Hartnäckigkeit beim Lärmschutz scheint sich für Krinz zu lohnen

In diesem Bereich, zwischen km 10.7 und 11.2 soll die neue Lärmschutzwand an der B 177 entstehen.
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Sehr gut besuchte Projektvorstellung.
Noch selten, so Bgm Dominik Hiltpolt bei seiner Begrüßung, habe er so viele Bewohner des Reither Ortsteils Krinz auf einer Veranstaltung zusammen erlebt. Offensichtlich war er selbst vom großen Interesse überrascht, das die Gemeinde mit der Einladung zu einer Projektvorstellung ausgelöst hatte, bei der es um die Umsetzung geeigneter Lärmschutz maßnahmen für die Anwohner östlich der B 177, etwa zwischen M-Preis und Rosshütte ging. 
Die Bemühungen in der Sache laufen schon seit 2007, besser: Sie sind seit 2007 im Sand verlaufen. Nunmehr hat der Gemeinderat kürzlich einen Grundsatzbeschluß in Sachen Lärmschutzwand gefasst und Bgm Hiltpolt beauftragt, bei der Tiroler Landesregierung eine Bedarfserhebung und eine Machbarkeitsstudie zu beantragen. Diese liegen inzwischen vor und kommen zu "grundsätzlich positiven" Ergebnissen.   
Dipl.Ing. Bernhard Hampel von der Abtlg. Verkehr und Strassen in der Landesregierung und der Zivilingenieur für Bauwesen Dr.Martin Sölder, erläuterten den Zuhörern ausführlich die für jedes in dem betroffenen Gebiet in Frage kommende Gebäude (Gebäudeöffnungen) durchgeführten lärmtechnischen Untersuchungen und die entsprechenden Ergebnisse. In diese sogenannten Einzelpunktberechnungen wurden aktuelle Schallpegelmessungen, aber auch Prognosen hinsichtlich einer weiter zunehmenden Verkehrsstärke einbezogen.
Die Experten kamen zu der Auffassung, dass eine Lärmschutzwand mit einer Höhe von 2,50 Metern wirtschaftlich und lärmtechnisch eine optimale Lösung darstellen würde und rund 80% der betroffenen Bürger mehr oder weniger stark davon profitieren würden. Außerdem
stellten sie den weitverbreiteten Irrtum richtig, dass der Lärmschutz effektiver sei, je höher eine Lämschutzwand.
Zu näheren Auskünften über die zu erwartenden Kosten und den eventuellen zeitlichen Ablauf war auch auf Rückfrage lediglich zu erfahren, dass sich Wirtschaftsbetriebe und die Gemeinde an den Kosten beteiligen müssten. Hampel gab an, man rechne allgemein mit 300 bis 400 Euro pro qm incl Grundierungskosten und meinte, "eine Lösung bahnt sich an". Sein Kollege Sölder beschränkte sich auf die Aussage, "ich hoffe, es kommt zustande". Derzeit arbeite man auf Basis einer Grobkostenberechnung, wichtige Fragen wie zu den benötigten Grundstücken und zur Finanzierung seien jedoch überhaupt noch nicht geklärt.
Dominik Hiltpolt bilanzierte, er habe den Eindruck gewonnen, das Land sei an einer guten Lösung interessiert. Auch die Gemeinde , so schloss er die Veranstaltung, werde ihren Beitrag zu einer raschen und einvernehmlichen Lösung leisten. 

In diesem Bereich, zwischen km 10.7 und 11.2 soll die neue Lärmschutzwand an der B 177 entstehen.
Autor:

Gerd Harthauser aus Telfs

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