Sommerfest der Industriellenvereinigung
Tirols Unternehmer-Spitze feierte im Astoria Seefeld

Präsident der Industriellenvereinigung Tirol, Dr. Christoph Swarovski (re.) mit Gastgeberin Elisabeth Gürtler und Franz Hörl, Landesobmann des Tiroler Wirtschaftsbundes.
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  • Präsident der Industriellenvereinigung Tirol, Dr. Christoph Swarovski (re.) mit Gastgeberin Elisabeth Gürtler und Franz Hörl, Landesobmann des Tiroler Wirtschaftsbundes.
  • hochgeladen von Georg Larcher

SEEFELD. Das 5-Sterne-Hotel ASTORIA in Seefeld war am Donnerstag, 29. 9., zum dritten Male Treffpunkt der Industriellenvereinigung Tirol. Die Spitze aus Wirtschaft und Politik nutzte das Sommerfest zum Netzwerken und Diskutieren, über Veränderungen bei der Konjunktur und was man von einer neuen Bundesregierung erwartet. 
2018 war ein erfolgreiches Jahr, heuer ist man weniger euphorisch. Die Tiroler Politik ist den hier heimischen Wirtschaftstreibenden sehr wohl gesonnen, die Bundespolitik hinkt jedoch hinten nach: Vieles ist noch offen, die bevorstehenden Wahlen sehen die Industriellen abwartend und Wein trinkend entgegen.

Fest für Wirtschaft und Politik

Dr. Christoph Swarovski, Präsident der Industriellenvereinigung Tirol, begrüßte zum Sommerfest die Gastgeberin, ASTORIA-Chefin Elisabeth Gürtler sowie viele Persönlichkeiten aus der Wirtschaft und Politik, darunter Ex-Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck,  Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, LAbg. Cornelia Hagele und Vertreter der größten Tiroler Unternehmen wie Tyrolit, Fröschl, Liebherr, Thöni, Swarovski, Tiroler Rohre, Lindner, Sandoz, Schreter, TIWAG, Loaker, Kapferer, Alpina etc.

Hauptthemen NR-Wahlen und Konjunktur

Der Präsident der Industriellenvereinigung Tirol, Dr. Christoph Swarovski, hob in siner Eröffnungsrede zwei zentrale Themen hervor: Die Nationalratswahl, die in einem Monat ansteht, sowie das konjunkturelle Umfeld, was momentan nicht wirklich zur Beruhigung beiträgt, so Swarovski: "Wir hoffen sehr, dass wir wieder eine gewählte Bundesregierung bekommen, die dort anknüpft, wo die alte Regierung aufgehört hat. Die Bundesregierung hat einiges zum Abschluss gebracht, wie die Arbeitszeitflexibilisierung oder die Reformierung der Sozialversicherungen, aber auch Freihandelsabkommen mit Japan sowie CETA, die Regionalisierung der Mangelberufsliste, auch in steuerlicher Hinsicht hat man sich zum Ziel gesetzt, die Familien, kleinere und mittlere Einkommen zu entlasten - das ist gelungen. Als zweiten Schritt wollte man auch unsere Unternehmen entlasten, dazu ist es leider nicht mehr gekommen." Wunsch ist etwa eine Reduktion des Steuersatzes auf Unternehmensgewinne auch unabhängig von der Gesellschaftsform.

Einbrüche: Automobilindustrie und -Zulieferer

Die aktuelle Konjunktur sorgt die Tiroler Unternehmer noch nicht, trotzdem wird kritisch auf diese Entwicklung geblickt. Bei den Industriebetrieben im DAX gab es in der ersten Jahreshälfte einen Ergebniseinbruch von durchschnittlich 28%, weist der Tiroler IV-Präsident auf Probleme in der Automobilindustrie hin, die leidet massiv vor allem wegen dem CO2-Thema: "Das hat negative Konsequenzen auf die Wirtschaft. Die Auto-Zulieferindustrie erwartet ein Fiasko, wird prognostiziert, was die Unternehmensergebnisse angeht. Keine rosigen Aussichten, aber nichts was uns Unternehmer beunruhigt. Wir sind es gewohnt, mit Veränderung umzugehen. Wir müssen rasch reagieren. Wichtig dabei ist, dass die Politik erkennt, welche Bedeutung die Wirtschaft insbesondere die Industrie in diesem Land hat."

Glück mit der Landesregierung

Diese Aussage betrifft eher die Politik auf Bundesebene als auf Landesebene, betont Swarovski: "Wir haben das Glück, in Tirol eine Landesregierung zu haben, die ein sehr großes Verständnis aufbringt für uns, die weiß den Stellenwert der Industrie in diesem Land einzuschätzen, nicht nur für das Land, insbesondere für die Bevölkerung. Da sind wir sehr dankbar, dass wir unsere Ideen und Meinungen einbringen können."

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