"Der Geldmacher": Dreh-Stopp in Inzing

Die Hauptdarsteller des Filmes: Aaron Friesz, Verena Altenberger, Karl Markovics.
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  • Die Hauptdarsteller des Filmes: Aaron Friesz, Verena Altenberger, Karl Markovics.
  • hochgeladen von Sabine Schletterer

INZING (bine). Geboren wurde die Idee, diese historische Begebenheit auf die Leinwand zu bringen, schon vor sieben Jahren. Nun ist es soweit und die Geschichte über Michael Unterguggenberger und das Wunder von Wörgl wird nach einem Drehbuch von Thomas Reider verfilmt. Als „Der Geldmacher“ steht Karl Markovics ("diese Rolle hat mich gefunden") seit 26. September 2017 vor der Kamera und erzählt im gleichnamigen historischen ORF/BR/ARTE-Drama eben die Geschichte dieses Wunders von Wörgl. Mitten in der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre gelingt nämlich dem dortigen Bürgermeister das Unmögliche: Mit einem gewagten Experiment und dem sogenannten Schwundgeld führt er Wörgl zu Vollbeschäftigung und Wohlstand. Doch für manche wird er genau damit zur großen Bedrohung.
An der Seite von Markovics spielen u. a. Verena Altenberger, die derzeit im prämierten und erfolgreichen Kinodrama „Die beste aller Welten“ zu sehen ist, Aaron Friesz, Lisa Marie Trojer, Gerhard Liebmann, Harald Windisch und Andreas Lust . Für die Regie zeichnet Urs Egger („Gotthard“) verantwortlich. Die Dreharbeiten in Bayern, Tirol, Südtirol, Wien und Niederösterreich dauern bis Ende Oktober und machten am 13. Drehtag auch in Inzing Station. Die dortige Kirche wurde nämlich aus dem Archiv an Gotteshäusern ausgewählt, da sie als imposantes Bauwerk mit beeindruckendem "Innenleben" genau jenes "Mittelding zwischen städtischer und ländlicher Kirche" darstellt, welches man sich für diese Szene vorgestellt hatte. Pfarrer Andreas Tausch zeigt sich über die Auswahl "seiner" Kirche natürlich hocherfreut und stolz und verfolgte die Dreharbeiten mit großem Interesse.
Zu sehen ist „Der Geldmacher“, der auch in Hall gefilmt wird, voraussichtlich 2018 in ORF 2, wobei es vorher auch unter Umständen eine Kino-Vorführung geben könnte, wie Produzent Dieter Pochlatko verlauten ließ. Denn der in 23 geplanten Drehtagen entstandene Film wird auf jeden Fall Kinoqualitäten haben.

Kurzes Video dazu (© Georg Larcher / BEZIRKSBLÄTTER):

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