Gemeinderat beschließt Neugestaltung beim Cilli-Vorplatz
Neuer Platz der Begegnung in Telfs

Visualisierung, wie der neue Platz in etwa aussehen könnte.
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  • Visualisierung, wie der neue Platz in etwa aussehen könnte.
  • Foto: Visualisierung: MG Telfs Abt. IIIa/Bozdogan
  • hochgeladen von Georg Larcher

TELFS. Eine Neugestaltung des Vorplatzes beim Jugendzentrum "Chilli" in der Weißenbachgasse hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung im Grundsatz einstimmig beschlossen. 72.000,- Euro nimmt die Gemeinde in die Hand, um einen konsumzwangfreien öffentlichen Begegnungsraum für SchülerInnen, Jugendliche und BürgerInnen aller Generationen zu schaffen.

Lösung zur Entzerrung beim Cilli

Wenig attraktiv und hoch umzäunt präsentiert sich der Vorplatz des Jugendzentrums "Chilli" aktuell. Weiters tummeln sich am vorgelagerten Busterminal zu Stoßzeiten bis zu 2.000 SchülerInnen auf engem Raum, was verkehrs- und sicherheitstechnisch alles andere als optimal ist. Hier wurde seit langem nach einer Lösung zur Entzerrung gesucht. Deshalb wird nun auf Initiative der Gemeindeabteilung IIIa – Gemeinwesenentwicklung & Jugend – ein Projekt realisiert, das diese Probleme beseitigt und den bereits im Re-Audit für eine familienfreundliche Gemeinde erhobenen Bedarf an einem konsumzwangfreien, öffentlichen Raum deckt.

GR Simon Lung (WFT), Obmann des politisch zuständigen Ausschusses für Jugend und Sport, präsentierte die Pläne seinen GemeinderatskollegInnen:

"Der neue Vorplatz soll ein Platz für alle Telfer BürgerInnen werden. Wir wollen hier einen Begegnungsraum schaffen, dessen Standort ideal ist: an der Ortseinfahrt, direkt neben Schulzentren, Sportzentrum, Kletterzentrum und künftig auch in der Nähe des Hotels »Harry’s Home«."

Die Umzäunung falle weg, es entstehe ein offener Platz mit hoher Aufenthaltsqualtität, der für Alle zugänglich sei und auch von den Schulen jederzeit genutzt werden könne.

Hohe Aufenthaltsqualität für Alle

Die gestalterischen Vorarbeiten hat die Gemeindeabteilung Gemeinwesenentwicklung & Jugend geleistet. Insbesondere Edith Geiler aus dem Team der offenen Jugendarbeit – gelernte Architektin – konnte ihre Fähigkeiten in der Planung einbringen.
Eine 3D-Projektvisualisierung – vorbereitet von Bahattin Bozdogan, der gegenwärtig ein europäisches Freiwilligenjahr in der OJA Telfs absolviert – gibt einen Vorgeschmack auf die neue, multifunktionale Platzgestaltung.

»Paradies« für alle Generationen

Mit Sonnensegel überdachte Sitzelemente mit Tischen, Klettergerüste, ein umzäunter Ballspielplatz Richtung Sportzentrum und eine ansprechende Bepflanzung sollen den Vorplatz zu einem kleinen »Paradies« für alle Generationen machen. Vorwiegend genutzt wird der Platz aber sicher von der Jugend – u.a. von SchülerInnen, die auf den Bus warten. Die jungen Leute sollen in Sachen Reinhaltung einen wesentlichen Beitrag leisten, so die Anregung aus dem Ausschuss, die auch im Sinne der Initiatoren ist. Zu den Öffnungszeiten des Jugendzentrums werde laut Simon Lung auch immer jemand vor Ort sein, auch wolle man in Bezug auf die Platznutzung wie bislang eng mit den Schulen und den LehrerInnen zusammenarbeiten.

Beschluss einstimmig gefasst

Einstimmig winkte der Gemeinderat die Kosten von 72.000,- Euro durch, diese wurden im Voranschlag und im Nachtragsbudget 2021 bereits verankert. Entsprechende Angebote hat die Abteilung IVa – Infrastruktur & Grünanlagen – bereits eingeholt und darauf basierend eine Kostenaufstellung erarbeitet. Die Umsetzung ist für Herbst 2021 geplant.
Als „super“ (GV Michael Ebenbichler/FPÖ) und „lange fällig“ (GR Güven Tekcan/ÖVP) bezeichneten die Räte das Projekt. Bedenken wegen Lärmbelästigung bzw. übermäßiger Nutzung durch die zukünftigen Bewohner der Eigentumswohnanlage gegenüber (Swietelsky-Projekt) konnte Bgm. Christian Härting entkräften:

„Am bestehenden Platz wird ja bereits seit Jahren Fußball gespielt, da gibt es lärmtechnisch kein Problem. Und der neue Begegnungsraum ist offen für Alle, auch für unmittelbare Anwohner. Ich nehme aber den Vorschlag (von Tekcan, Anm.) gerne an, mit Swietelsky über eine Mitfinanzierung zu sprechen."

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