Winter Tirol 2019
Stromversorgung im Winterchaos - Tinetz hatte 250 Mitarbeiter im Dauereinsatz

Rund 50 Gemeinden in Tirol waren kurzzeitig von Unterbrechungen der Stromversorgung betroffen.

TIROL. Die extremen Schneefälle hatten nicht nur viele Helfer beim Schneeräumen nötig, sondern auch einige Tinetz-Mitarbeiter befanden sich im Dauereinsatz. In den letzten Tagen erweiterte sich das Einsatzgebiet noch einmal zusätzlich.

250 Tinetz-Mitarbeiter im Dauereinsatz

Die Hotspots der letzten Tage waren in den Bezirken Kufstein, Kitzbühel und Schwaz. Weitere Mitarbeiter mussten nun auch in Gebieten des Oberlandes und Osttirol aushelfen. Insgesamt waren somit durch die vergangenen "Schneetage" 250 Tinetz-Mitarbeiter im Dauereinsatz. 
Rund 50 Gemeinden in Tirol waren kurzzeitig von Unterbrechungen der Stromversorgung betroffen. 120 Störungen an Mittelspannungsleitungen20 an Hochspannungsleitungen sowie unzählige Unterbrechungen im Niederspannungsnetz wurden gemeldet und behoben. 
Bilanzierend kann man festhalten, dass jeder sechste Kunde von Stromproblemen betroffen war. 

Mit Wetterentspannung auch die letzten Störungen aufheben

Momentan konnten aufgrund der aktuellen Wetterlage und der Lawinengefahr einige Orte immer noch nicht erreicht werden. Dazu gehören Gemeinden in Brixen i. Th., Fließ, Kaunertal, Längenfeld, Pfunds und Matrei i. O.. Doch mit der künftigen Wetterentspannung werden auch diese letzten Störungen in Angriff genommen, verspricht TINETZ-Geschäftsführer Thomas Rieder.
Zwar sind momentan alle 220- und 110-kV-Leitungen im Normalbetrieb, trotzdem besteht weiterhin hohe Alarmbereitschaft. Immer noch können umstürzende Bäume einen Einfluss auf das Stromnetz haben. 

Tinetz-Geschäftsführer Thomas Trattlerbedankt sich bei der Bevölkerung für das aufgebrachte Verständnis und bei den "eigenen Mitarbeitern vor Ort für die schnelle und professionelle Arbeit". Zudem gilt es, den Verantwortlichen im Krisenstab des Landes Tirol für die professionelle Zusammenarbeit zu danken, wie auch dem "Österreichischen Bundesheer für die zahlreichen Assistenzeinsätze und den Helfern von Feuerwehren, Lawinenwarndienst, der Wildbach- und Lawinenverbauung, sowie den Behörden und Gemeinden!“

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Dauereinsatz für TINETZ-Störungstrupps

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