Begegnungszone im Telfer Ortszentrum
Letzter Pflasterstein bald gesetzt

Schon jetzt sind große Teile der Begegnungszone fertiggestellt, viele Passanten nutzen bereits das neue Ambiente.
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  • Schon jetzt sind große Teile der Begegnungszone fertiggestellt, viele Passanten nutzen bereits das neue Ambiente.
  • hochgeladen von Georg Larcher

TELFS (lage). Der letzte Pflasterstein im Ober- und Untermarkt wird diese Woche gelegt. Die Begegnungszone wird mit Freitag, 9. Oktober, für Fußgänger fast vollständig begehbar sein, in der Kirchstraße werde die Bauarbeiten noch bis 16. Oktober dauern. Autofahrer können die Begegnungszone in seiner gesamten Ausdehnung ab Ende Oktober ungehindert nutzen.

"Wir können wegen Corona leider kein Eröffnungsfest für die Bevölkerung machen, trotzdem werden wir in kleinem Rahmen darauf anstoßen",

kündigt Bgm. Christian Härting an.

Begegnungen bei maximal 20 km/h

Autos, Busse und Taxis (für alle gilt die Einbahn von Ost nach West) sowie Passanten und Radfahrer (alle Richtungen) haben gleichberechtigten Bewegungsraum. "Die Straße wurde bewusst etwas eng gehalten, der Fahrstreifen baulich markiert", erklärt Bgm. Christian Härting, denn langsames Fahren ist angesagt: Für die Begegnungszone gilt max. Tempo 20 km/h. Das muss im Gemeinderat noch beschlossen werden.
Trotz enger Verhältnisse haben Busse genug Platz zum rangieren, so Härting: "Da habe ich mich mehrmals vergewissert." Langfristig soll der Busverkehr über den Umfahrungstunnel geleitet werden, große Fahrzeuge will die Gemeinde möglichst aus dieser beruhigten Zone heraushalten. Ab 30.10. verkehrt der Bus noch durch Bahnhofstraße und Obermarkt. Für Taxis stehen eigene Haltebuchten zur Verfügung, in der Begegnungszone ist ein "Halten" nicht erwünscht, so Härting, der auch auf den neu geregelten Zentrumsparkplatz hinweist.

Unterstützung für die Wirtschaft

In den letzten Jahren und Monaten wurde im Gemeinderat und über Medien bereits mehrfach auf den Nutzen dieses 2,7 Mio. € teuren Projektes hingewiesen, vor allem will die Marktgemeinde der Wirtschaft im Ort helfen, der Kundschaft ein angenehmes Einkaufserlebnis bieten, und für die Gastronomie steht mehr Raum zur Verfügung. Auch die Beleuchtung mit automatischer Helligkeitsregelung wird den Aufenthalt im Ort für Tagesgäste wie für Nachtschwärmer so angenehm wie möglich gestalten, wie auch die fix montierten Möbel, verschiedene Sitzgelegenheiten, Blumentröge etc.

Mehraufwand für die Pflege

Für die Pflege der Begegnungszone mit seinen Einrichtungen rechnet die Gemeinde mit einem Mehraufwand von Personal und Geräten: Da wird dann fast täglich die Putzmaschine und das Räumkommando im Einsatz sein, kündigt Härting an, um Müll und Verschmutzungen z.B. der Vorabende zu beseitigen und das Straßenbild für die Kundschaften sauber zu halten.

Hier geht's zur Umfrage: meinbezirk.at/4290861

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