21.12.2017, 12:44 Uhr

Experimentelle Theater-Architektur im Container

(Foto: MG Telfs/Dietrich)

Studierende des "./studio 3" der Universität Innsbruck (Institut für experimentelle Architektur) haben 13 Projekte für das "Theater im Container" entwickelt.

TELFS (bine). "Symbiose – Zweiklang im Einklang." (© peter e. schumacher) Und solch eine Symbiose, also einen Zweiklang im Einklang, soll es zwischen der Kultur sprich dem "Theater im Container" und der Architektur sprich dem "./studio 3" der Universität Innsbruck (Institut für experimentelle Architektur) geben. Denn Studierende haben auf Einladung der Gemeinde Telfs 13 Projekte vorgelegt, um den Raum des Theaters im Container in eine vollständige Theater- und Kulturlandschaft zu verwandeln. Bei der Präsentation mit dabei waren Architektin Teresa Stillebacher, Kulturausschuss-Obmann HR GV Josef Federspiel, die zuständige Abteilungsleiterin im Rathaus Mag. Ruth Haas und „Theater im Container“-Obmann Bernhard Moritz.
In Modellen und Plänen waren die unterschiedlichsten Ansätze und Visionen zu sehen, wie der bisher ziemlich schlichte Raum mit seiner improvisierten Bühne um- und ausgestaltet werden könnte. Auch der Platz beim nahegelegenen Jugendzentrum "Chilli" wurde in die Überlegungen zur Schaffung von neuen Spielräumen einbezogen. Drei Projekte werden im Rahmen eines kleinen Architekturwettbewerbs von einer Jury ausgezeichnet und wiederum in Telfs präsentiert. Die Verantwortlichen der Gemeinde müssen dann überlegen, ob und wie eine mögliche Umsetzung des bisher unverbindlichen und nur mit einer geringen Summe geförderten Projekts aussehen könnte. 

Spielsaison 2018:
Das erste Stück der Spielsaison 2018 wird aber noch auf den "alten Brettern", die die Container-Welt bedeuten, inszeniert. Zur Aufführung kommt ab der Premiere am 19.1. Jakob Noltes Komödie "Gespräch wegen der Kürbisse", eine Tiroler Erstaufführung unter der Regie von Leila Müller. Zwei Freundinnen treffen sich. Sie kennen sich gut und bereits lange. Doch nach einem kurzen Moment der Ver­unsicherung beginnt sich ein Riss durch die Unterhaltung zu ziehen und steigert sich zu einem absurd­ grotesken Schlagabtausch. Jakob Nolte zeichnet in seinem Fest für zwei Schauspielerinnen (Emese Fay als Anna und Monika Pallua als Elisabeth) die Miniatur einer neurotischen Gesellschaft, in der unter jeder Palme ein Toter liegen kann. „Gespräch wegen der Kürbisse“ gewann den Theaterpreis der Berliner Autorentage 2016 und wurde von der internationalen Kritik hoch gelobt.
Premiere: 19. Jänner 2018 um 20:00 Uhr; weitere Termine: 26. / 27. 1. 2018
2. / 3. / 9. / 10. / 15. / 16. / 17. 2. 2018; 
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