Notärzte der Christophorus-Flotte in Telfs im Härtetest

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TELFS. Donnerstag und Freitag, 12./13.10. 2017, war ein Christophorus Notarzthubschrauber des ÖAMTC in der großen Halle der Landesfeuerwehrschule in Telfs stationiert. Grund war ein sog. "Refresher-Kurs" für Notärzte der ÖAMTC-Flugrettung, die in verschiedenen Stationen unterrichtet wurden. Mit dabei waren auch Beamte der EKO Cobra, die mit den Notärzten Szenarien durchspielten, um auch unter Terror-Gefahr alle Handgriffe am Patienten richtig durchzuführen.
"Der Kurs wird von den Notärzten sehr gerne angenommen. Im Jahr werden zwei solche Kurse angeboten, einmal in Wiener Neustadt und auch in Telfs in der Landesfeuerwehrschule. Hier sind wir jetzt zum zweiten Mal, weil wir hier den Hubschrauber in der Halle abstellen können, ohne die Rotorblätter abmontieren zu müssen", erklärt der langjährige Christophorus 1-Flugretter Gabriel Wehinger (Mitglied im Medizinischen Koordinationsteam der ÖAMTC-Flugrettung für ganz Österreich): "20 unserer Notärzte werden an den beiden Tagen in Telfs bei verschiedenen Simulations-Szenarien in der Patientenversorgung gefilmt und es gibt eine Nachbesprechung, was gut gelaufen ist und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt."

Ein kurzes Video dazu:

Training unter realen Bedingungen
Neben der Einsatzmaschine wird dafür auch eine Simulationspuppe bereit gestellt, die wie echt auf Eingriffe des Arztes reagiert. "Die Ärzte, die aktiv in unserem System tätig sind, trainieren mit ihrer Ausrüstung an der Einsatz-Maschine realitätsnahe Szenarien, die relativ selten sind, aber umso fordernder sein können", erklärt der Trainer Daniel Oberladstätter, Leiter des medizinischen Ausbildungsteams im Air Rescue College der ÖAMTC Flugrettung: "Da können wir die Teilnehmer an die Grenzen heranbringen und sie in Bereiche fordern, die am Patienten kritisch sind um die Patientensicherheit im Einsatzfall deutlich zu erhöhen. In Telfs machen wir auch ein Praxistraining mit dem Einsatzkommando Kobra, die uns auf Gewalt- und Terrorlagen vorbereitet."

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