08.11.2017, 13:22 Uhr

Ausstellung über den "heiligen Hügel" von Telfs

Freilegung des zentralen Kultareals am Osthang des Schlossbichls bei der Ausgrabung im Sommer 2017. (Foto: Dietrich)

Die jüngsten archäologischen Entdeckungen auf dem Telfer „Schlossbichl“ stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung des Heimatbundes Hörtenberg und der Marktgemeinde Telfs. Am Dienstag, 21. November (19 Uhr) wird die Schau „Schlossbichl – der heilige Hügel von Telfs“ im Museum im Noaflhaus eröffnet. Sie kann bis 6. Dezember besucht werden.

TELFS. Am Eröffnungsabend wird Grabungsleiter Markus Wild die spannendsten Funde erläutern und einen Überblick darüber geben, welche Ergebnisse die Ausgrabungen der Jahre 2015 und 2017 (Bild) gebracht haben. Bei den Grabungskampagnen auf dem Schlossbichl nahe St. Moritzen konnte zwar nur ein kleiner Teil des Hügels erforscht werden, doch haben die Archäologen dabei bereits interessante Erkenntnisse über das mehr als 2000 Jahre alte Heiligtum und den dortigen Kultbetrieb gewonnen.

In der Ausstellung sind neben Fotos und Plänen auch Originalfundstücke zu sehen. Einen besonderen Platz werden dabei die eindrucksvollen Opfergaben – Waffen, Geräte, Schmuckstücke u. a. – einnehmen, die die „Ur-Telfer“ hier einst ihren Göttern geopfert haben.

Die Ausstellung „Schlossbichl – der heilige Hügel von Telfs“ im Fasnacht- und Heimatmuseum Noaflhaus (Untermarktstraße 20) ist bis 6. Dezember jeweils Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr geöffnet.

Museumspädagogische Führungen zur Ausstellung werden auch außerhalb der Öffnungszeiten angeboten: Tel. 0676/83038307, Mag. Anne Potocnik-Paulitsch.
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