Höpperger Recycling: Neubau in Pfaffenhofen
Mitarbeiter feiern das neue Innovationszentrum

Im neuen Zentrum sind Büros, Besprechungsräume, E-Tankstellen (Photovoltaik) etc. untergebracht, natürlich alles barrierefrei. Topografisch wird das neue Gebäude an den bestehenden Recyclingbetrieb angeschlossen.
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  • Im neuen Zentrum sind Büros, Besprechungsräume, E-Tankstellen (Photovoltaik) etc. untergebracht, natürlich alles barrierefrei. Topografisch wird das neue Gebäude an den bestehenden Recyclingbetrieb angeschlossen.
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PFAFFENHOFEN (lage). Die Entsorgungs-/Umweltfirma "Höpperger Recycling" hat sich die Begriffe "Nachhaltigkeit", "Regionalität" und vor allem den "Umweltschutz" nicht nur auf die Fahnen geheftet, die Firmenphilosophie findet sich vor allem im neu errichteten Innovationszentrum in der neuen Pfaffenhofer Gewerbezone West, bei den hier verarbeiteten Materialien und bei der Inneneinrichtung wurde vor allem auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz gesetzt. Etwa 3 Mio € hat Höpperger auf dem neuen Standort mit über 722 Quadratmeter investiert, über 450 Quadratmeter davon werden derzeit selbst genutzt. Von dieser Hauptverwaltung aus steuert das Führungsteam von Höpperger die Anlagen und sorgt für den umweltfreundlichen Weiterbetrieb. Derzeit sind bereits 15 bis 20 Mitarbeiter hier tätig, in der 2. Ausbaustufe sollen bis zu 30 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Erstes Familienfest am neuen Standort

Am Sonntag, 4. August, konnten sich Partner, Freunde und Mitarbeiter mit ihren Familien von dieser Einrichtung überzeugen. Die Besucher, die per Oldtimerbus vom TRG-Parkplatz zum neuen Standort chauffiert wurden, genossen Spiel, Spaß und Kost vom Rietzerhof sowie Musik von "Saitenstechen" ... und konnten die Neugierde stillen, was hinter den Mauern des halbrunden Gebäudes steckt. Jung und Alt konnten sich bei verschiedenen Spielestationen unterhalten und den jüngsten "Umweltschützern" wurde so spielerisch gezeigt, wie nachhaltiges Wirtschaften funktioniert.
Die Tore für das neue Bürogebäude und auch die angrenzenden Anlagen waren geöffnet, z.B. die Leichtverpackung-Sortieranlage oder Elektronikschrottaufbereitung, und ein Teil des Fuhrparks der Firma Höpperger stand für Besichtigungen bereit. Ein Kran bot die Möglichkeit für einen Blick von oben auf den Gewerbepark. 
Neben Standort-Bgm. Andreas Schmid und Pfaffenhofer Alt. Bgm. Heinz Ladurner jeweils mit Gattinen waren auch der Telfer Bgm. und Regionsobmann Christian Härting sowie der neue Nachbar KR Arthur Thöni zu Besuch und ließen sich die Gelegenheit für tiefe Einblicke in das neue Innovationszentrum nicht entgehen.

"Der Morgen wächst aus dem Heute."

"Wir nennen es selbst das Innovationszentrum, getreu unter dem Motto 'Der Morgen wächst aus dem Heute'. Wir müssen schauen, dass wir näher zusammenwachsen und zukünftige Innovationen, die wir für unseren Bereich brauchen, hier generieren, wachsen lassen und daraus resultierend Anlagen bauen und erweitern", erklärt Geschäftsführer Thomas Höpperger: "Wir wollen noch tiefer in die Aufbereitung gehen und dadurch den Rohstoffkreislauf schließen."

Barrierefrei und sehr grün

Topografisch wurde das neue Haus an das Gelände angepasst und auch zum angrenzenden Kreisverkehr, so gesehen wurde daraus eine "runde Sache". Das Haus wird energieautark betrieben, es gibt hier eine Photovoltaikanlage am Dach und die Wärme kommt über eine Erdwärmeanlage.
Gleich beim Eingang in die freundlich hellen Empfangs- und Büroräume fällt ein sehr naturverbundenes Kunstwerk auf, grüne Moos-Kugeln sorgen für ein angenehmes Raumklima und sind zudem sehr pflegeleicht, so Höpperger. Bei der Inneneinrichtung wurden hauptsächlich natürliche Baumaterialien verarbeitet, vor allem Lärchenholz.
Es wurde auch auf die Recyclingfähigkeit der Einrichtung geachtet, schmunzelt Höpperger: "Der Teppich ist aus Recyclingkunststoff, da haben wir eine ewige Rücknahmeverpflichtung mit dem Hersteller ausgemacht, dass er das wieder zurücknehmen muss."
Für die Verarbeitung der Materialien, die Inneneinrichtung und der gesamte Bau zeichnen hauptsächlich Betriebe aus der Region verantwortlich.  Highlights des halbrunden Gebäudes, das sich in den Hang einschmiegt, sind etwa die überdachten Autoabstellplätze inklusive einer E-Tankstelle, für die viere Betriebsautos und auch zugänglich für die Öffentlichkeit, betont Höpperger.
Weiter drin im Gebäude steigt der Duft von Zirbe in die Nase, der stammt von der gemütlichen Zirbenstube: "Das ist unser Besprechungszimmer, für interne Beratungen, aber auch als eine unverbindliche und gemütliche Rückzugsraum für Geschäftskunden und Partner, man kann hier auch zur Ruhe kommen und Netzwerke pflegen, es muss nicht immer ums Geld gehen", erklärt Juniorchef Thomas Höpperger. "Mit einem Rundum Kirchen-Blick", ergänzt der Geschäftsführende Gesellschafter Harald Höpperger mit Blick in Richtung seiner Heimatgemeinde Rietz. Auf der anderen Seite sorgen riesige Fenster für Panoramablicke über das Areal, Pfaffenhofen, Telfs und die Hohe Munde.

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