Achtung
Schulwegsicherheit: Polizei warnt vor steigenden Unfallzahlen
- Liegen voll im Trend, jedoch wird die Gefahr unterschätzt.
- Foto: panthermedia/guteksk7 (Symbolbild)
- hochgeladen von Felix Aschermayer
Mit Beginn des neuen Schuljahres rückt das Thema Sicherheit am Schulweg erneut in den Mittelpunkt – und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.
REGION. 2023 wurden in Tirol 41 Unfälle mit 47 verletzten Kindern verzeichnet, 2024 stieg die Zahl bereits auf 47 Unfälle mit 51 Verletzten. Im ersten Quartal 2025 waren es sogar 18 Unfälle mit 17 verletzten Kindern – doppelt so viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Hauptursachen bleiben Unachtsamkeit und Vorrangverletzungen, insbesondere gegenüber Fußgängerinnen und Fußgängern.
- Liegen voll im Trend, jedoch wird die Gefahr unterschätzt.
- Foto: panthermedia/guteksk7 (Symbolbild)
- hochgeladen von Felix Aschermayer
Immer öfter geraten nun auch Fahrräder, E-Bikes und E-Scooter in den Blickpunkt. Ein wachsendes Problem stellen laut Chefinspektor Hubert Perktold von der Polizei Telfs übermotorisierte E-Scooter dar: „Viele Eltern kaufen ihren Kindern Modelle mit weit über 600 Watt Leistung, die Geschwindigkeiten von 60 bis 80 km/h erreichen. Dazu kommt, dass die Kinder oft zu zweit unterwegs sind und kaum jemand einen Helm trägt. Kommt es zu Kontrollen oder gar Unfällen, werden die Eltern zur Verantwortung gezogen.“
Ein zusätzliches Risiko birgt der Bring- und Abholverkehr vor Schulen. Die sogenannten „Elterntaxis“ sorgen für unübersichtliche Situationen und gefährliche Wendemanöver. Die Polizei empfiehlt daher, den Schulweg möglichst zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen. Falls nötig, sollten Kinder begleitet werden – aber nicht direkt vor die Schultüre gefahren werden.
Manche Gemeinden reagieren mit neuen Maßnahmen. So wird in Zirl ab dem neuen Schuljahr bei der Volks- und Mittelschule eine „Schulstraße“ eingerichtet, die für mehr Ruhe und Sicherheit beim Ankommen und Weggehen sorgen soll.
Die Polizei ihrerseits setzt verstärkt auf Prävention: Mit mehr Präsenz vor Ort, Verkehrsübungen und verstärkten Geschwindigkeitskontrollen sollen Kinder ein besseres Gefühl für den Straßenverkehr entwickeln und Gefahrenquellen minimiert werden.
- Kommandant der PI Telfs, Chefinspektor Hubert Perktold
- hochgeladen von Georg Larcher
„Die Sicherheit der Kinder muss Vorrang haben“, betont Perktold – und appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, besonders umsichtig zu sein.
Mehr unter:
ww.meinbezirk.at/Zirler Schulstraße
www.meinbezirk.at/einbruch
www.meinbezirk.at/alkounfall
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