Winter Tirol 2019
Immer mehr Straßen wieder frei

Rund 80 Kräfte sind in den Gemeinen St. Johann in Tirol und in St. Ulrich am Pillersee mit der Räumung von Dächern beschäftigt.
  • Rund 80 Kräfte sind in den Gemeinen St. Johann in Tirol und in St. Ulrich am Pillersee mit der Räumung von Dächern beschäftigt.
  • Foto: Pixabay/jackmac34 (Symbolbild)
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Noch gestern lies die Landesregierung einen langsamen Rückgang der Lawinengefahr verkünden und zwar innerhalb der nächsten 48 Stunden. Immer mehr Straßen werden wieder frei gegeben werden können und die Erkundungsflüge der Lawinenkommissionen und Behörden konnten schon starten. 

Nach wie vor werden Dächer vom Schnee befreit

Doch auch wenn das Wetter sich bessert, der Schnee liegt immer noch auf den Dächern. Deshalb sind rund 80 Kräfte des Bundesheeres in den Gemeinen St. Johann in Tirol und in St. Ulrich am Pillersee mit der Räumung von Dächern beschäftigt.
Bisher mussten rund 1.200 Einsätze mit insgesamt 12.000 Feuerwehrleuten absolviert werden. 

Laut Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol, gilt heute noch oberhalb der Waldgrenze große Lawinengefahr. Mit Donnerstag soll die Warnstufe aber tendenziell sinken. „Für den Wintersport gilt: Wer kein ausgewiesener Experte ist, soll auf den gesicherten Pisten bleiben und den Aufenthalt im freien Skiraum vermeiden", mahnt Mair. Gerade in der Stufe drei würden die meisten Lawinenunfälle geschehen, da die Sportler die Gefahrensituation unterschätzen. 

Flugaufträge wurde abgearbeitet

Zehn Hubschrauber schwirrten gestern um die verschneiten Gebiete herum, um die zahlreichen Flugaufträge abzuarbeiten. Die guten Wetterbedingungen ließen diese, vorwiegend Lawinen-Erkundungsflüge, zu. Weiters wurden Lawinensprengungen oder Lawinen-Sprengstofftransporte durchgeführt. Auch das sogenannte "Downwashing" kam zum Einsatz.
Heute sind weitere Erkundungsflüge geplant, sowie Reparaturen und Kontrollen von Wetterstationen.  

Wieder erreichbar und befahrbar

Straßensperren im Bezirk Landeck und Imst konnten aufgehoben werden: die B 188 Paznauntalstraße ist wieder geöffnet und Galtür ist somit wieder erreichbar. Zudem ist auch die L 18 Kaunertalstraße bis zur Mautstellen wieder geöffnet, damit ist die Gemeinde Feichten wieder erreichbar. Auch die B 180 Reschenstraße ist offen und die Gemeinde Nauders erreichbar. Der Straßenweg zu den Gemeinden Prägten im Osttirol Virgental und die Gemeinde Ginzling im Zillertal ist wieder zugänglich.

Mehr zum Winter 2019 in Tirol

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Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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