'PlayCastle' ideales Lust-Schloss?

1999 wurde das Spielschloss für Familien/Kinder von Hotelier Hannes Seyrling und Hypo eröffnet, schon 2000 folgte der Konkurs. Später wurde das PlayCastle als Filmkulisse verwenden, dann auch als Location für eine Kartbahn...
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  • 1999 wurde das Spielschloss für Familien/Kinder von Hotelier Hannes Seyrling und Hypo eröffnet, schon 2000 folgte der Konkurs. Später wurde das PlayCastle als Filmkulisse verwenden, dann auch als Location für eine Kartbahn...
  • hochgeladen von Georg Larcher

SEEFELD (lage). Vor zwei Wochen wäre aus dem Problemschloss "PlayCastle" in Seefeld fast ein Lust-Schloss geworden, hätten sich keine Probleme mit der Betriebsanlagengenehmigung für den Veranstalter "Lustschloss-Event" angekündigte Erotik-Party mit über 1000 Swingern/innen ergeben. Wir haben die Frage eines (lieber anonym bleibenden) Lesers zum Thema gemacht, der meint, das Play Castle eigne sich von der Verkehrslage her als "Swinger-Destination", gut zu erreichen für Kunden/innen aus Deutschland (1 h aus München), trotzem abgelegen - und die Region bietet die beste touristische Infrastruktur. Wir fragten den Seefelder Bgm. Werner Frießer: "Die Gemeinde sähe hier kein Problem, für die Masse der heutigen Gesellschaft wäre das vorstellbar."

Baulich eine Ruine
Der Bürgermeister sieht nur ein Sicherheitsproblem, da ist der Eigentümer Stauder Beteiligungs GmbH. (für eine Stellungnahme nicht zu erreichen) gefordert. "Wie es sich bei der angekündigten Swinger-Party herausgestellt hat, wären die Kosten für eine Betriebsgenehmigung viel zu hoch, der Veranstalter ist abgesprungen." Behörde für die Veranstaltungs-Genehmigung wäre der Bürgermeister: Der hätte Grünes Licht gegeben, doch die Grundlage von Seiten der BH hat gefehlt, die Einreichunterlagen waren mangelhaft. "Die Sicherheits-Auflagen haben in den letzten Jahren zugenommen, seit dem Bau des Schlosses hat sich viel getan. Bei den Fluchtwegen oder beim Brandschutz müsste einiges gemacht werden - so wie es ist entspricht es nicht den heutigen Normen." Der Eigentümer müsste viel in ein künftiges "Lust-Schoss" investieren, um es genehmigungsfähig zu machen.
Visionen oder weitere Pläne für das Schloss liegen Bgm. Werner Frießer von Eigentümerseite keine vor. Das PlayCastle bleibt weiterhin ein Luft-Schloss, dafür gibt's weiterhin auch keine Kommunalsteuer: "Auch ein Abriss dürfte dem Eigentümer sehr teuer kommen, vor allem die Entsorgungskosten."

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