03.04.2017, 10:42 Uhr

Heimatspürnasen – ein Geschichte-Projekt der NMS Seefeld und der VS Peter - Anich Oberperfuss

Dir. Thomas Grössl MAS (Dir. NMS Seefeld), Carmen Neuner, Mag. Sigrid Ostermann, Dir. Markus Ostermann (VS Oberperfuss) (Foto: NMS Seefeld)
SEEFELD/OBERPERFUSS (jala). Am 01. September 2016 jährte sich der Todestag des Tiroler Kartographen Peter Anich zum 250. Mal. Am 13. Mai 2017 feiert ganz Österreich den 300. Geburtstag von Kaiserin Maria Theresia.
Diese Gedenktage nahmen die Geschichtelehrerin der NMS Seefeld, Frau Mag. Sigrid Ostermann und der Direktor der Volksschule Oberperfuss, Markus Ostermann, zum Anlass, ein schulstufen- und schultypenübergreifendes Projekt ins Leben zu rufen. „Heimatspürnasen“ umfasst drei gemeinsame Aktionstage.
Der erste Schwerpunkt beschäftigte sich mit dem Leben und dem Werk von Peter Anich. Dazu besuchte die 3b Klasse der NMS Seefeld mit Herrn Dir. Thomas Grössl und den Lehrerinnen Carmen Neuner und Sigrid Ostermann am 31. März 2017 die Volksschule Oberperfuss. Direktor Ostermann und die Oberperfer Bürgermeisterin, Mag. Johanna Obojes-Rubatscher, erzählten in der Aula der Peter-Anich Volksschule vom außergewöhnlichen Leben des Bauernjungen Peter Anich, der mit der Vermessung Tirols, aufgezeichnet im „Atlas Tyrolensis“ und der Herstellung von Erd- und Himmelsgloben ein bleibendes Werk geschaffen hat. Bei dieser Gelegenheit wurden zwischen den Kindern beider Schulen bei einer gemeinsamen Jause Freundschaften geknüpft. Mit Stolz präsentierten die Schüler und Schülerinnen ihren selbst gebastelten Erdglobus und eine Karte von Oberperfuss. Auch das Leben von Peter Anich wurde in Bildern dokumentiert. Zum Abschluss lernten die Volksschüler den Kindern der NMS Seefeld das von Dir. Ostermann komponierte „Peter-Anich-Lied“. Bürgermeisterin Johanna Obojes-Rubatscher führte die Seefelder Schüler und Schülerinnen anschließend durch das Peter Anich Museum.
Im Mai werden die Volksschüler/innen aus Oberperfuss der NMS Seefeld einen Besuch abstatten. Die Kinder der NMS Seefeld haben sich bereits im Deutsch- und Geschichteunterricht eingehend mit Maria Theresia befasst. Ihr Wissen werden sie auf kreative Weise an die 3. Klasse der Volksschule weitergeben.
Bei diesem Projekt geht es nicht nur um Wissensvermittlung, sondern auch darum, Freundschaften zu knüpfen und voneinander zu lernen.
Als Abschluss des Projektes „Heimatspürnasen“ ist im Juni ein Besuch in der Hofburg in Innsbruck geplant.
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