Im Rahmen des Erntedankfestes
Landjugend Pettnau weihte neues Wetterkreuz ein

In aller Früh trafen sich die Mitglieder der Landjugend Pettnau zur Einweihung beim neuen Wetterkreuz. Die Segnung übernahm Pater Severin (3.v.r.) vom Franziskanerkloster Telfs. Mit dabei waren Sabrina, Daniela, David und Andreas Ladner, Julia Scheiring, Josef Ladner und Noah Scheiring (v.l.)
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  • In aller Früh trafen sich die Mitglieder der Landjugend Pettnau zur Einweihung beim neuen Wetterkreuz. Die Segnung übernahm Pater Severin (3.v.r.) vom Franziskanerkloster Telfs. Mit dabei waren Sabrina, Daniela, David und Andreas Ladner, Julia Scheiring, Josef Ladner und Noah Scheiring (v.l.)
  • Foto: Landjugend Pettnau.
  • hochgeladen von Landjugend Pettnau

PETTNAU. Kaum vom Flugtag in Wien zurück (wir haben berichtet), stand bei der Landjugend Pettnau schon wieder das nächste Projekt auf dem Programm: Die Einweihung des neuen Wetterkreuzes. In aller Früh versammelten sich einige Hartgesottene, um dabei zu sein, wenn Pater Severin das neue Kreuz segnet. Ausgestattet mit gutem Schuhwerk ging es über den neu hergerichteten Steig hoch zum Wetterkreuz, das jetzt auch von unten wieder gut sichtbar ist. Im Anschluss fand dann noch die Erntedankmesse mit anschließendem Erntedankfest statt.

Von eigener Hand

Bereits im Frühjahr hat der Verein den Beschluss gefasst, das inzwischen doch sehr gealterte Wetterkreuz oberhalb des Gasthofs Köll in Unterpettnau zu erneuern. Das Wetter und der Zahn der Zeit hatten dem alten Kreuz ganz schön zugesetzt und in letzter Zeit war es kaum noch sichtbar. Wie das neue Kreuz aussehen soll, das durften die Pettnauerinnen und Pettnauer selbst entscheiden: Mittels Abstimmung online und per Stimmzettel konnten sie für ihren Favoriten unter den fünf Vorschlägen voten, welche die Ausschussmitglieder entworfen hatten. Die Wahl fiel auf ein „klassisches“ Wetterkreuz mit drei Querbalken, welches in der Mitte von einem Logo der Tiroler Jungbauern/Landjugend aus Edelstahl geziert wird. Das viereinhalb Meter hohe und drei Meter breite Kreuz aus Lärchenholz wiegt rund 250 Kilo und wurde ebenso wie die dazugehörige Bank von den Burschen der Landjugend eigenhändig gebaut. Beide Elemente zieren die nunmehr gut sichtbare Stelle oberhalb von Leiblfing, die zum Innehalten und Aussichtgenießen einlädt.

Geschichte des Kreuzes

Das Kreuz wurde erstmals in den 1980ern errichtet und war ursprünglich ein „Dankes-Kreuz“, das der LKW-Fahrer Sepp Mariacher spendete. Er bedankte sich auf diese Art beim Herrgott, dass er in Pettnau von der Familie Köll aufgenommen wurde, als es ihm gesundheitlich nicht mehr möglich war zu arbeiten. Ein schöner Zweck, dem auch das neue Kreuz Rechnung tragen soll: Neben Schutz vor jeglichen Unwettern soll es auch als Zeichen für Zusammenhalt stehen, der im Verein ebenso gelebt werden soll wie im ganzen Dorf.

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