Oberhofen sagt der Chemie den Kampf an

Der Glyphosat-Gemeindebeauftragte Matthias Abfalter (l.) im Gespräch mit dem Oberhofer Bürgermeister Peter Daum (M.). Die Ideen überzeugten allerdings nicht.
  • Der Glyphosat-Gemeindebeauftragte Matthias Abfalter (l.) im Gespräch mit dem Oberhofer Bürgermeister Peter Daum (M.). Die Ideen überzeugten allerdings nicht.
  • Foto: GemNova
  • hochgeladen von Julia Scheiring

Seit dem Frühjahr dieses Jahres wird von der Oberhofer Gemeinde kein Glyphosat mehr verwendet. "Chemie kommt für uns einfach nicht in Frage", meint der Oberhofer Bürgermeister Peter Daum. Deshalb wird man dem Unkraut jetzt mechanisch Herr. Und zwar mit einem Schepser, mit dem man die Gehsteigkanten reinigt. "Und im Friedhof werden wir eben händisch weitermachen müssen", so Daum. Ganz zufrieden ist man mit dieser Variante allerdings noch nicht, bisher fehle es allerdings an sinnvollen Alternativen. Versucht habe man es schon mit einer Wildkrautbürste, eine stabile Bürste, die das Unkraut entfernt. "Da brauchen wir allerdings erst recht wieder eine Kehrmaschine, deshalb ist diese Investition zu aufwendig", erklärt der Bürgermeister. Vor kurzem war deshalb die GemNova in Oberhofen zu Gast und hat eine Möglichkeit vorgestellt, mit Heißdampf zu arbeiten. Für Daum kommt diese Methode allerdings nicht in Frage: "Das war uns zu wenig Flächenleistung. Es würde zwar auch den Wurzelbereich angreifen, insgesamt war uns die Investition dann aber zu hoch." Auch andere Methoden, wie zum Beispiel Schaum habe mehr Nachteile als Vorteile. Deshalb bleibt man in Oberhofen vorerst bei der mechanischen Methode. "Das ist aber nicht der Weisheit letzter Schluss", so Bürgermeister Peter Daum. 

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