02.12.2017, 09:13 Uhr

2017 war Klimaschutzjahr in Zirl

Abschlussveranstaltung "Klimaschutzjahr 2017" im B4 mit Edmund Brandner (l.), Bgm. Mag. Thomas Öfner und Sigrid Thomaser (Obfrau des Umweltausschusses).

Mit vielen Projekten und Maßnahmen setzte Zirl ein Zeichen für den Klimaschutz.

ZIRL (tusa). Das Jahr 2017 stand in der Marktgemeinde Zirl ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Aus diesem Anlass fand kürzlich im Kultur- und Veranstaltungszentrum B4 eine Abschlussveranstaltung statt. Zu Beginn des Abends präsentierte die Obfrau des Umweltausschusses Sigrid Thomaser verschiedenste Projekte vor, die im Laufe des Jahres zur intensiveren Auseinandersetzung mit dem Thema durchgeführt wurden. Im Anschluss daran berichtete der oberösterreichische Journalist Edmund Brandner von einem Selbstversuch, einem persönlichen Beitrag zum Klimaschutz.

Bewusstsein für Klimaschutz entwickeln

„Das Thema „Klimaschutz“ ist immer noch ein Minderheitenthema, doch rückblickend sehen wir, dass im vergangenen Jahr sehr viel Überzeugungsarbeit geleistet wurde und tolle Projekte in unserer Gemeinde durchgeführt wurden“, lobte Bgm. Mag. Thomas Öfner das Engagement aller Beteiligten und fügte hinzu: „Auch 2018 wird an diesem Thema weitergearbeitet.“ So wurden im Jahr 2017 nicht nur Energiesparförderungen für BürgerInnen, E-CarSharing und die Umstellung der Heizanlage der Volksschule von Öl auf Holz vom Gemeinderat beschlossen, sondern auch mit vielen Vereinen unterschiedliche Projekte für alle Altersgruppen realisiert, beispielsweise die Mobilitätswoche und die Durchführung der 1. Tiroler Kinderklimakonferenz.

„Klimamönch“ zu Gast in Zirl

Was ist das für ein Leben, das die Klimaforscher von uns verlangen? Ist das überhaupt noch ein Leben? Diese Fragen stellte sich Edmund Brandner, Redakteur der Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN), und bemühte sich ein Jahr lang sein Leben so klimafreundlich wie möglich zu gestalten. Er verkaufte sein Auto, verzichtete auf Flugreisen, stellte seine Ernährung um und schränkte sein Konsumverhalten ein. Mit seinem Beitrag zum Klimaschutz konnte Edmund Brandner den persönlichen CO2-Verbrauch von 15t auf 5t im Jahr reduzieren. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung berichtete der Journalist humorvoll über seine Erlebnisse, Erfolge und Misserfolge. Nach dem Vortrag konnten sich die Gäste austauschen. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Musikgruppe „Stabile Seitenlage".
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