Nachtrags-Voranschlag im Zirler GR beschlossen
"Kommen insgesamt auf eine Null"

Der Nachtragshaushalt wurde im Zirler Gemeinderat am 17.9.  einstimmig beschlossen.
  • Der Nachtragshaushalt wurde im Zirler Gemeinderat am 17.9. einstimmig beschlossen.
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ZIRL. In der Zirler Gemeinderatssitzung vom 17.9.2020 wurde unter anderem die Erstellung eines Nachtragshaushalts für das restliche Jahr beschlossen. Hauptsächlich aufgrund der Corona-Pandemie wurden ca. 1.5 Mio.€ weniger als geplant eingenommen. 

Trotz Corona steht die Null

Trotz der großen Einnahmen-Einbußen kommt die Marktgemeinde Zirl laut Bürgermeister Thomas Öfner(FÜR ZIRL) im Jahr 2020 "insgesamt auf eine Null": Wir haben in diesem Jahr große Einsparungen vornehmen müssen, um am Ende nicht mit einem dicken minus dazustehen. Alle Zirler mussten sich etwas beschränken und wir als Gemeinde mussten Grundverkäufe tätigen. Verschiedene Darlehensstundungen sind in diesem Jahr leider auch alternativlos. Diese kosten die Gemeinde ca. 14.000€. So kommen wir am Ende doch noch mit einer Null heraus. Trotzdem haben wir in dieser Zeit etwas investiert. Z.B. die Zirler GUZI's – so konnten wir unsere Wirtschaft gut stärken.", erläutert der Gemeindevorstand. 

Einstimmig beschlossen

Ca. 50.000€ konnte sich die Gemeinde bei der Verbauung des Lehmbachs sparen. Hier waren für die nächsten 3-4 jähre 100.000€ an Ausgaben prognostiziert. Am Ende musste man für dieses Projekt nur ca. 47.000€ ausgeben. Abgesehen davon war es laut Öfner harte Arbeit, weitere Einsparmöglichkeiten zu finden: "Wir haben in der Gemeindevorstandssitzung das ganze Budget durchgearbeitet, um Einsparmöglichkeiten zu finden." Der Nachtragsvoranschlag inklusive Stundungen wurde im Zirler Gemeinderat anschließend einstimmig beschlossen. 

Es braucht Budgetdisziplin 

Ein Anteil von rund 380.000€ an Budgetüberschreitungen sind allerdings nicht auf Covid-19 zurückzuführen. Für diese massiven Überschreitungen erntete Bürgermeister Thomas Öfner reichlich Kritik aus den anderen Gemeinderats-Parteien. Vor allem Vize-Bürgermeisterin Victoria Rausch(ZIRL AKTIV) sieht dieses Defizit äußerst kritisch: "Überschreitungen von rund 400.000€ zum laufenden Haushalt sind ausschließlich auf Fehler bei der Budgeterstellung zurückzuführen." Einige Kostenstellen wurden laut Rausch schlichtweg vergessen. Hier sehen viele Gemeinderäte Handlungsbedarf. Den kommenden Haushalt für 2021 aufzustellen, wird eine schwierige Angelegenheit, die Budgetdisziplin muss hoch gehalten werden – da sind sich die meisten Gemeinderäte einig. "Man muss auf das Notwendigste herunterfahren und die Dienstleistungspflicht der Gemeinde trotzdem aufrecht erhalten", so Bgm. Öfner abschließend.

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