02.02.2018, 08:13 Uhr

Nach Hribar: Hagele die Nächste?

Mit dem Slogan "Cornelia Hagele rührt um - damit nichts anbrennt" will Vize-Bgm.in Dr. Cornelia Hagele künftig im Landtag mitwirken, unterstützt auch vom Telfer Bgm. Christian Härting.

15 Jahre nach Wilfriede Hribar (ÖVP) wollen die Telfer wieder eine Bürgerliche in den Landtag schicken: Dr. Cornelia Hagele von "Wir für Telfs" ist so wie Hribar damals (1986 - 1989) seit zwei Jahren Vizebürgermeisterin von Telfs und will dieses Amt in jedem Fall weiterhin ausüben, wie Hagele immer wieder betont. Mit dem 2. Listenplatz im Bezirk Innsbruck-Land und dem 6. Platz auf der Landesliste stehen die Chancen für die Landtagswahl am 25. Februar 2018 sehr gut. Für den Sprung nach vorne hofft Hagele vor allem auf viele Vorzugsstimmen.

TELFS. Im Gegensatz zur Telfer LAbg.a.D. Wilfriede Hribar, die Vorsitzende des Ausschusses für Kunst, Kultur, Schule und Sport sowie Kultur- und Gesundheitssprecherin der ÖVP war, sind es für Hagele die Themen Wirtschaft, Umwelt und Energie, wo sie politische Akzente setzen und ein wirkungsvolles Bindeglied zwischen den Gemeinden der Region und dem Land sein will, wie sie der Presse im Hotel Hohe Munde erklärt.
Den Umweltgedanken will Hagele in den Köpfe der UnternehmerInnen verankern und Synergien nutzen. So ist für auch die Wasserkraft eine umweltverträglich Art der Energiegewinnung. Dass das Innkraftwerk, so wie es die IKB ursprünglich in Telfs geplant hätte, nicht zustande gekommen ist, bedauert Hagele: "Hier in Telfs hätte es gut hergepasst. Wir brauchen eine saubere Stromgewinnung. Nur so erreichen wir die Energieautonomie in Tirol bis 2050." An der richtigen Stelle am Inn würde sich nach der Bauphase des Kraftwerkes auch die Natur wieder regenerieren, meint dazu auch der Telfer Bürgermeister Christian Härting. Härting und seine Liste "Wir für Telfs", zum Großteil VP-Mitglieder, stehen voll hinter Hageles Kandidatur, so wie auch die derzeit im Gemeinderat geschwächte Telfer Volkspartei ("Wir für Telfs" wird aber bleiben und sich nicht mit der VP verschmelzen, schickt Härting im Hinblick auf die nächsten GR-Wahl in vier Jahren voraus).
"Ich bin eine bodenständige Schwarze und gehe mit Herz und Verstand an die Sache heran", erklärt Wirtschaftsbundkandidatin Hagele. Neben dem Klimaschutz und der Wirtschaftsbelebung ist auch die Kinderbetreuung ein großes Anliegen der zweifachen Mutter (Kinder sind 9 und 11 Jahre): "Wir müssen unsere Welt und unser schönes Land auch für die nächsten Generationen lebenswert machen."
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