Verfahren in Berlin
Sprayer-Verfahren wegen „Verzierung“ an GWTelfs-Pumpwerk eingestellt

Das Grafitti am Entlastungspumpwerk Inn-Ost musste entfernt werden.
  • Das Grafitti am Entlastungspumpwerk Inn-Ost musste entfernt werden.
  • Foto: GWTelfs
  • hochgeladen von Georg Larcher

TELFS. Der Tatverdacht konnte nicht eindeutig bewiesen werden, so hat die Amtsanwaltschaft Berlin das Verfahren wegen Sachbeschädigung gegen eine Sprayerin eingestellt. Es ging dabei um großflächige „Verzierungen“ beim Telfer GemeindeWerke-Pumpwerk am Inn.
Warum in Berlin? Nach der Anzeige bei der Polizei ging das Verfahren in eine Sammelklage ein, diese wurde in Berlin bearbeitet. Ob die Verdächtige eine Berlinerin ist oder weiteres dazu ist auch den Gemeindewerken unklar, die in einem Schreiben aus Berlin lediglich über die Einstellung des Verfahrens informiert wurden. So oder so: Für die GWTelfs ist die Sache erledigt.

Im Februar 2020 erstatteten die GemeindeWerke Anzeige ...

... wegen Sachbeschädigung beim Entlastungspumpwerk „Inn Ost“. Dort war von unbekannten Tätern die Fassade beschmiert und der Zaun beschädigt worden. Auch das Auslaufbauwerk am Inn wurde mit dem Schriftzug „Mary“ bemalt.
Weil eine Facebook-Nutzerin das Graffiti auf Facebook teilte, wurde auch gegen sie ermittelt. Nun – im Juli 2021 – erhielten die GemeindeWerke Bescheid von der Amtsanwaltschaft Berlin.

„Ich habe das Verfahren eingestellt. Die Beschuldigte macht von ihrem Schweigerecht Gebrauch. Es kommen auch unbekannte Dritte als Täter in Betracht“,

begründet die Amtsanwältin.
Das bemalte Entlastungspumpwerk verhindert bei Hochwasser die Überlastung der regionalen Kläranlage. Immerhin landen dort allein aus der Marktgemeinde neben den Abwässern aus 7.000 Haushalten auch die Regenwässer aus rund 3.800 Kanalschächten in den öffentlichen Verkehrsflächen.
Den GWTelfs entstanden für die Beseitigung und Reparatur Kosten von einigen hundert Euro.

„Es ist keine große Sache. Aber man hört, dass die Beschmierungen überall zunehmen. Auch wenn sie vielleicht künstlerisch sogar gelungen sind, geht das nicht“,

stellt GemeindeWerke-Geschäftsführer Dirk Jäger klar. Er schlägt vor, dass sich Sprayer erkundigen, wem die „Mauer ihrer Begierde“ gehört und vorab anfragen, ob eine Verzierung erlaubt ist.

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