14.09.2016, 00:00 Uhr

Kinder, Schafe und Wohnungen

ZIRL AKTIV: Vizebürgermeisterin Victoria Rangger.

"Zirl Aktiv" stellt drei Dringlichkeitsanträge für nächste GR-Sitzung. Vizebürgermeisterin Victoria Rangger regt auch an, betroffene Eltern mit Kinder zu befragen, ob der Martinsbühel als Kinderbetreuungsstätte gewünscht wird.

ZIRL. Mit drei Dringlichkeitsanträgen wendet sich die Fraktion "Zirl Aktiv" in der nächsten Sitzung am 22. Septemer an den Gemeinderat:
Zum einen geht es um die Schaffung zusätzlicher Kinderbetreuungsplätze, hier sollte laut Antrag von Zirl Aktiv unter Vize-Bgm.in Victoria Rangger ein Bürgerbeteiligungsprozesses angestrebt werden. Derzeit wird für die Variante Martinsbühel eine Kostenaufstellung für die GR-Sitzung am 22.9. erarbeitet. Es wird nicht mehr das Betreuungsjahr 2016/17 treffen, macht Bgm.in Rangger klar: "Die Entscheidung wird jedenfalls erst für das Betreuungsjahr 2017/18 greifen." Da die geplanten Variante die Zirler Familien die nächsten 20 Jahre betrifft, sollte die Bevölkerung miteingebunden werden, mittels Evaluierungsbögen und Ortsteilgesprächen. Das Areal nördlich der Volksschule, die Variante Bühelstraße, Idee Betriebskindergarten im Gewerbegebiet oder Installation von „Ortsteilkindergärten“ sowie eventuell für Containerlösung nutzbarer Flächen stehen dabei zur Debatte. Das Ergebniss soll noch zur Budgeterstellung 2017 berücksichtigt werden.
Ein weiterer Dringlichkeitsantrag behandelt die weitere Umsetzung des Landwirtschaftlichen Siedlungsgebietes Aue, wo die Hofstelle Kapferer angesiedelt wurde. Hier soll eine Gemeinschaftslösung erarbeitet werden, um Zirler Kleinstbauern die Kleintierhaltung zu ermöglichen. Und auch die Umsiedlung des Schaferstadels vom derzeitigen Standort in der Schönau ins Landwirtschaftliche Siedlungsgebiet Aue soll angestrebt werden – so wird der nächste Dringleichkteitsantrag eingebracht: Wenn das „Schaferstadel“, der sich im Eigentum der Marktgemeinde Zirl befindet, in das Landwirtschaftliche Siedlungsgebiet Aue übersiedelt, könnte die Fläche dem leistbaren Wohnbau zugeführt werden (Fläche von ca. 1984 m2 erlaubt die Errichtung von bis zu 50 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen). So kann die Nachfrage nach leistbaren Wohnungen weiter bedient werden.
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