht noch selber Strudelteig?", fragt Roswitha Huber. Auf der Kalchkendlalm im Pinzgauer Raurisertal bringt sie Managern, von der Arbeitswelt Getriebenen und Schulklassen das Brotbacken bei. "Viele suchen einen Ausgleich, wollen einen Ausgleich zum hohen Tempo im Job und endlich wieder etwas mit den Händen tun", weiß die Brot-Expertin. Vor der Kalchkendlalm erreicht der...

  • 05.10.16
Gesundheit
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Woher das Salz kommt

Ein Blick hinter die Geschichte des Salzabbaus im Dürrnberg Dort, wo vor 2.500 Jahren zur Zeit der Kelten der Salzabbau begonnen wurde, findet immer noch Bewegung statt: Unter dem Dürrnberg und zu 70 Prozent unter deutschem Gebiet arbeiten 14 Bergbauexperten im Erhaltunsgbergbau. Der Salzabbau wurde vor 26 Jahren aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt. Damit kein Salzwasser ausrinnt und keine Schäden im Inneren des 20 Kilometer langen Stollensystems entstehen, müssen die einzelnen Stollen...

  • 05.10.16
Gesundheit
Christian Berger von Wiberg-Gewürze mit einer Auswahl an Brotgewürzen
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Vom kaum noch vorhandenen Wissen aus der "Küchenapotheke"

Christian Berger: „Gemahlener Koriander hat so etwas Erfrischendes, Aromatisches, bei Fenchel und Anis kommt es auf die Dosierung an. Das ist wie bei einem Parfum.“ Für Christian Berger ist Brotgewürz eine Möglichkeit, wie ein Apotheker bestimmte Inhaltsstoffe zu kombinieren. Weniger des Geschmacks, sondern der Wirkung wegen. Denn ursprünglich wurde jedes Brot – egal ob bei uns, im mediterranen Raum, in Asien oder im Orient – in erster Linie deshalb gewürzt, um die Verdauung anzuregen. Kümmel,...

  • 05.10.16
Lokales
Rund 40.000 Kostüme befinden sich im Fundus des Landestheater Salzburg: Fundus-Chefin Klara Wiedemaier und Kostümchef Alois Dollhäubl.
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Versteckte Schätze aus vergangenen Zeiten und dem Reich der Fantasie

Im Kostümfundus des Salzburger Landestheaters Sie hat panische Angst vor Motten. Aber zum Glück gibt es in ihrem Reich keine – Dank ihrer Akribie und auch Dank der vielen Lavendelblütensäckchen, die zwischen den dicht behängten Regalreihen ihren Duft versprühen: Hier, in einem unscheinbaren Lagerraum in der Bachstraße, befindet sich das Reich von Klara Wiedemaier. Sie ist die Kostümfundus-Chefin des Salzburger Landestheaters. Und sie ist unverzichtbar für Kostümchef Alois Dollhäubl, der...

  • 05.10.16
Lokales
Christian Lassacher mit der original "Lungauer Biosphären-Brotdose".
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Zwei, die sich verstehen: die Zirbe und das Brot

Die Biosphären-Brotdose kostet je nach Größe zwischen 70 und 180 Euro und verkauft sich gut. Es riecht nach frisch bearbeitetem Holz, Sägespäne liegen herum, und durch die Tür trägt ein Mitarbeiter gerade rund zehn Zentimeter dicke Zirbenstämme herein und stapelt sie am Boden. Wir sind in der Wagnerei Lassacher in Tamsweg. Seit der Lungau Biosphärenpark ist – das war vor gut vier Jahren – hat Christian Lassacher nahezu doppelt so viel zu tun wie davor. Die Nachfrage nach in alter...

  • 05.10.16
Lokales
Gerhard Wieser betreibt die Lerchenmühle in Golling.
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Herrn Wiesers G'spür für Mehl

Müller zu werden, ist keine einfache Sache. „Er muss noch einen Biss haben“, sagt Gerhard Wieser über den Polenta. Das ehemalige Arme-Leute-Essen komme bei den Jungen wieder auf den Tisch – als Spezialität. „Mit alten Rezepten. Das Bodenständige, das Ehrliche ist wieder in“, so der Müller überzeugt. Gerhard Wieser führt die seit 1495 bestehende Lerchenmühle in Golling – sie ist eine von fünf verbliebenen Vollerwerbsmühlen im Bundesland Salzburg und bio-zertifiziert. Hier wird der derzeit...

  • 05.10.16
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Lokales
Toni Unterkofler ist Chef der gleichnamigen Bäckerei mit zehn Filialen im Bundesland Salzburg

"Hauptsache, Sie gehen zum Bäcker"

Toni Unterkofler fürchtet weniger die Konkurrenz durch andere Bäckereien, sondern die der Supermärkte mit ihren lange haltbaren, halbfertigen Produkten. Das Schlimmste, was man mit Brot machen könne, sei es wegzuwerfen. „Und im Kühlschrank wird es am schnellsten alt“, sagt Toni Unterkofler. Der Bäckermeister mit Sitz in Großarl betreibt zehn Filialen im Bundesland Salzburg. Dass jedes Brot vom Bäcker schimmeln kann, liege daran, dass „nichts drinnen ist“, sagt er und meint damit...

  • 05.10.16
Lokales
Der Irrsdorfer Landwirt Paul Kaiser in seinem Roggenfeld.
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Warum wir aufhören sollten, ständig weiter wachsen zu wollen

Zu Besuch bei Roggenbauer Paul Kaiser Mit dem Fahrrad radelt Paul Kaiser zum nicht weit von seinem Bauernhaus entfernten Roggenfeld. Es geht vorbei an Feldern mit Mais, Gerste und Weizen. Die Getreidehalme strahlen in Grün, Gelb und Gold mit der glühenden Sonne am wolkenlosen Himmel um die Wette. Es ist Juli und das Getreide entwickelt sich gut, trotz starker Wetterschwankungen. "Es kann schon einmal feigeln, aber vom Jammern halte ich nichts. Und ja, es ist auch viel Arbeit, aber wenn man...

  • 05.10.16
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Gesundheit
Heute wieder eine beschauliche und ruhige Gegend: Schlossherr Landolf Revertera vor der Quelle des einst berühmten Aigner Wassers.
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Vergessener Schatz – der Gesundbrunnen in Aigen

Als Naherhohlungsgebiet am Rand der Stadt Salzburg ist der Aigner Park ein Anziehungspunkt für Naturliebhaber. Die ausgedehnten Gärten waren schon Ende des 17. Jahrhunderts ein beliebter Platz für Spaziergänger, aber auch für engagierte Landschaftsmaler. Als sich gegen 1750 in Europa die Vorliebe für den „englischen Garten“ durchsetzte, war es Graf Lodron, der als einer der ersten seinen Park nach englischer Art gestalten ließ: Weite Grünflächen, Natürlichkeit und abwechslungsreiche Ausblicke...

  • 04.10.16
Lokales
Weißer Saal in der Salzburger Residenz
3 Bilder

Macht, Kunst und der Wendepunkt für Salzburg

Wo vor 200 Jahren Salzburgs Geschichte geschrieben wurde Er ist ein Meisterwerk der klassizistischen Stuckatierskunst: der Weiße Saal in der Alten Residenz in Salzburg. Szenen aus dem Leben Alexander des Großen sollten als würdiger Spiegel der Macht für den Fürsterzbischof dienen. Es war Peter Pflauder, der den Weißen Saal – der auch nach Markus Sittikus benannt wird – 1781 unter der Herrschaft des letzten Salzburger Fürsterzbischofs Hieronymus von Colloredo neu ausstuckierte. Saal mit...

  • 04.10.16
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