Buchpräsentation in Innsbruck: Carl von Etzel - Ein Leben für die Eisenbahn

Angela Jursitzka/Helmut Pawelka "Carl von Etzel. Ein Leben für die Eisenbahn"; 272 Seiten, 31 farb. und 88 sw. Abb., 15 x 22,5 cm, geb. mit SU; Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2017; ISBN 978-3-7022-3598-7; 27,95 €
  • Angela Jursitzka/Helmut Pawelka "Carl von Etzel. Ein Leben für die Eisenbahn"; 272 Seiten, 31 farb. und 88 sw. Abb., 15 x 22,5 cm, geb. mit SU; Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2017; ISBN 978-3-7022-3598-7; 27,95 €
  • Foto: Cover Tyrolia
  • hochgeladen von Georg Larcher

IBK. Vor 150 Jahren, am 10. Mai 1867, fuhr ein erster Probezug über die neu erbaute Brennerbahn, die das Pionierprojekt und das Meisterwerk des umtriebigen Eisenbahningenieurs und Architekten Carl von Etzel war. Er selbst starb vor der Fertigstellung mit 53 Jahren, mit der Bahn unterwegs zu einem seiner vielen bahnbrechenden Projekte. Als Brückenbauer zwischen Architektur und Bahnbau im wahrsten Sinn des Wortes schuf er zahlreiche beeindruckende Monumente, die bis heute an ihn erinnern.

Termin:

Buchpräsentation von Angela Jursitzka / Helmut Pawelka
"CARL VON ETZEL - Ein Leben für die Eisenbahn"
am Dienstag, 25. April 2017, 19.30 Uhr
Ort: TYROLIA BUCH · PAPIER INNSBRUCK, Maria-Theresien-Straße 15

Die Autoren

ANGELA JURSITZKA verfasste unter anderem einen Roman über Tirol vor 2299 Jahren, schreibt Feuilletons bis zu Reiseberichten, 2015 erschien die his- torische Feinheit „Alle Kriege wieder“, 2016 folgte „Die Ehre der Frau Hitt“
Dr. HELMUT PAWELKA durchlief etliche Stationen der Eisenbahn. Als Fahrdienstleiter hat er begonnen, ging als Pressesprecher der ÖBB in Innsbruck in den Ruhestand, blieb aber als Kunsthistoriker und Fachautor für Eisenbahngeschichte noch sehr aktiv.

Zum Inhalt des Buches:

Carl von Etzel – Bahnbrechendes eines genialen Grenzgängers
Eine Reise ins Zeitalter des großen Eisenbahnbaus


Carl von Etzel,
53 Jahre alt und nie frei von Sorgen, starb am 2. Mai 1865 in der kleinen Station Kemmelbach, heute Ybbs an der Donau. Sein Tod in einem Eisenbahnwaggon hat nichts mit Ironie des Schicksals zu tun, sondern ist die letzte Konsequenz seiner vielen Reisen, überwiegend auf jenen Bahnkilometern, die er geplant und gebaut hatte.
Etzel startete seine Laufbahn als Architekt in Paris und Wien - wo er u.a. das Dianabad neu errichtete, in dem der Donauwalzer das erste Mal erklang - ehe er im Bahnbau seine Bestimmung erkannte. In seiner Heimat Württemberg leitete er den Bau der ersten Eisenbahnen. Dann fand er ein neues Interessensgebiet in der Schweiz. Dort errichtete er das damalige Zentralbahn-Netz und die St. Gallisch-Appenzellische Eisenbahn oder auch bedeutende Hochbauten wie die „Bank in Basel“. 1857 folgte er dem Ruf der Donaumonarchie, wo er die Kronländer Ungarn, Kroatien und das Herzogtum Kärnten mit neuen Strecken an Wien anband oder auch die eben erst errichtete Semmeringbahn sanierte. Und 1861 begann der geniale Grenzgänger zwischen Architektur und Bahnbau mit seinem Meisterwerk, der Brennerbahn, deren Eröffnung 1867 er allerdings nicht mehr erleben sollte.

Buchdaten:

Angela Jursitzka/Helmut Pawelka
Carl von Etzel. Ein Leben für die Eisenbahn

272 Seiten, 31 farb. und 88 sw. Abb., 15 x 22,5 cm, geb. mit SU
Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2017
ISBN 978-3-7022-3598-7
27,95 €

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