06.02.2018, 12:10 Uhr

Telfer Fasnacht- und Heimatmuseum: Gemeinsames Projekt mit polnischen Schülern

Dr. Hans Gapp (li.) mit polnischen und Telfer Gymnasiasten  (Foto: © Noaflhaus)
TELFS. Am 5. Februar machte eine polnische Schülergruppe aus Warschau, die sich in einem Schüleraustauschprojekt des Telfer Gymnasiums befindet, Station im Telfer Fasnacht- und Heimatmuseum, um sich unter der Führung von Dr. Hans Gapp über die Gebräuche und Geschichte der Marktgemeinde zu informieren. Thema des länderübergreifenden Projekts ist „Soziale Integration“, insbesondere Armut und Obdachlosigkeit waren dann Schwerpunkte des Austauschs der SchülerInnen der 6. Schulstufe. Mit dabei waren zwei polnische Lehrerinnen, Anna Zawadzka und Marzenna Trogzcek, die bereits über 7 Jahre Kontakt zum Telfer Gymnsaium pflegen. In den Fächern Musik, Sport und Religion herrschte reger Austausch, viele gemeinsame Aufgaben haben die SchülerInnen in dieser Zeit bewältigt.
Nachdem das Thema Not und Obdachlosigkeit schon während des Semesters fächer- und schulübergreifend intensiv bearbeitet worden war, bildete es auch einen Schwerpunkt, der bei vielen Schüler/innen beim „Rundgang der Not“, vorbereitet von Fr. Prof. Christine Neuner und durchgeführt mit Young Caritas Innsbruck, Betroffenheit auslöste. Die Eindrücke wurden in einem von den SchülerInnen gestalteten Bildkalender festgehalten.
Natürlich gab es auch „leichtere Kost“ – wie eine Schneeschuhwanderung in Seefeld, die zur Wildmoosalm führte, wo sie kulinarisch bestens betreut wurden, eine Altstadtrallye und der Besuch der Bergiselschanze. Außerdem hatten die polnischen SchülerInnen die Gelegenheit, an regulären Stunden teilzunehmen.
Das musikalische Highlight war das Einstudieren und gemeinsame Singen des Liedes „Still ist das Land“, mit der Besonderheit, dass es zum Teil auf Polnisch und zum Teil auf Deutsch gesungen wurde. Unter der Chorleitung von Herrn Prof. René Kremser hat das Team der MusiklehrerInnen in kurzer Zeit die SchülerInnen zu einem Chor geformt. Das gemeinsame Singen des Liedes in der Aula bildete auch den Abschluss des Projekts. Allen, die bei der Präsentation dabei waren, wurde deutlich, dass die Jugendlichen gemeinsam etwas bewegt haben und selbst bewegt wurden.
Nächster Höhepunkt wird im Mai die Fahrt nach Warschau sein, an der 14 SchülerInnen und 2 Begleitlehrerinnen teilnehmen. Der Austausch mit Schulen in Europa soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden.
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