Reisebericht von Rainer Hroch
Frühjahrsreise der Senioren vom Seefelder Plateau an die Olympische Riviera

Die Vorabendmesse zum Muttertag fand im Freien statt
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  • Die Vorabendmesse zum Muttertag fand im Freien statt
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  • hochgeladen von Julia Scheiring

SEEFELDER PLATEAU. Nach der Verabschiedung durch die Damen vom Tiroler Seniorenbund am Innsbrucker Flughafen gelangten wir nach 2-stündigem Flug nach Saloniki. Dort erwartete uns vom Reisebüro Stoll die Stations-Reiseleiterin Christiane. Nach 1 ½ stündigem Transfer erreichten wir unser 5* Hotel Cromwell in Platamon. Beim Begrüßungsgetränk wurde uns das Ausflugsprogramm vorgestellt.

Am ersten Tag besuchten wir Thessaloniki, die zweitgrößte Stadt Griechenlands. Nach einer kleiner Schiffsfahrt trafen wir uns an der Uferpromenade am „Weißen Turm“, dem Wahrzeichen der Stadt. Anschließend machten wir eine Busrundfahrt durch die Stadt. Nahe dem Aristoteles-Platz im Zentrum besuchten wir noch den traditionellen griechischen Markt.

Muttertag in Griechenland

Am zweiten Tag machten wir einen Ausflug nach Pantaleleimonas, gelegen im Nationalpark am Olymp. Dieser Ort wurde Ende des 19. Jh. durch ein Erdbeben zerstört und wieder liebevoll aufgebaut und steht heute unter Denkmalschutz.
Am Abend feierten wir in der Hotelanlage unter freiem Himmel mit Pfr. Josef Schmölzer die Hl. Vorabendmesse zum Muttertag. Reiseleiterin Christiane verkündete die Lesung, Bez.Obm. Rainer Hroch, als Ministrant, hatte Liedtexte und ergreifende Fürbitten vorbereitet. Pfr.Schmölzer brillierte wiederum mit seiner Predigt. Nach dem Gottesdienst überreichte Reiseleiterin Christiane im Namen von Stoll-Reisen an alle mitgereisten Frauen und Müttern eine wunderschöne rote Rose.

Kleinste bewohnte Insel

Am dritten Tag fuhren wir durch West-Makedonien nach Volos, wo wir mit dem Schiff zur Insel Skiathos gelangten. Diese ist die viertgrößte und doch zugleich kleinste bewohnte Insel der Nördlichen Sporaden. Wir bummelten dort durch die lange Fußgängerzone und besuchten auch sehenswerte Kirchen.
Am nächsten Tag besuchten wir den Ort Litochoro. Diese kleine Stadt am Fuße des Olymp bot uns einen traumhaften Ausblick auf den Berg der Götter. Wir waren auch in der kleinen griechisch-orthodoxen Kirche Agios Nikolas am Ende der Enipeas Schlucht. Den Ausflug beendete anschließend eine gesellige Weinverkostung.

Höhepunkt: Meteora Klöster

Der fünfte Tag war wohl der Höhepunkt der Reise, die Fahrt zu den Meteora Klöstern. Diese gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Diese liegen auf hohen bizarr anmutenden Felsen im Osten des Pindos Gebirges. Wir besuchten das Kloster Agios Stéfanos, einer Gemeinschaft von 20 Nonnen. Die kleine Basilika zeigt Wandmalereinen des 16. Jh, Das Museum im ehem. Refektiorium stellt liturgische Gewänder, Handschriften und zahlreiche Ikonen aus nachbyzantinischer Zeit aus.

Bleibende Erinnerungen

Am letzten Tag machten wir einen Ausflugsfahrt nach Vergina. Die dortigen Königsgräber wurden erst 1978 ausgegraben und gaben sensationelle Funde frei. Die unterirdischen Grabhäuser wurden mit Hügelaufschüttungen (Tumuli) überdeckt. Seit 1993 sind diese Königsgräber für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Ausstattung des Hotels war super und auch das Buffet zum Frühstück und Abendessen ließ keinen Wunsch offen. Die Anlage selbst, mit Freibecken, Hallenbad und Sauna war bestens gepflegt und auch der nur 30 m entfernte Strand war sehr sauber, wie auch das Meer sich in herrlichem Blau zeigte und lud zum Baden ein.
So ging diese Woche im Eiltempo vorbei mit bleibenden Erinnerungen an diese geschichtsträchtige Gegend. Alle Teilnehmer waren begeistert und können nur ein Lob für die gesamte perfekte Organisation aussprechen.

Die Vorabendmesse zum Muttertag fand im Freien statt
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